Die Zähne des Tigers (Film): Hollywoods neuester Angriff auf die Vernunft

Die Zähne des Tigers (Film): Hollywoods neuester Angriff auf die Vernunft

Hollywoods neuster Blödsinn kommt mit dem Film *Die Zähne des Tigers* auf die Leinwand. Ein Angriff auf traditionelle Werte, verpackt in bunten Bildern und einer dramatischen Liebesgeschichte.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Hollywood hat wieder zugeschlagen, diesmal mit dem Film Die Zähne des Tigers. Dieser Streifen wurde 2023 von einem Regisseur produziert, der lieber ungenannt bleiben sollte, um seine Integrität zu wahren. In den Hauptrollen sehen wir Tom Hardy und Charlize Theron, nicht gerade Figuren, die für zurückhaltende Politik stehen. Gedreht wurde an den üblichen Verdächtigen: New York und Los Angeles. Aber warum diese Aufregung über den Film? Weil er eine weitere Kaubonbon-Attacke auf traditionelle Werte der amerikanischen Kultur darstellt.

Der Film basiert locker auf Idealen, die mit einer Löwenzähigkeit aus dem Angeln gehoben wurden und nun als 'originelle' Idee verkauft werden. In einer Welt, wo der Löwe und die Schafe nebeneinander existieren sollen, stehen ein skrupelloser Geschäftsmann, gespielt von Hardy, und eine idealistische Umweltschützerin, gespielt von Theron, im Mittelpunkt. Der Geschäftsmann plant, eine Stadt in eine betonierte Wüste zu verwandeln, natürlich unter Missachtung aller Umweltauflagen. Die Umweltschützerin kämpft dagegen an, nicht mit Logik und Vernunft, sondern mit einer Publicity-Kampagne und naiven, revolutionsartigen Demonstrationen.

Nun, fangen wir mal an mit der Motivationslage der Charaktere: die konstanten Bemühungen, die Wirtschaft zu verteufeln, als wäre sie der große Antagonist jedes modernen Heldenepos. Kapitalismus ist schlecht, ja? Versuchen wir also, das am Laufen zu halten, indem wir symbolisch die Stirnlampe des Ökoterrors auf so genannte Unternehmen werfen. Lassen wir bitte nicht Comedy Central die Mainstream-Nachrichtenagentur werden!

Die Musik im Film zieht nach - schweres Orchester mischt sich mit eindrucksvollen Umgebungsgeräuschen. Glauben die Künstler wirklich, dass solch theatralische Klangkulisse die Zuschauer dazu bringt, den Unsinn zu verbergen? In einigen Kreisen ist dieser Trick vielleicht erfolgreich, aber lassen wir uns nicht von oberflächlicher Ikonografie täuschen. Die Bilder sind spektakulär, gegen den politischen Hintergrund verblassen sie jedoch. Es kann keine Fassade dünn genug sein, um die Mängel zu verbergen: die fehlende Subtilität, die zwingende Notwendigkeit, ein moralisches Diktat zu manifestieren.

Der Plot wird weiter von den Vorreitern Hollywoods gehievt: ein gutherziger Regierungsvollstrecker rettet den Tag oder zumindest den Baum, den man unbedingt verteidigen müsste. Die glühende Rhetorik des Idealismus vermittelt keine echten Lösungen. Ja, wir alle mögen saubere Luft, aber die Methode, ein leidenschaftliches Verlangen für den gütlichen, unrealistischen, grünen Gedanken aufrechterhalten zu wollen, macht so wenig Sinn wie ein Mann, der sich als Ritter über Wellenkämme neigt, die nicht existieren.

Romanze blüht im Schatten der rotierenden Kamera quietschvergnügt auf, als wäre das Leben ein eindimensionales Theaterstück. Aber ist nicht gerade das Problem, dass wir alle in einer Realität operieren, die viele Grautöne aufweist? Nein, das ist eine Frage, die hier nicht gestellt wird. Wenn man vom Film lernen sollte, dann ist es dies: Der, der nicht im Einklang mit den schönen und gerechteren Idealen der liberalen Eliten steht, bleibt ein übler Widersacher, gefesselt von persönlichen Interessen und bodenlosen finanziellen Begierden.

Und was lernen wir von einem Plot, der auf faulen Premissen fußt? Der Schurke wird reingewaschen (wobei das nicht bedeutet, dass der Böse tatsächlich geläutert wird - nein, sondern dass die Sünden bereits beim ersten Vorhang nie bedrohlicher waren als die eines akademischen Unfugs), der Held überlebt, ideologisch unermüdlich, ausgestattet mit einem Medien-Mikroskop, das nicht größer als der Querschnitt eines dieser seltenen Bäume ist, die wider Erwarten überlebt haben.

Und da stehen wir also. Am Ende des Tages fragen wir uns, ob der Beifall für eine überzogene Darstellung von Realität gerechtfertigt ist. Oh nein, Hollywood, du hast deinen Glanz verloren! Die Glitzerwelt, von der du uns erzählst, existiert nicht jenseits deiner Leinwand und der lebhaften Fantasie deiner Drehbuchautoren. Was ist also der langfristige Gewinn hier? Nichts, außer der weiteren Bestätigung dessen, dass wir uns innerhalb einer Blase an Erzählern und Geschichtenerzählern befinden, die ein Echo ihrer eigenen Agenda lieber reflektiert wissen möchten.

Doch wie es scheint, verstehen die Kinobesucher dieses Drehbuch, geschrieben aus schillernden Encodern des liberalen Lichts, bemerkenswert gut. Vielleicht ist das eine Attraktion des Verzichts auf Pflichtbewusstsein – eine Andeutung, dass klassische Werte aufgegeben werden müssen für die turbulente Art des hektischen, ungeschliffenen Helden der Leinwandzeit. Aber rational denkende Menschen fallen darauf nicht herein.