Es könnte wie eine Handlung aus einem Spionageroman klingen, aber das Chaos der amerikanischen Geheimdienste, das am 11. September 2001 ans Licht kam, war bittere Realität. An diesem verhängnisvollen Tag trafen 19 al-Qaida-Terroristen die USA ins Herz, etwa 3.000 Menschen starben, und die Trümmer waren ein stummes Zeugnis einer beispiellosen Intel-Versagensgeschichte. Doch wer trug die Schuld, warum passierte es, und was hätten kluge Köpfe gebraucht, um dies zu verhindern? Lassen Sie uns einen Blick auf die Misere werfen.
Unfähigkeit, zusammenzuarbeiten. Kein Wunder, dass die CIA und das FBI, trotz aller technologischen Raffinessen, nicht miteinander sprechen konnten. Es gab kaum eine Kommunikation zwischen den Behörden, keine gemeinsame Plattform, keinen Austausch von Bedrohungsanalysen. Stattdessen dominierte Arroganz und Misstrauen zwischen den Abteilungen. Hätten diese Agenturen wie rationale Erwachsene gehandelt, wäre der 11. September nur ein weiteres Kapitel im Geschichtsbuch geblieben, anstatt das kollektive Trauma einer Nation zu werden.
Terroristen im Land, und niemand hat es bemerkt. Bereits in den 1990er Jahren lebten mehrere der zukünftigen Hijacker in Amerika und planten ihren Anschlag auf menschenleerem Boden, ohne dass amerikanische Sicherheitsdienste einen Hauch von Ahnung hatten. Vielleicht waren sie zu sehr damit beschäftigt, sich als selbstgefällige Weltpolizei zu inszenieren, als sich im eigenen Hinterhof umzusehen. Diese Nachlässigkeit kostete Tausende Menschenleben, und das alles, weil die Nase zu hoch in den Wolken schwebte.
Aber es kommt noch dreister. 1995 wurde ein Anschlagsplan namens Bojinka in Manila vereitelt. Aufmerksame philippinische Behörden deckten ein Komplott auf, das auch das Zerstören von Flugzeugen umfasste. Informationen wurden an die USA weitergegeben – und was geschah? Die Dokumente landeten in der Schublade, vielleicht neben anderen ignorierten Bedrohungsanalysen. Bürokratie war wohl wichtiger als nationale Sicherheit.
Es grenzt fast an Klamauk, dass mehrere der Attentäter Flugunterricht in den Staaten nahmen – und von den Fluglehrern als verdächtig gemeldet wurden! Wer beantragte schon den Flugschein ohne Interesse an der Landung? Da swirren die Fragen durch den Kopf, warum dies geflissentlich ignoriert wurde. Vielleicht dachte man, man sei zu klug, um den Drohungen Beachtung zu schenken, und unterschätzte die Feinde gnadenlos.
Ein weiteres schockierendes Kapitel ist AUGUST 2001. Ein CIA-Dokument mit dem Titel "Bin Laden determined to strike in US" landete auf dem Schreibtisch des Präsidenten. Doch statt Alarm zu schlagen, wurde es nonchalant abgetan. Man fragt sich, wie viele Warnungen braucht es, bevor etwas ernst genommen wird? Zumindest waren die Alarmglocken bereit, den nationenweiten Schlaf zu stören, aber niemand wollte sie hören.
Und da sind sie, die lieben Bürokraten, die der Meinung waren, dass das Rationalisieren der Kosten eine bessere Investition sei, als in sicherheitsrelevante Fähigkeiten zu investieren. Vergleichen Sie die Ausgaben für Geheimdienstarbeit mit den Summen, die amerikanische Steuergelder für ineffiziente Programme verschwendet haben – und keiner möchte darüber reden.
Als ob das alles noch nicht genug wäre, gab es innerhalb der CIA selbst ungelöste Fehden. Analytiker warnten vor al-Qaidas wachsender Bedrohung, aber ihre eigenen Kollegen gaben sich taub. Die Westen blieben weiß, während sich die Bedrohung unaufhaltsam näherte. Courage und Integrität waren traurigerweise Mangelware.
Das Resultat dieser verhängnisvollen Nachlässigkeiten gipfelte in einem der traurigsten Tage der amerikanischen Geschichte. Die Geschehnisse des 11. September hätten womöglich verhindert werden können, wenn die spionagenden Institutionen des Landes ihre Rolle ernstgenommen hätten. Der naive, träge Status quo paralleler Mentalitäten verwandelte sich in eine Tragödie, die auch Jahrzehnte später unvergessen bleibt – symbolträchtig für das, was eine Dysfunktion in den oberen Rängen der Macht bewirken kann.
Falls jemand behauptet, solche Fehler seien nicht wiederholbar, sollte sich dieser eine Prise Realität gönnen – es sei denn, jene, die für die Sicherheit verantwortlich sind, übernehmen tatsächlich die Verantwortung für ihr mit Steuergeldern finanziertes Handeln. Nur durch Dringlichkeitsstufen und politisches Rückgrat kann man verhindern, dass sich eine solche Tragödie wiederholt.