Hollywood ist bekannt für seine schillernden Phrasen und ausschweifenden Heldengeschichten, aber warum hört man dann aktuell so viel Lobgesang über Kelly Marie Tran? Diese amerikanische Schauspielerin vietnamesischer Abstammung ist bekannt für ihre Rolle in 'Star Wars: Die letzten Jedi'. Geboren wurde sie am 17. Januar 1989 in San Diego, aber die Faszination um sie scheint ein paar Jahre später im Showbusiness zu explodieren. Warum? Weil sie eine politische Schachfigur ist, nicht mehr, nicht weniger.
Lassen wir ein paar Tatsachen sprechen. Ihre erste große Rolle war in einem der größten und profitabelsten Franchises der Welt. Das ist an sich nicht ungewöhnlich, aber es ist die Art und Weise, wie Hollywood sie als eine Art Symbol des Fortschritts darstellt, die irritierend ist. Tran wird als Pionierin gefeiert, die den Weg für asiatische Frauen in Hollywood ebnen soll. Während Charakterisierung und Talent zweifellos wichtig sind, sollte man sich fragen, ob die Rolle wirklich so bedeutsam ist, dass Hollywood sie nahezu heiligspricht.
Es ist kein Geheimnis, dass die Medienlandschaft nach Diversität lechzt, wie ein Kind nach Zuckerwatte auf dem Jahrmarkt. Genau in dieser Zeit rollte 'Star Wars' ihren Modell-Rotenteppich für eine Schauspielerin aus, die von manchen Kritikern als nicht viel mehr als „okay“ bezeichnet wird. Daher die Frage: Warum um jeden Preis feiern?
Tran verließ vorübergehend die sozialen Medien im Jahr 2018 aufgrund "des Hasses, den sie erfuhr", wie es hieß. Die Realität? Jeder berühmte Mensch wird irgendwann kritisiert. Aber besonders rund um sie wurde ein Narrativ gestrickt, das ihren Ausstieg als heroisches Statement gegen den ach so bösen Teil der Gesellschaft darstellt. Eine Welt, die nicht den progressiven Taktstock schwingt.
Die Plattform, die ihr zu Füßen gelegt wurde, verschaffte ihr weitere Rollen und Engagements. Man könnte fast glauben, je lauter man ruft, desto mehr Zuspruch bekommt man. Tran hat sich schauspielerisch weiterentwickelt, aber der Rummel um sie scheint mehr einer aufgebauschten PR-Strategie zu verdanken als einem überragenden Talent.
Wenn Hollywood seine Figuren zelebriert, wollen wir oft glauben, dass ihr Erfolg ganz auf ihrer Leistung und einzigartigen Fähigkeiten basiert. In diesem Fall scheint es ein wenig mehr darum zu gehen, einen Agenda-gesteuerten Erfolg zu demonstrieren. Dazu kommt, dass der 'Star Wars'-Fandom besonders bekannt dafür ist, hart zu kritisieren. Gegner des Tran-Jubelns werden meist als „Hater“ gebrandmarkt, obwohl sich die Frage stellen lässt, ob der ganze Hype gerechtfertigt ist.
Zu sagen, dass ihre Karriere einzig aufgrund von Talent in die Höhe geschossen ist, wäre naiv. Natürlich gibt es nichts Schlechtes daran, erfolgreich zu sein. Es ist jedoch irritierend, wenn bestimmte Kräfte Kelly Marie Tran auf einen Sockel heben und gleichzeitig jede Kritik an ihr als einen völligen Angriff auf Diversität umdeuten.
Libertäre Geister mögen es nicht, wenn Narrative konstruiert werden, die nicht von tatsächlichem Verdienst begleitet werden. Tran hat sicherlich Erfolge erzielt, die sie verdient hat, aber der übertriebene Applaus von bestimmten Mediengerüchten macht stutzig. Ein kritischer Blick verrät, dass Hollywood möglicherweise weniger an Tran als Künstlerin interessiert ist und vielmehr an dem, was sie zu symbolisieren scheint.
Hollywood ist eine Maschine, die Helden und Heldinnen erschafft. Doch Kelly Marie Tran ist zusehends mehr ein Produkt dieser Maschinerie, das dazu bestimmt ist, eine spezifische Stunde zu schlagen. Welches Signal sendet das an jüngere Generationen? Dass politisch korrekte Erzählungen wichtiger sind als echte Geschichten?
Zeit, sich von der inszenierten Serie von Heldengeschichten zu verabschieden und echte Leistung in den Vordergrund zu rücken. Kelly Marie Tran mag ihre Nische gefunden haben, doch es ist fragwürdig, ob sie in der Lage sein wird, dauerhaft ohne die Krücke der Agenda-Manipulation im Rampenlicht zu stehen.