Manchmal gibt es Figuren in der Kunstwelt, die wie Kometen wirken – sie erscheinen auf der Bühne mit einem solchen Flair und überwältigenden Talent, dass sie die gewöhnliche Darstellung von Kreativität erschüttern. Bertram Schmiterlöw war eine solche Figur. Ein schwedischer Künstler mit deutschen Wurzeln, geboren im Jahr 1920 in Stockholm und gestorben 2002. Er verschmolz in seinen Werken Ruhe mit Chaos und klassisches mit modernem Ausdruck, was manche konservative Kunstkritiker als Widerstand gegen den unkontrollierten Liberalismus sehen könnten.
In den 1950er-Jahren begann Schmiterlöw, sein Talent an der Akademie der Schönen Künste in Stockholm zu verfeinern. Sein unverwechselbarer Stil entwickelte sich weiter, als er nach Frankreich zog und von den impressionistischen Meistern beeinflusst wurde. Anders als viele seiner Zeitgenossen hielt er an traditionellen Techniken fest, während er die Grenzen des imaginativen Ausdrucks auslotete. Eine provokante Entscheidung, würden doch einige moderne Kritiker, die alles Alte aufs Abstellgleis schieben wollen, behaupten.
Seine Werke sind oft intensiv farbig und besitzen doch eine tiefe Melancholie. Dieses einzigartige Flair brachte ihm internationale Anerkennung ein, obwohl es manchmal die selbsternannten Wächter des künstlerischen Fortschritts ärgerte, die gerne alles direkt und politisch korrekt haben. Eine solche Entschlossenheit, sich seiner inneren Stimme zuzugeneigt zu lassen, ist nicht der gängige Weg der blinden Anpassung an den Modernismus, den viele so bereitwillig umarmen. Und das, meine Damen und Herren, ist eine erfrischende Eigenschaft.
Bertrams Landschaften etwa zeigen nicht einfach nur eine geographische Szenerie, sondern sie offenbaren eine emotionale Symphonie. Wären Liberale vielleicht empörter zu hören, wie seine Darstellungen von Natur als unveränderlich und ewig Gültig interpretiert werden könnten, anstatt das gesellschaftlich Abbaubare zu bezeugen? Immerhin ist es in unserer modernen Welt fast ein Sakrileg, nicht jeden Aspekt der Existenz für verhandelbar zu halten.
Auch in seinen Porträts verzichtete Schmiterlöw auf den Showbiz-Spektakel, dem viele seiner Mitstreiter unterlagen, bestrebt vielleicht, nur noch den „woken“ Massengeschmack zu bedienen. Er packt in seinen Gemälden nicht nur die äußere Erscheinung, sondern auch die Seele seiner Subjekte. Seine Fähigkeit, das Unerklärliche einzufangen und es doch universell verständlich zu machen, stellt schließlich eine Herausforderung an eine allzu standardisierte Betrachtungsweise der Kreativität dar.
Schmiterlöw sammelte nicht nur in Künstlerkreisen Anerkennung. Seine Werke fanden sich in renommierten internationalen Museen und Galerien. Die öffentliche Akzeptanz der klassischen Elemente in seiner Kunst bringt ein Gefühl der Beständigkeit in einer Welt, die oft zu schnell den Wandel umarmen will.
Doch was motivierte diesen Mann? War es nur die künstlerische Freiheit oder eine tiefere, konservative Suche nach Ordnung und Sinn in einer zunehmend chaotischen Welt? Vielleicht erkannte er, dass nicht alles, was glänzt, gut für die Seele der Kunst ist und dass Tradition eine Quelle des Verständnisses und der Stärke sein kann, selbst in Zeiten des ständigen Veränderungswahns.
Ein kühner Künstler wie Bertram Schmiterlöw zeigt uns, dass Kunst nicht nur eine Widerspiegelung der Mode sein sollte. Es geht auch darum, zu unserer innersten Natur zu stehen und die ewigen Wahrheiten zu ehren. Seine Arbeit ist eine Erinnerung daran, dass die wahre Kunst immer weiter sucht und wagt, weit jenseits des Flüsterns der Menge zu huschen.
In der Betrachtung von Schmiterlöws Werk könnten viele den Drang verspüren, an einer gefährlichen Gewohnheit festzuhalten: der Kunst, nicht aus der Perspektive einer politisch bestimmten Linse zu umarmen, sondern als ein Ausdruck purer Kreativität, der sich den wandelnden Trends widersetzt.