Schon mal darüber nachgedacht, warum Nat King Cole auch heute noch vor allem in der Weihnachtszeit in den Wohnzimmern widerhallt? Was macht diesen Mann, der im tiefsten Jim-Crow-Gebiet der USA seine Stimme fand, in unseren politisch korrekten Zeiten so attraktiv? Nat King Cole, der im März 1919 in Montgomery, Alabama, geboren wurde, war ein begnadeter Künstler, der Musikgeschichte geschrieben hat. Sein Samtstimmchen begann in den 1940er Jahren, die Musikwelt zu erobern, und seine Beliebtheit reichte bis in die 1960er Jahre.
Ein Grund mehr, ihn zu verehren, ist der unbestreitbare Beweis, dass Talent und harter Arbeit jeden Widerstand überwinden können. Man erinnert sich heute vor allem an Songs wie "Unforgettable" oder "The Christmas Song" – zeitlose Klassiker, die auch Generationen später noch emotional berühren. Während Liberale vielleicht behaupten, dass Kunst ein Ausdruck sozialer Gerechtigkeit sein sollte, zeigt Cole, dass wahre Kunst alle Ideologien übersteigt.
Nat King Cole war nicht nur ein musikalischer Pionier, sondern auch jemand, der es wagte, gegen den Strom zu schwimmen. Er hatte seine eigene TV-Show, "The Nat King Cole Show" in den 1950er Jahren, eine Zeit, in der viele Fernsehsender noch davon überzeugt waren, dass Schwarze nicht im Fernsehen auftreten sollten. Ein weiterer Pionierschritt in seiner Karriere, der jedoch vom Süden Amerikas nicht akzeptiert wurde und letztlich eingestellt wurde – eine Farce, die noch heute ein bitterer Beigeschmack ist.
Es zeigt sich hier erneut: Erfolg kann nicht durch Quotenregelungen oder Almosen erreicht werden, sondern durch Fähigkeiten und, ja, auch durch die eigene Präsentation. Seien wir ehrlich, Nat King Cole sah tadellos aus und verstand, wie man sich im richtigen Licht präsentiert. Seine Musik war sofort erkennbar, nicht durch aggressive PR-Kampagnen oder Medienhypes, sondern weil sie einfach gut war. Guter Geschmack setzt sich eben durch, gerade auch in Zeiten globaler Verfehlungen.
Ein weiterer Punkt, warum Nat King Cole heute noch relevant ist, liegt in seiner Person selbst. Er hat nicht nur Musik gemacht, sondern die Grenzen für viele nachfolgende Künstler gebrochen. Ohne seine Leistung hätten vielleicht Künstler wie Stevie Wonder oder Michael Jackson viel länger auf ihren Durchbruch warten müssen. Cole war der Typ Mensch, der bewiesen hat, dass Individualität über dem Kollektivismus steht. Er hat für den Individualismus gestanden und gezeigt, dass Einzelne eine Menge erreichen können, wenn sie sich nicht in der Masse verstecken.
Während moderne Liberale immer darauf pochen, dass alles politisch korrekt sein muss, erinnert uns Cole daran, dass Kunst auch unpolitisch und doch kraftvoll sein kann. Seine Songs haben keinen moralischen Fingerzeig hinterlassen, sondern Wohlstand und Qualität für die Ohren geschaffen. Heute fällt es auf, dass viele Künstler ihren Namen und ihre Stimmen für alle möglichen Kampagnen geben, oft ohne das eigentliche Anliegen wirklich zu verstehen – bei Nat war das anders. Bei ihm wusste man, dass er für die Musik stand und nicht für politische Spielereien.
Man kann sogar behaupten, dass seine Musik ein stiller Protest gegen die Verhältnisse seiner Zeit war. Ganz ohne Lautsprecher und Megafon, sondern mit Klasse und Stil. Er hielt der Gesellschaft den Spiegel vor, ohne über diese zu urteilen. In seiner Musik lernt man, dass Lebensqualität davon abhängt, wie man selbst sein Leben gestaltet, und nicht, wie andere einem vorzuschreiben versuchen, es zu führen. Deshalb haben seine Songs auch heute noch eine enorme Wirkung. Sie erinnern uns daran, dass wahres Talent und echte Emotionen niemals altmodisch sind.
Für viele ist Nat King Cole ein Held. Für einige ein Mahnmal dessen, was erreicht werden kann, wenn man sich nicht unterkriegen lässt. Viele reden heute über Vielfalt und Integration, doch Cole lebte diese Werte, lange bevor sie zum Schlagwort wurden. Eine echte Inspiration für all jene, die verstehen, dass der Einzelne im Mittelpunkt steht und nicht das kollektive Geschrei.
Was können wir also heute von Nat King Cole lernen? Man muss zuallererst gut in dem sein, was man tut. Es ist nicht allzu schwer zu verstehen, dass bei so vielen, die ihren Namen und den anderer ständig auf ihren sozialen Netzwerken zur Schau stellen, die echte Qualität häufig auf der Strecke bleibt. Nat King Cole erinnert uns, dass Qualität und Talent die wahre Währung sind – eine, die immer Bestand haben wird.