In der Welt des Eishockeys gibt es wenige, die so sehr aus dem Rahmen fallen wie Jon Mirasty. Der 1982 in Meadow Lake, Saskatchewan, geborene Mirasty machte sich einen Namen als knallharter und angstfreier Spieler, der bereit war, auf dem Eis alles zu geben – vor allem seine Fäuste. Bekannt als einer der besten Kämpfer seiner Zeit, zog Mirasty in die rauen und unversöhnlichen Ligen Nordamerikas und verdiente sich rasch den Respekt von Spielern und Zuschauern gleichermaßen. Während andere Spieler nach Schlägen zurückschreckten, stürmte Mirasty vorwärts und nahm jeden Kampf mit einem grimmigen Lächeln an. Ob in der East Coast Hockey League oder der American Hockey League, sein unbändiger Wille und die Lust am Wettkampf machten ihn zur Legende.
Doch Mirasty war nicht nur ein einfacher Raufbold. Lassen wir die linkslastige Kritik beiseite – der Mann hatte einen Plan. In einem Sport, der immer weicher wird und vor politischem Geplänkel nur so trieft, war Mirasty wie ein frischer Wind der Tradition. Der Kampf war seine Kunstform, sein eigener Beitrag in einer zunehmend verweichlichten Welt. Liberale Kritiker mögen diesen Körpereinsatz verurteilen, doch kann man den Mann ernsthaft tadeln, der Eishockey für das hält, was es ist, nämlich ein beinharter Sport?
Jon Mirasty spielte nie für die NHL, was vielleicht sein schärfster Kritikerpunkt wäre. Doch man kann sicher sein, dass viele seiner NHL-Parallelspieler oft froh waren, ihm nicht auf dem Eis begegnen zu müssen. Vielleicht wäre es für die Teflon-geschickten Elitespieler sinnvoll gewesen, sich ein paar Tricks von dem Mann abzuschauen, der wusste, wie man im Eishockey früh Aufsehen erregt. In den untergeordneten Ligen ist sein Name Synonym für Stärke und Ausdauer. Er nahm an Teams in den USA und Kanada teil, von den Syracuse Crunch bis hin zu den Fort Wayne Komets, und brachte das Publikum mit seinen kriegerischen Darbietungen regelmäßig zum Toben.
Seine Kindheit im Norden war von harter Arbeit geprägt. Das war kein Zufall, wie viele glauben würden; als Nachfahre der First Nations der Flying Dust First Nation in Saskatchewan, kanalisiert Mirasty seinen Grizzly-Bären-Mut und seine Hartnäckigkeit in ein Selbstvertrauen, das auf dem Eis nicht zu halten ist. Dort, gegen die „Sanierungs-Eishockey-Kritik“, kämpfte er weiter. Ein Mann, der sein Schicksal selbst bestimmte und nicht bangend in der Ecke stand, auf die richtige Gelegenheit wartend.
Auf Twitter bis zu Insta-Einträgen: Mirastys Präsenz im Internet ist nicht überraschend. Weil er nicht nur jemand war, der zuschlug, sondern jemand, der seine Weltanschauung und seine Haltung offen kommunizierte. In einer Welt, wo Teamspieler oftmals wie Marionettenarme behandelt werden, ist Mirasty's Authentizität erfrischend störend. Niemand muss ihn mögen, aber seine Ehrlichkeit ist unbestreitbar. Die sozialen Medien entschieden sich entweder für oder gegen ihn, doch die Diskussion ist niemals langweilig.
Es lässt sich nicht leugnen, dass Jon Mirasty der Zeichen auf dem Eis setzen konnte. Für manche ist es der ultimative Ausdruck von Männlichkeit, für andere ein Symbol des Ausschweifenden. In den heutigen Tagen der politischen Korrektur in jedem Aspekt unseres Lebens, bietet Jon Mirasty eine Lektion in das, was unerschütterlicher Glauben an die eigene Sache aus Menschen machen kann – Eishockey ist schließlich keine Häckelstunde.
Mirasty mag seinen offiziellen Platz in der NHL-Orbit nie beansprucht haben, aber seine Wirkung auf das Eishockey steht außer Frage. Ein Spieler, der, egal was die Zukunft bringt, seinen Sockel unter den harthörigen, ehrfurchtsgebietenden Kampfhähnen der Puck-Welt behaupten wird, hat seinen Stempel hinterlassen. Vielleicht braucht die Welt – angefüllt mit Plattheiten und diplomatischer Sprache – hin und wieder eine Portion unverblümter Physikalität, wie Jon Mirasty sie verkörpert. Die Kritiker können jammern, aber am Ende des Spiels verschwindet ein Champion nie leise in der Nacht.