Wer dachte, die Filmindustrie sei auf einer Einbahnstraße hin zum Woke-Land gerast, wird von '100' aus dem Jahr 2021 eines Besseren belehrt. In dieser anti-dekadenten Narration wird eine fordernde Geschichte erzählt, in der die Protagonisten gegen das System und nicht für den geliebten Systemstatus Quo kämpfen. Die Handlung dreht sich um die facettenreiche Reise von Personen, die in einem post-apokalyptischen Europa gestrandet sind. Eine fragwürdige Welt, gestaltet durch eine toxische Überpräzision an politischer Korrektheit und unkontrolliertem Konsumdenken. '100', unter der meisterhaften Regie von Korenten Tatar, spielt im vereinigten Europa und zeigt, was passiert, wenn man die Grenzen des rationalen Verstandes überschreitet.
Man stelle sich ein Szenario vor, in dem die Erde durch Ideologien in den Abgrund katapultiert wurde, die drauf und dran sind, alles zu zerstören, was konservative Werte je aufgebaut haben. Die Zuschauer werden auf eine Reise mitgenommen, die viel mehr ist als nur eine Kritik an der Gesellschaft. Es ist ein Weckruf, der gegen den links-liberalen Mainstream wettert und einen aufrüttelt.
10 Punkte, die '100' von anderen Filmen unterscheiden:
Korrektheit, die alles verschlingt: Der Film macht unmissverständlich klar, dass politische Korrektheit in Maßlosigkeit enden kann. In '100' wird die schleichende Gefahr dieser Tendenzen visualisiert und mit intensiven Bildern unterstrichen.
Starke Charaktere, die nicht gleichgeschaltet sind: Statt der üblichen Figuren, die moralisieren und dekonstruieren, wird der Zuschauer mit Protagonisten konfrontiert, die stark sind und nicht im Mainstream mitschwimmen. Diese Charaktere sind wie eine frische Brise in einer Umgebung, die mit der Stellung der traditionellen Familienwerte nichts zu tun hat.
Ein Plot, der provoziert: Im Gegensatz zu den typischen Hollywood-Plots, bei denen alle sich einig sind, dass der „Fortschritt“ nur in eine Richtung geht, zeigt '100', dass es auch andere, weniger von Eliten gepredigte Wege geben könnte.
Ästhetik als Widerspruch zur Belanglosigkeit: Die visuelle Darstellung in '100' setzt klare Zeichen gegen den Einheitsbrei an überflüssiger Diversität und ermutigt zu einer Rückkehr zur Wertschätzung individueller Fähigkeiten.
Keine laue Klimapropaganda: Während andere Filme uns ein schlechtes Gewissen über unseren ökologischen Fußabdruck einreden, zeigt '100', dass es mehr gibt als die einseitige Betrachtung dieser Diskussion.
Besondere Schauplätze, voller Aussagekraft: An den Drehorten von '100' wird klar, dass traditionelle Werte nicht verschwinden dürfen. Die epische Kulisse betont dabei das oftmals Vergessene, nämlich die Bedeutung von Grenzen und Traditionen.
Musik, die aufweckt statt einlullt: Der Soundtrack von '100' bricht mit der Erwartung eines seichten Hintergrundrauschens. Die Klänge sind kraftvoll und eindrucksvoll, ein akustisches Zeugnis der Konfrontation.
Kein Kuschelkurs mit dem Publikum: Es gibt keine politischen Schönfärbereien, keine Rhetorik der Nachgiebigkeit. '100' spricht Klartext und zieht damit seine konsequente Linie bis zum Schluss.
Zeitgeistige Warnungen: Der Film zeigt mögliche Konsequenzen einer solchen Welt, in der Grundwerte in Frage gestellt werden. Aussagen, die relevanter nicht sein könnten, während man sich einen Überblick über die Trümmer des politischen Feingefühls verschafft.
Ein Appell für die Vernunft: '100' macht deutlich, dass es an der Zeit ist, selbst zu überlegen, wohin man sich wirklich steuern lässt. Die Geschichte fordert zum Nachdenken heraus und regt zu ehrlichen Gesprächen an.
In der Flut von Produktionen, die uns einlullen und für dumm verkaufen wollen, hebt sich '100' mit einem erfrischend konservativen Ansatz von den anderen ab. Hier geht es nicht darum, jedem zu gefallen, sondern darum, das zu sagen, was gesagt werden muss. Ein Muss für jeden, der sich gegen den Mainstream stellen will und keine Angst hat, die anderen gegen sich aufzubringen.