Schauen wir uns doch mal das neuste linke Spektakel an: Iset Ist - ein Event, von dem die meisten von uns wohl noch nie gehört haben, das aber die progressive Szene in Deutschland in Aufruhr versetzt. Doch was steckt überhaupt dahinter? Wer genau organisiert dieses Treffen, was ist das Ziel und wieso passiert es gerade jetzt? Früher oder später fragt man sich unweigerlich: Wer bezahlt das alles? Iset Ist wird vor allem von linken Organisationen veranstaltet, die sich für eine vermeintlich bessere Welt einsetzen wollen, in der Ideale wie Genderneutralität und Grenzenlosigkeit eine zentrale Rolle spielen. Statt Lösungen für die wirklichen Probleme dieser Welt zu finden, toben sich hier die Vorzeigeprogressiven in endlosen Diskussionen und Workshops aus.
Die Veranstalter behaupten gerne, damit die Probleme der Welt zu lösen. Aber seien wir ehrlich: Werden hier wirklich Lösungen geschaffen oder werden nur linke Ideologien verherrlicht? In einer Zeit, in der Europa und besonders Deutschland mit echten Problemen konfrontiert sind, wie etwa die Energiekrise, die anhaltenden Migrationsströme und ein aufkeimender wirtschaftlicher Abschwung, verschwenden Iset Ist und ähnliche Veranstaltungen Ressourcen und Zeit, die an anderer Stelle dringender gebraucht werden. Während man sich über Gerechtigkeit und Klimawandel aufregt, ignoriert man die Baustellen direkt vor unserer Tür.
Zum Beispiel haben wir die Klimadebatte. Natürlich ist die Umwelt wichtig, aber es ist ziemlich offenkundig, dass derartige Events nicht den Unterschied machen, den sie versprechen. Anhand all dieser theoretischen Gespräche und unausgegorenen Lösungen endet man oft genauso ratlos, wie man angefangen hat. Realistische und praktikable Lösungen? Fast Fehlanzeige. Und dennoch wird der rote Teppich für Redner ausgerollt, die eher ihre Agenda pushen, als wirklich etwas zu erreichen. Hat irgendjemand ehrlich geglaubt, dass ein paar Workshops im luftleeren Raum unserer Umwelt spürbar helfen werden?
Dann wäre da noch das Thema Diversität. Während ein Großteil des Landes sich fragt, wie Integration in praktischen Bahnen verlaufen kann, setzen diese Weltverbesserer auf Diversitätsparaden, die zwar bunte Bildchen abgeben, aber kaum zur Lösung der Integrationsprobleme beitragen. Ist es nicht ironisch, dass eine Veranstaltung, die angeblich für Vielfalt eintritt, oft eine Monokultur der Meinung darstellt?
In Sachen Geschlechterfragen geht es bei Iset Ist ähnlich verrückt zu. Statt echter Geschlechtergleichheit gibt es Gender-Theorien, die Moderner als die Realität zu sein scheinen. Eine verheillichende Instrumentalisierung von Minderheitenthemen steht hier im Vordergrund. Die Ausrichtung geht beinahe so weit, uns glauben zu machen, dass traditionelles Denken Schnee von gestern ist und einer völlig neuen, modernistischen Diktatur weichen muss.
Amüsant ist auch, dass die Liste der Speaker und Sondergäste oft wie eine Parade von Geschmacksverirrungen anmutet. Vornehmlich Individuen, die sich wohl nur aus ihrer Blase heraus bewegen, um sich gegenseitig mit Schultergeklopfe zu feiern und die Wichtigkeit ihrer festgefahrenen Meinungswiederholung zu zelebrieren. Any chance auf neues Gedankengut? Fehlanzeige!
Und wie finanziert sich der ganze Spaß? Überraschung: Steuergelder kommen ins Spiel. Während der normale Bürger hart arbeitet, finanzieren seine Steuern solche nichtsnutzigen Wohlfühlveranstaltungen. Man fragt sich fast schon, ob der Zweck dieser Veranstaltung doch eher ein gut getarnter Urlaub für die selbsternannte Elite ist.
Iset Ist ist ein weiters Beispiel für den entfesselten Idealismus, der weit entfernt von realen Problemen agiert. Zeiten von Unsicherheiten erfordern Resilienz und nicht eine Traumwelt, die von Eigenlob und Schaumblasen dominiert ist. An dieser Stelle wollen manche Leser vielleicht glauben, dass wir es unnötig haben, solche Events zu widerlegen. Doch logisches Denken teilt hier einen Satz Riegel aus: Realität vor Idealismus, Pragmatik vor Träumerei.