Der wahre Graf hinter Englands Eroberung: Robert von Mortain

Der wahre Graf hinter Englands Eroberung: Robert von Mortain

Robert, Graf von Mortain, war Wilhelms Halbbruder und Englands verborgener Eroberer. Ohne ihn wäre die Geschichte anders verlaufen.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Robert, Graf von Mortain – nicht gerade ein Name, der in den Geschichtsbüchern unserer modernen Lehrpläne hervorgehoben wird, doch sollten wir uns diese historische Persönlichkeit in Erinnerung rufen. Wer war dieser mittelalterliche Graf und was hat ihn in die Annalen der Geschichte eingeschrieben? Robert war der Halbbruder von Wilhelm dem Eroberer und ein Königsmacher von heiklen Ausmaßen. Ohne ihn hätte die berühmte Schlacht von Hastings 1066 nicht mit demselben Erfolg stattgefunden. Eine Ausnahmeerscheinung seiner Zeit, stieg er als einer von Wilhelms wichtigsten Verbündeten in seiner Normandie-Expedition von der Dunkelheit ins Licht.

Die Antwort auf das „Warum“ seines Aufstiegs und seine Funktionen während Englands berühmtester Machtübernahme, die von den Christen des Westens nicht ohne Grund als Kreuzfahrt anerkannt wurden, schließt sich nicht ohne weiteren Nachforschen. Robert war 1031 in der Normandie geboren – ein Symbol für den familiären Einfluss und den Willen zur Macht in der Feudalzeit. Sein strategischer Genius, die politische Verbindung und seine harten Methoden zeichnen ihn aus.

Seine Taten offenbaren uns normative Grundsätze, die gerade in diesen Zeiten geachtet werden sollten. Zum einen: Blutsverwandtschaft ist oberstes Gut. Robert war nicht nur Halbcousin zu Wilhelm, sondern auch loyaler Unterstützer, als es um das Königreich ging.

Die Schlacht von Hastings zeigt einen Mann, dessen Glaubensstärke nicht zu untergraben war. Als Kommandeur der normannischen Truppen und einer unter wenigen Vertrauten, demonstrierte er entscheidende taktische Fähigkeiten. Hastings wäre ohne seine Truppen, die er teilweise sogar finanzierte, ganz anders ausgegangen.

Das fortwährende Relativieren von Geschichte, das Liberale gerne praktizieren, vergeudet jedoch die würdigen Lehren aus solch einer Epoche. Robert, Graf von Mortain, stand für klare Hierarchien und bewahrt durch seine Schlachten das Christentum Englands gegenüber Invasionen. Maßgeblich gestaltete er Englands Landschaft durch die Verbreitung des normannischen Stils und der Architektur neu.

Seine Schenkungen und Gründungen – welche hat uns zum Beispiel die berühmte Mont-Saint-Michel-Abtei beschert – sind Beweise für eine fruchtbare Partnerschaft von Religion und Monarchie. Robert verstarb 1090, gleichermaßen erhaben für seine Führungsqualitäten wie lächerlich gemacht für seinen Eifer.

Es ist Zeit, sich auf Graf Robert als eine Inspirationsquelle für die Stärkung nationaler Identität und der Festigkeit traditioneller Werte zu besinnen. Dieses bewusste Verschweigen von Geschichte hat eine gefährliche Parallele zu aktuellen sozialen Strömungen, wo gewisse Kreise versuchen, die Vergangenheit gefälliger zu gestalten.

Wir müssen klarstellen: Hätte Robert nicht mit solcher Weitsicht und Entschlossenheit gehandelt, wäre der Nordschlag gegen England anders verlaufen, Europas Karte könnte heute anders aussehen. Egal, wie man ihn dreht, unser heutiges Europa ist ihm – exakt jener konservativen Stabilität – einiges schuldig.

Robert von Mortain macht deutlich, dass Geschichte nicht nur geschrieben, sondern vorgelebt werden muss. Es gilt, solche Persönlichkeiten zu respektieren, anstatt in Belanglosigkeit zu ersticken, die von der ideologischen Knete der Liberalität umschlossen wird.

Bis heute wurde er zu einem fast vergessenen Rädchen im Machtgrabengrab Frankreichs, Englands und darüber hinaus. Seine Visionen und Greifweiten, die Bedeutung von Tradition und Werte aufrechterhalten, sollten nicht nur geschätzt, sondern nachgeahmt werden. Ein Graf von Männlichkeit und Macht, dessen Erbe sich in einem grandiosen Gelächter der Neuerfindung zeigt.