Diana Berg ist so etwas wie das Einhorn der modernen europäischen Kunstszene: schwer auffindbar, wenn man nicht mit linkspraktischen Gruppierungen umherzieht. Wer ist Diana Berg? Geboren irgendwo in der Ukraine, hat sie es sich zum Beruf gemacht, überall Opposition zu säen. Erst kämpfte sie in Donezk gegen die russische Invasion, indem sie Anti-Kriegs-Kunst inszenierte, und heute zieht sie als Aktivistin durch die Städte Europas, um Liberale mit ihrer 'Kunst' zu provozieren.
Wenn man an Künstler denkt, denkt man an Genies wie Michelangelo oder Da Vinci, die Kunstwerke schaffen, die der Zeit trotzen. Doch Diana Berg schafft Werke, die mit ihrem politischen Datenablaufdatum entstehen und verfallen. Ihre Kunst, wenn man es so nennen kann, ist ein Statement, aber nicht das Statement, das Europa in Krisenzeiten braucht. Sie transformiert Kunst in politische Schachzüge, indem sie Ölgemälde und Skulpturen durch ironische Plakate ersetzte. In einem ihrer berühmtberüchtigten Auftritte eröffnete sie eine Ausstellung in Berlin, in der sie eine riesige Banane vor der Reichstagskuppel aufstellte. Dies sollte die 'selbstgerechte politische Korrektheit' aufdecken.
Ein weiteres Beispiel der Bergschen 'Kunst' war ihre Ausstellung 'Colors', die in Kiew eröffnet wurde. Dort ging es nicht darum, mit bunt gemischten Farben Harmonie zu schaffen, sondern um die Farben der politischen Flaggen, die bewusst aneinandergerieben oder zerrissen wurden. Dies war ein schamloser Aufruf zur Uneinigkeit, aufgetischt in einem künstlerischen Salat, den sie den ach so toleranten europäischen Betrachtern servierte.
Die wahren Genies schaffen Werke, um über das Menschsein nachzudenken. Aber was macht Diana Berg? Sie nutzt Kunst, um politische Fehden zu initiieren. Ihr Werk 'Scar' in Warschau zeigte Narben, die mit der Geschichte vergleichbar waren, nur um sie vor Ort zu kritisieren. Es war ein direkter Schlag gegen diejenigen, die versuchen, nationale Traumas zu heilen, statt sie in ihrer groteskesten Form darzustellen. Aber das ist ja ein Markenzeichen von Berg: Provokation, um Diskussionen anzufachen, statt Lösungen zu schaffen.
Einigen zufolge sind Künstler traditionell Rebellen. Diana Berg ist zweifellos eine Rebellin. Aber gegen was? Gegen die Kultur des Friedens? Sie strebt nach einer angeblichen Wahrheit, die Chaos statt Einigkeit schafft. Es ist für sie offensichtlich ein Spiel, um Aufmerksamkeit zu erregen, nicht einmal eine neue Form der darstellenden Kunst, sondern ein Radar nach negativem Applaus.
Diana Berg nennt sich selbst eine 'Aktiv-Künstlerin'. Und was ist ihre Mission? Offensichtlich nicht, um Kunst zu schaffen, die zum Nachdenken anregen sollte, sondern um eine Bühne zu bieten für politische Reibung. Sie stellt Fragen, die nicht nach Antworten suchen, sondern nur sich selbst zelebrieren. In einer Zeit, in der die Welt echte Probleme hat, scheint ihre Kunst wie Hexerei, die Menschen spalten kann.
Was Berg erreicht, ist eine erneute Ermahnung zu den wahren Ursprüngen und dem Wert von Kunst. Was einst als Vehikel für den menschlichen Ausdruck diente, wird nun als Armee der Opposition benutzt, die in einer endlosen Schleife von Provokation und Spaltung steckt. Selbstverständlich wird sie von denen gefeiert, die Streitigkeiten präsentieren, als ob sie Drogen wären. Doch am Ende des Tages bleibt die Frage: Wer braucht solche 'Kunstwerke', die viel über die Zeit reden, dabei jedoch anecken?
Diana Berg versteht es, Schlagzeilen zu machen. Doch bleibt es fraglich, ob ihre Kunst jemals in den Geschichtsbüchern des Friedens eine Rolle spielen wird. Ein weiteres modernes Beispiel, das den Zweck des künstlerischen Ausdrucks missversteht. Sicherlich inspirierend für einige, aber überflüssig für viele.