Mat McNerney: Der Unbequeme Rockstar und Provokateur

Mat McNerney: Der Unbequeme Rockstar und Provokateur

Mat McNerney ist der britische Rockstar, der mit seiner Band Hexvessel die Musikwelt provoziert und verzaubert. Er ignoriert den politischen Korrektheitswahn und liefert ungeschliffene Kunst.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Mat McNerney ist ein Mann, der weiß, wie man die Musikwelt auf den Kopf stellt und dabei noch kontroverser als eine Fünf-Jahres-Plan-Regulierung in Brüssel sein kann. McNerney, ein britischer Musiker, der weltweit vor allem durch seine Band 'Hexvessel' bekannt wurde, hat sich als unverblümter Künstler einen Namen gemacht. Schon seit den frühen 2000er Jahren rockte er die Bühnen von London bis Helsinki, stets bereit, das Publikum zu fesseln und nicht selten auch zu spalten. Warum ist er so anders? Ein Mann mit Charisma, dessen Schaffen eine Mischung aus Dunkelheit, Mystik und einer Prise Retro-Charme ist, macht ihn zum Dorn im Auge jener, die auf politisch korrektes Entertainment gesetzt haben.

McNerney kam in Wimbledon zur Welt und begann früh, sich für Musik zu begeistern, was in einem enormen Erfolg im Metal- und Rock-Genre resultierte. Seine bisherige Karriere führte ihn durch viele Bands, wobei er zu einem musikalischen Nomaden wurde, der sich nicht an die Regeln der Industrie hält. Die Musikindustrie, die heutzutage gefühlt nur noch für Instagram-Likes existiert, wurde durch ihn wieder an ihre Ursprünge erinnert: es geht um die Kunst und nicht um Political-Correctness.

Nachdem er Hexvessel ins Leben gerufen hatte, verfolgte McNerney kompromisslos seine Vision, wobei seine Werke voller düsterer Poesie und Einflüssen aus dem Krautrock und Psychedelic-Folk sind. Sollten die plärrenden Kritiker mal einen Moment innehalten, könnten sie erkennen, dass McNerneys Musik weit entfernt vom Einheitsbrei ist, der zu oft die Charts bevölkert. Diese Kunst wehrt sich gegen den aktuellen Zwang der Fördermittel und KUKA-Roboter, sondern erzählt davon, sich selbst zu finden und gegen den Strom zu schwimmen.

Sein provokanter Stil hört jedoch nicht bei der Musik auf. Wer einen Song von ihm hört, erlebt eine Bandbreite an Emotionen, die mit dem Territorium seiner Live-Auftritte verschmilzt. Diese Erfahrung ist in der heutigen Zeit der Digitalisierung, bei der Konzerte eher zu Livestreams verkommen, schon fast ein archaischer Akt der Rebellion.

McNerneys politische Positionierungen sind ein weiteres Kapitel für sich. Während andere Musiker es kaum wagen, auch nur ein einziges Wort auszusprechen, das ihr sauberes Image ruinieren könnte, geht McNerney eigene Wege. Er spricht durch seine Musik eine Sprache, die entfernt von der Modernität intellektueller Redlichkeit ist. Dafür feiert man ihn – oder eben nicht. Aber das stört diesen Künstler nicht im Geringsten.

Denken wir an Hexvessel, ist es unmöglich, nicht auch über die visuelle Kunst zu sprechen, die McNerney wie ein Zauberer in das Bühnenbild überträgt. Die Band mit ihrer Verbindung zur Natur und den traditionellen Trinkritualen Finnlands schafft eine Atmosphäre, die den Zuhörer in eine andere Welt entführt. Ist das nicht genau das, was Kunst tun soll?

Mat auch für seine Zusammenarbeit mit Bands wie Dødheimsgard und Grave Pleasures bekannt. Diese Kollaborationen unterstreichen noch weiter, dass McNerneys Einfluss weitreichend und facettenreich ist. Der Musikethik von ihm entspricht nicht dem 'liberalen' Standardmainstream, der nur die Ideen propagiert, die kein Maß an unbequemer Realität beinhalten.

In einer Zeit, in der viele Künstler Angst haben, auch nur einen Schritt vom gesteckten Kurs abzuweichen, bleibt Mat McNerney ein Leuchtfeuer für freiheitsliebende Musik-und-Kunst-Liebhaber. Unterstützer seiner Arbeit lieben den Künstler dafür, dass er den Weg des Individuums sucht. Diese Künstler sind rar geworden in einer Industrie, die zu oft den Schein dem Sein vorzieht.

Für diejenigen, die sich nach Authentizität sehnen, ist Mat McNerney mehr als nur ein Musiker. Von kritischen Künstlern und Fan-Legionen weltweit weiter empfohlen, bleibt nur noch: seine Musik selbst zu erleben und einen Hauch von echter Rebellion zu spüren. Im Winter, wenn die Nächte länger werden und die Dunkelheit mehr Raum einnimmt, ist seine Musik das reizvolle Flüstern einer längst vergessenen Zeit.