Fults, Illinois – ein kleiner Ort mitten im Nirgendwo, könnte man meinen. Aber unterschätzen Sie diesen winzigen Fleck auf der Landkarte nicht, denn hier in Monroe County verbirgt sich mehr, als so mancher Großstädter für möglich halten würde. Gegründet um das späte 19. Jahrhundert, ist Fults ein Paradebeispiel für die hart arbeitende, bodenständige amerikanische Landwirtschaft und das eigenständige Leben, abseits jeder politisch-korrekten Agenda. Die Menschen hier kümmert es wenig, mit welchem makroökonomischen Plan sich die Eliten gerade brüsten. Sie leben ein Leben voller Werte, die keine Zustimmung irgendwelcher progressiven Lautsprecher brauchen.
Fults ist ein echter Spiegel des amerikanischen Traums. Man muss nicht in einer Glasschüssel in Washington DC sitzen, um das zu verstehen. Stattdessen lebt Fults tief verwurzelt in der Tradition der Unabhängigkeit, hartnäckigen Arbeit und vor allem dem gesunden Menschenverstand – Werte, die man in Großstädten immer seltener antrifft. Hier ist der Boden noch so, dass man ihn bearbeiten kann, und die Menschen sind so, dass man mit ihnen noch reden kann, ohne dass jeder Satz auf die Goldwaage gelegt wird.
Für viele ist Fults vielleicht ein unbekannter Name. Doch die Verbindung der Gemeinde zu Illinois ist unbestreitbar stark. Die Landwirtschaft hier liefert die besten Erträge, die weit über die Staatsgrenzen hinaus bekannt sind. Man sieht keine hippen Cafés oder Designerboutiquen, sondern harte Arbeit unter strahlender Sonne. Die Bevölkerung von Fults liebt es, ihren Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, ob in den Kornfeldern oder Viehweiden, alles ohne großes Fanfarengeschmetter.
Wo andere Orte krampfhaft versuchen, jedem gesellschaftlichen Trend hinterherzueilen, bleibt Fults standhaft und stolz. Die Einwohner blicken nicht neidisch nach links oder rechts; ihr Blick geht nach vorne. Sie investieren in Familiäre Werte und lokales Unternehmertum. Der Gemeindezusammenhalt ist nicht nur ein Wort, sondern der unsichtbare Kitt, der diesen Ort zusammenhält.
Hier findet man auch die Kirche im Dorf in der Mitte: Ein Symbol für den starken Glauben und die Gemeinschaft. Anders als in den liberalen Großstädten, in denen Religion oft als Relikt vergangener Tage abgetan wird, genießt der Gottesdienst hier noch den Respekt und die Teilnahme, die er verdient. Man braucht keine ultramodernen Strukturen, um eine Verbindung zueinander oder zu seiner Spiritualität zu suchen und zu finden.
Bildung wird hier ebenfalls großgeschrieben. Nicht, indem man später mit prestigeträchtigen Diplomen prahlen kann, die kaum einen Lebensunterhalt sichern, sondern durch das Erlernen von Fertigkeiten, die das wahre leben einfordern: vom Pflügen der Felder bis zum Kenntnis der lokalen Geschichte und Werte.
Wenn jetzt einer denkt, Fults sei humorlos und altmodisch, der irrt sich gewaltig. Zwischen Grillfesten und Erntedankfeiern gibt es unzählige Gelegenheiten für eine Menge Spaß. Und das Beste ist, diese Feierlichkeiten finden mit echter Musik statt, abseits von computergenerierten Beats,
Wenn man also den Schritt in dieses Kleinod wagt, wird man feststellen, dass Fults nicht nur verteidigt, sondern in vieler Hinsicht ein Vorbild ist. Hier wird Klartext gesprochen, und das Bürgertum ist noch exakt das, was es sein sollte – der Herzschlag eines starken und unabhängigen Amerikas.