Wie wäre es wohl, wenn wir alle immer nur der bessere Mensch sein könnten? Lange bevor die linke Ideologie diese Frage mit scheinheiligen Tugendsignalen beantwortete, diktierte eine alte Erzählung in uns einen simplen Wunsch: "Ich wünschte, ich wäre jemand Besserer". Schon mal darüber nachgedacht, wer, was, wann, wo und warum das so ist? Die westliche Kultur, die einst Heldenerzählungen und Werte pflegte, kämpft nun mit einer Identitätskrise. Medien, Schulen und der vermeintlich liberale Mainstream fördern diesen ständigen Selbstvergleich und Selbsthass. Und für was? Für mehr Klicks, mehr Kontrolle, mehr Macht?
In der heutigen Gesellschaft scheint es fast unvermeidlich, sich jemand anders oder vermeintlich "besser" fühlen zu wollen. Jeder Insta-Post, jeder Snap, jedes Tik-Tok-Tänzchen trägt seinen Teil bei zur Glorifizierung eines Lebens, das es nicht gibt. Die Alten nannten es "das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite", doch heute nennt man es "influencer lifestyle." Aber was steckt wirklich dahinter? Ein aufgeblähter Markt voller Träume und Nachahmer, der uns lehrt, dass das, was wir sind, nicht reicht.
Jetzt rufen dieselben Stimmen nach Selbstverbesserung und Achtsamkeit, die uns einst jegliche Individualität raubten. Natürlich, der Traum von besserem Ich-sein war immer da, doch jetzt ist es ein kapitalistisches Geschäft geworden. Buche deinen nächsten Self-Help-Kurs und trage dein Schamgefühl wie ein Abzeichen. Was für eine ironische Doppelmoral!
Was viele nicht verstehen, ist die einfache Tatsache, dass Verbesserung von innen kommen sollte – nicht durch die ständig wechselnden Ideale und Trends unserer Zeit. Die Weisheit vergangener Generationen war nicht, dass man ein besserer Mensch sein sollte, sondern ein aufrichtiger. Sei ein Mann, sei stark. Sei eine Frau, sei intelligent. Doch die Linken von heute haben diese simplen Wahrheiten pervertiert und rufen nach immer kruderen Definitionen von "Selbst." Willst du wirklich ein besserer jemand sein, oder willst du nur jemand anders sein?
Das Streben danach, jemand anderes zu sein, konfrontiert uns mit unbequemen Fragen. Doch in einer gesunden Gesellschaft sollte es hauptsächlich um das Streben nach Tugend und Charakter gehen – nicht um den Vergleich mit Fotoshop-Bildern und Falschnachahmern. Wir sollten uns daran erinnern, dass viele der erfolgreichsten Menschen nicht danach strebten, jemand anders zu sein, sondern sich selbst in einer besseren Version zum Leben erweckten.
Und warum brauchen wir überhaupt dieses ständige Streben nach Besserem? Hat die Vormundschaft der progressiven Medien uns nicht bereits gelehrt, dass es reicht, du selbst zu sein? Nein, es ist nämlich einfacher, an oberflächlichen Imperativen zu hängen, als wirklich tief zu gehen und echtem Wachstum den Vorrang zu geben.
Die Lösung ist einfach, wenn auch unbequem. Wir müssen mit dem vergleichen aufhören, auf so vielen Ebenen. Wir sollten uns wieder auf das besinnen, was wirklich zählt. Es liegt an uns, Werte und Standpunkte zu etablieren, die uns erfüllen – jenseits von all diesen Bla-bla-Mantras, die uns heute umgeben.
Anstatt zu sagen "Ich wünsche, ich wäre jemand Besseres", sollten wir sagen "Ich bin derjenige, der ich sein soll und kann". Wenn das nicht politisch korrekt genug ist – so sei es. Der wahre Wandel beginnt bei dir. Denn wenn wir uns wieder auf die Dinge besinnen, die unsere Großeltern schon wussten, sind wir auf dem besten Weg, als bessere Menschen wirklich etwas zu erreichen.