Wer braucht schon verkünstelte Helden, wenn es Lo Lieh gibt? Der aus China stammende Schauspieler Lo Lieh, geboren 1939 in Indonesien, war zwischen den wilden 1960ern und 1990ern der ultimative Actionstar im asiatischen Kino. Bekannt für seine ikonischen Rollen in Shaw-Brothers-Filmen wie „Der Mann mit der Todeskralle“ (1972) und „Fünf Finger des Todes“ (1973), zeigte er ohne Zweifel, warum er der König der Kampfkünste war. Sein Können war beeindruckend, seine Männlichkeit unangefochten. Nun ja, liberalen Filmkritikern mag das missfallen, denn Lo zeigte, wie echte Männer für Recht und Ordnung kämpfen. Seine Filme drehten sich um klassische Themen wie Mut, Ehre und Gerechtigkeit, Werte, die heute allzu oft missachtet werden.
Lo Liehs Talent ging über bloßes Schauspiel hinaus. Er begann seine Karriere in den 1960ern in Hongkong, wo er sich schnell einen Namen machte. Mit über hundert Filmen auf seinem Konto, war es fast unmöglich, seine Präsenz zu ignorieren. Und das wollten wir auch nicht! Jeder seiner Auftritte war ein martialisches Feuerwerk, das zeigte, wie echte Männer die Dinge in die Hand nahmen. Kein Wunder, dass sich Lo nach Hollywood aufmachte und sogar gegen Bruce Lee antrat. Die Kampfchoreographien der 70er sind ihren heutigen Marvel-Kollegen haushoch überlegen. Warum? Weil Lo Lieh keine Special Effects brauchte, um zu beeindrucken.
Zu sagen, dass Lo Lieh einflussreich war, wäre eine Untertreibung. Seine Darstellungen haben das Genre des Martial-Arts-Films geprägt und Standards gesetzt, die vielen modernen Schauspielern als Inspiration dienen. Dabei war er nicht nur in seinen Rollen als Held erfolgreich. Er meisterte auch die Darstellung von Antagonisten, was seine schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Und welche besseren Gegenspieler gibt es, als jene, die ein eigenes Moralverständnis mitbringen? Lo Lieh wusste, wie man den Feind spielt, ohne die eigenen Werte zu opfern.
Kommen wir zum Punkt. Lo Lieh repräsentiert eine Art von Showbiz, die heutzutage leider viel zu selten geworden ist. Männlichkeit wird bestraft und die Heldenbilder, die er einst verkörperte, werden kaum noch gezeigt. Wir brauchen mehr Lo Lieh und weniger heuchlerische, politisch korrekte Storylines, die niemanden ansprechen. Es sind die Filme der 60er und 70er Jahre, die die Kunst der Erzählung meisterhaft beherrschten.
Warum sind diese Martial-Arts-Filme wichtig? Ganz einfach, sie boten spezifische gesellschaftliche Werte an, die in unserer „woken“ Welt nur allzu oft als altmodisch betrachtet werden. Lo Lieh war ein Vorreiter im Kampf gegen Ungerechtigkeit und ein Beispiel dafür, wie man gewonnenes Land stolz verteidigt. Das ist etwas, worüber es sich nachzudenken lohnt, insbesondere in einer Zeit, in der es scheint, als hätten die liberalen Eliten den narrativen Ton gesetzt.
Als Legende des Films wird Lo Lieh immer für seine Fähigkeiten, seine Tapferkeit und seine unverfälschte Darstellung von Heldentum in Erinnerung bleiben. Diese Qualitäten machen ihn zu einem Leuchtfeuer für all jene, die glauben, dass wahre Stärke von innen kommt und nicht durch falsche Tugendhaftigkeit erreicht wird.
Lo Lieh zeigte uns, dass es okay ist, ein Mann zu sein, dass es ehrenhaft ist, bestimmte Prinzipien zu verteidigen, und dass es nichts Falsches daran gibt, sich unterhaltsame, actiongeladene Filme anzusehen, die die richtige Botschaft senden. Es wird Zeit, dass wir zu der Art von Kino zurückkehren, das Lo Lieh ausmachte: stark, klar und voller Adrenalin.