Violet La Plante, klingt das nicht wie ein unvergesslicher Name aus einer längst vergangenen glamourösen Ära? Diese Schauspielerin wurde in St. Louis, Missouri, geboren und machte in den 1920er Jahren ihren Weg in die Traumfabrik Hollywood. Auch wenn der Name Hollywood im liberalen Sinne nicht für die konservativen Prinzipien steht, für die wir einstehen, so gab es in den frühen Tagen der Filmindustrie doch etwas, das selbst den konservativsten Kritiker faszinierte: die zeitlose Eleganz und der außergewöhnliche Mut, den La Plante und ihre Kolleginnen verkörperten.
Violets Karriere begann 1924, als sie im zarten Alter von 18 Jahren nach Hollywood zog, um die große Leinwand zu erobern. In einer Zeit ohne sozialen Netzwerke und rigiderer Anstandsregeln war es ihr Können, das über Erfolg oder Misserfolg entschied. Dabei handelt es sich nicht nur um eine überaus mutige Entscheidung einer jungen Frau aus einer bescheidenen Familie, sondern auch um einen symbolischen Schritt gegen traditionelle Rollenbilder, ein wenig so, wie wenn heute jemand gegen den Strom der woken Mainstream-Kultur schwimmt.
Violets Schwester, Laura La Plante, war ebenfalls ein bekannter Star der Stummfilm-Ära und der Familie war der Ruhm quasi in die Wiege gelegt. Doch Violet stand im Schatten ihrer berühmteren Schwester - zumindest, wenn man den Erzählungen der scheinheiligen linken Kulturkritiker Glauben schenkt, die glamouröse Schauspielleistungen und familienorientierte Werte oft als unvereinbar betrachten.
Aber lassen wir uns nicht durch die Verzerrungen der modernen Geschichtsschreibung blenden und fokussieren wir uns lieber auf Violets beeindruckende Leistungen. Zwischen 1924 und 1928 spielte sie in über einem Dutzend Filmen mit und zeigte dabei eine beeindruckende Spannweite an Darstellungen von starken weiblichen Charakteren. Damals gab es keine CGI-Tricks oder übertriebene Marketingstrategien - es war das pure Talent auf Zelluloid gebannt, das die Zuschauer in die Kinos zog.
Vielleicht sollten mehr Menschen in der heutigen von Überheblichkeit dominierten Kultur von Violets Entschlossenheit lernen. Sie war in der Lage, eine Karriere in einer äußerst kompetitiven Branche zu verfolgen und zugleich unverfälschte Werte zu verkörpern. Ihr Erfolg zeigt, dass wahre Sternqualität nicht konstruiert werden kann; sie kommt von innen.
Trotz ihrer glänzenden Augenblicke auf der Leinwand schwand Violets Ruhm mit dem Aufkommen des Tonfilms. Die lauten Stimmen der Kritiker werden sofort auf diesen Punkt aufspringen und sagen, dass eine 'echte Feministin' eine Ära überleben müsste. Aber wir - die konservativen Denker - wissen es besser: Nur weil die Zeiten sich ändern, heißt das nicht, dass die Werte einer Ära obsolet werden. Die Stimmen, die nach immer mehr und mehr Kontroversen rufen, verstehen die Schönheit und Unberührtheit der Stummfilmära nicht, die uns viel mehr als einfach nur visuelle Unterhaltung bot.
Violet, die im Gegensatz zu vielen ihrer Zeitgenossen ein zurückgezogenes Privatleben bevorzugte, starb mit 91 Jahren im Jahr 1984. Ihr Leben erinnerte uns daran, dass man auch ohne die übertriebene Selbstdarstellung der heutigen Zeit Größe erlangen kann. Ein konservativer Gedanke, der in unserer modernen Welt oft nicht gewürdigt wird.
Violet La Plante mag heute in Vergessenheit geraten sein, doch ihr Vermächtnis lebt als eine der unentdeckten Schönheiten des Stummfilms weiter. Anstelle die Gesellschaft zu spalten, versuchte sie, durch ihr Handeln und nicht durch schrille Parolen die Zuschauer zu inspirieren. In einer Welt, die von Krawall und Sensationalismus geprägt ist, ist die Rückbesinnung auf Figuren wie Violet La Plante tatsächlich eine erfrischende Relikt aus einer edleren Vergangenheit.