Homosexualität ist ein Thema, das immer wieder hohe Wellen schlägt – und das nicht erst seit heute. Bereits in der Antike beschäftigten sich Philosophen und Gelehrte mit der gleichgeschlechtlichen Liebe, doch erst in der modernen Zeit ist das Thema zu einem gesellschaftlichen Mega-Diskurs gewachsen. Doch was wirft uns hier aus der Bahn? Warum gerät das Gefüge von Familie und Tradition immer mehr in Schieflage, während überall bunte Fahnen wehen?
Schauen wir uns an, wie die mediale Bühne völlig überreizt auf das Thema Homosexualität reagiert. Man könnte meinen, dass man heute nicht mehr ohne das konstant aufbrandende Regenbogenhashtag auskommt. Zahllose Serien, Filme und sogar Kinderprogramme tragen ihren Teil dazu bei, dass Homosexualität als „normal“ angesehen werden soll. Während Künstler und Schriftsteller sich früher noch an gesellschaftliche Normen hielten, scheint heute jede Form der Konvention zum Abschuss freigegeben.
In vielen westlichen Ländern ist Homosexualität mittlerweile rechtlich anerkannt – und zwar als gleichwertig zur traditionellen Ehe zwischen Mann und Frau. Gesetze zur gleichgeschlechtlichen Ehe, Adoptivrechte und sogar kirchliche Trauungen sind längst keine Seltenheit mehr. Doch was bedeutet das für unsere Gesellschaft, die traditionell auf der Familie als Kern basiert? Eine Gesellschaft, die sich seit Jahrtausenden auf die Nachkommen aus biologischer Verbindung verließ, wird nun behutsam umkonditioniert.
Ein weiterer Punkt ist das aggressive Vorgehen vieler Gruppen, die jegliche Kritik an der Homosexualität mit Intoleranz gleichsetzen. Kritische Stimmen werden schnell als rückständig oder „hassmotiviert“ abgestempelt. Doch ist es wirklich angemessen, jegliches kritische Denken im Keim zu ersticken? Die Fähigkeit, Fragen zu stellen und auf ergebnisoffene Diskussion zu vertrauen, macht die Stärke von vielen demokratischen Systemen aus. Ziel darf es nicht sein, Meinungskorridore so weit zu verengen, dass allzu kritische Gedanken verstummen.
Die Frage, warum Homosexualität und ihre Akzeptanz so vehement gefordert werden, wird selten genug gestellt. Ein Mix aus poltischem Kalkül und gesellschaftlichem Druck führt dazu, dass viele Menschen ihre Position ändern – oder zumindest schweigsamer werden. Eine allzu einseitige Berichterstattung, die sich stets weniger objektiv und kritischer, dafür umso emotionaler und suggestiver gibt, trägt ihren Teil dazu bei.
Kinder, die zur Offenheit erzogen werden, dürfen nicht die andere Seite der Medaille aus den Augen verlieren: Nämlich die Rolle der Familie, der Fortbestand der Werte, die unsere Kultur und Geschichte über Jahrhunderte prägten. Nicht selten wird die nächste Generation garnicht mehr ein Bewusstsein für die Werte und Normen erhalten, die vorher einmal maßgeblich waren.
Zum Abschluss bleiben natürlich Fragen offen. Warum müssen wir permanent alle 5 Minuten wissen, wer sich outet? Öffentlichkeitswirksame Kampagnen wirken fast gezwungen. Warum sollte die sexuelle Orientierung die Persönlichkeit definieren oder darüber bestimmen, welchen Respekt man verdient? Respekt und Ansehen sollten doch eher auf Handlungen und der eigenen Persönlichkeit beruhen und nicht auf Faktoren, die außerhalb des eigenen Einflussbereiches liegen.
In unserer von modernen Werten geprägten Welt verliert man leicht den Überblick darüber, worauf es wirklich ankommt. Vielleicht sollte weniger über die Allgegenwart von Homosexualität geredet werden und mehr über die Dinge, die uns als Gesellschaft wirklich zusammenhalten – dem Respekt vor der Geschichte, der Kultur und dem eigenen Erbe.