Adam Tuominen, ein Schauspieler mit einem Namen, der für viele vielleicht schwer auszusprechen ist, selbst für Kenner des Showbusiness. Bekannt wurde er durch seine Rolle als Hunter Bradley, dem Crimson Thunder Ranger in "Power Rangers Ninja Storm". Seit seiner Geburt in Adelaide, Australien, am 22. Januar 1980, schien er auf einer geraden Spur zum Erfolg in der glamourösen Welt von Hollywood zu sein. Aber warum hört man so wenig von ihm, während andere seiner Zeitgenossen im Rampenlicht stehen?
Tuominens Schauspielkarriere begann bereits in jungen Jahren. Er besuchte die berühmte NIDA (National Institute of Dramatic Art) in Australien, deren Alumnus unter anderem auch Cate Blanchett ist. Seine Zeit bei den Power Rangers brachte ihm nicht nur Ruhm, sondern auch eine Fanbasis, die ihn bis heute verehrt. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Co-Stars entschied er sich, nicht den überfüllten Weg nach Hollywood zu gehen und das war vielleicht nicht die schlechteste Entscheidung.
In einer Welt, in der viele Schauspieler ihre Herkunft verleugnen und sich dem amerikanischen Zeitgeist anpassen, bleibt Tuominen seiner australischen Heimat treu. Sie mögen jetzt mit Vorwürfen kommen, dass er in „unbedeutenden" Medien übersehen wird. Aber es ist genau in diesen sogenannten "Nischen"-Rollen, wo Tuominen seine schauspielerische Wandlungsfähigkeit zeigt. Sei es in australischen TV-Shows oder seinen gelegentlichen Theaterauftritten. Seine Kunst geht über die glitzernden Lichter von LA hinaus.
Wer liegt falsch - diejenigen, die verblenden, von der unablässigen Suche nach Hollywood-Ruhm, oder die wenigen, die in ihrer Heimat Kung-Fu-mäßig stark waren und sich ihre eigene Nische schufen? Sicher, Hollywood liebt nichts mehr als einen hübschen Jungen aus Down Under, der sich der amerikanischen Lebensart anpasst. Doch Tuominen beweist, dass man auch ohne das Diktat des großen Studios Karriere machen kann.
Neben seiner TV-Arbeit begeistert er sich für Theater: eine Kunstform, die in dieser Zeit gerne übersehen wird. Theaterschaffen erfordert nicht nur Talent, sondern auch den Mut, in Echtzeit Emotionen zu übertragen, ohne Netz und doppelten Boden. Diese Fähigkeit, die auf der Bühne erlernt wird, wird oft in der synthetischen Welt der großen Blockbuster vergessen.
Natürlich ist es herausfordernd, in einer Branche, die von oberflächlichen Werten durchdrungen ist, seinen kantigen Ruf zu bewahren. Möglicherweise hat sich Tuominen bewusst gegen den Mainstream entschieden, etwas, das ihm Anerkennung und Respekt in einem bestimmten Kreis verdient.
Sollten Jugendliche ihn als Vorbild nehmen? In einer Welt, in der Blitzlichter blenden und Realität verbergen, steht Tuominen als Paradebeispiel dafür, nicht blindlings dem Rudel zu folgen. Er zeigt, dass Erfolg nicht gleichbedeutend mit Größe ist. Und während Hollywood weiterhin seine goldenen Jünger auswählt, forscht Adam Tuominen weiter, greift nach den Sternen im unabhängigen und regionalen Theater.
Schließlich stellt sich die Frage, ob die Kommerzialisierung der Schauspielkunst nicht die wahre Kunst zerstört hat. Tuominens Entscheidung scheint eine Rebellion gegen diese Norm zu sein und das zu einer Zeit, in der viele bereitwillig ihre Individualität opfern, um im Scheinwerferlicht zu stehen. Die Frage, die man sich stellen muss, ist: Wird man leichtgläubig folgen oder revolutionär bleiben?
Tuominen bleibt nicht nur ein lokales Phänomen für seine australischen Fans, sondern ist auch für Kritiker der laufenden kulturellen Meinung ein immerwährender Dorn im Auge. Nicht, dass er sich darum kümmern würde. Während viele den schnellen Gewinn suchen, verfolgt er etwas Dauerhaftes. Die Geschichte wird zeigen, welche Einstellungen richtig waren, aber eines ist klar: Adam Tuominen bleibt ein authentischer Bestandteil des Schauspieluniversums, mit oder ohne den Schein Hollywoods.