El – Der Mächtigste von Allen: Götter, die Geschichte schrieben

El – Der Mächtigste von Allen: Götter, die Geschichte schrieben

El, die mächtige Gottheit der kanaanäischen Kulturen, ist mehr als ein Mythos und zeigt die wahren Werte, die in einer modernisierten Welt oft ignoriert werden.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

El – ein Name, der nicht nur in einem Repertoire von Fantasy-Romanen oder in den schwärzesten Träumen von liberalen Freidenkern sein Unwesen treibt. El ist vielmehr die majestätische Gottheit der alten semitischen Kulturen. Wer? El, was für ein Name! In der Antike war El die unbestreitbare Obermacht, der höchste Gott der kanaanäischen Pantheon, verehrt von Völkern in Regionen, die heute unter Israel, Palästina, Syrien und Libanon bekannt sind. Warum ist dieser Gott also heutzutage unter dem Radar? Lieber Leser, in einer Welt, die von politischer Korrektheit und kultureller Anpassung besessen ist, ist es kaum verwunderlich, dass ein solches Thema keinen Beifall findet.

Zunächst, was macht diesen Gott so besonders? Da wäre seine Bedeutung. El ist nicht ein zufällig erfundener Herrscher über Regenbögen und Einhörner. In der Tradition der westsemitischen Religion war El der „Vater der Menschheit und aller Schöpfung“. Das lässt einem doch glatt die Kinnlade herunterfallen. Es war El, der als Beschützer und Führer in den dunkelsten Zeiten angebetet wurde. Er war nicht nur ein Café-Gott, der nach dem Geschmack jener gemodelt wurde, die stets im Widerspruch zur Realität stehen.

Aber warum El? Warum nicht einer der anderen Götter mit skurrilen Namen und noch seltsameren Hintergründen? Vielleicht liegt die Antwort in der auffallenden Beständigkeit der semitischen Stämme, die trotzig unter der Herrschaft dieser mächtigen Figur blühten. El wird in verschiedenen alten Texten auch als „Urgroßvater“ der Götter bezeichnet. Er war der Gott, der nicht nur die Grenzen der Zeit überschritt, sondern auch die Grenzen, die von Menschen gemacht wurden.

Oh, und die alten Kulturen hatten sicherlich kein Problem mit der Existenz eines solchen mächtigen Wesens. In der kanaanäischen Mythologie spielte El eine zentrale Rolle in den epischen Erzählungen und frühen religiösen Texten. Sein Einfluss war so allgegenwärtig, dass das Wort „El“ in vielen modernen semitischen Sprachen als allgemeiner Begriff für „Gott“ überlebt hat. Hier spürt man doch fast eine versteckte Bewunderung?

Viele von uns, wenn nicht die meisten, zucken mit den Schultern bei der Vorstellung eines solchen Gottes in unserer heutigen säkularisierten Gesellschaft. Doch werfen wir einen kurzen Blick darauf, was passiert, wenn wir solchen Figuren die Anerkennung verwehren. Ohne Figuren wie El wird die reiche, komplexe Geschichte unserer Zivilisation unwiderruflich ausgelöscht. Wir haben es mit Modernität zu tun, die ältere Weisheiten und Traditionen in den Hintergrund zerrt. Doch El steht dort, heroisch und majestätisch.

Und was ist mit seiner rebellischen und zugleich glorreichen Gefährtin Ascherah? Diese Göttin war El’s Frau. In einer puristischen Welt würde man das Gleichgewicht zwischen maskulinem und femininem Prinzip erkennen. Diese Partnerschaft war die frühe Darstellung der „konservativen“ Familie, wie manche es fälschlicherweise als altmodisch betrachten könnten.

Ein Blick auf die Kunst und Architektur der alten kanaanäischen Kulturen offenbart, wie wichtig diese Figuren waren. Inschriften auf Steintafeln und antiken Denkmälern erzählen noch heute von ihrer Verehrung. Als ein Eckpfeiler traditioneller Glaubenssysteme sind sie das fehlende Puzzleteil, das viele nicht sehen wollen.

Es ist faszinierend, wie ein Gott wie El, angebetet in den uralten heiligen Städten wie Ugarit und Byblos, heute mit digitalen Verschiebungen der Wahrheit aus dem Rampenlicht gedrängt wird. Die wahre Ironie ist, dass der scheinbar verlorene Einfluss von El ein Symbol für Stärke und Widerstandskraft in der Geschichte darstellt, was viele heute gerne vergessen oder besser wissen.

Wer will schon einen Gott, der für Jahrhunderte über wahre Macht verfügte? Nun, ich würde argumentieren, dass die Rückkehr zu solchen mächtigen und gewichtigen Konzerten in einer Welle von Belanglosigkeit und ethischem Relativismus etwas bedeutet. El aktivierte viel mehr als nur imaginäre Feinde. Vielleicht sollten wir ein wenig mehr über diese alten Götter, ihre Weisheit und ihren Impakt auf unsere Zivilisation nehmen, bevor wir voreilige Schlüsse ziehen und sie für tot erklären.

Es ist eine Erzählung voller Geschichte und voller Inspiration – die ältere Generation könnte sie als Erinnerungen an eine verlorene Pracht beschreiben, und die jüngere Generation sollte sie als Grundlage nutzen, um darüber nachzudenken, wie wir unsere Zukunft definieren.