William R. Steiger: Der Mann, der den Liberalen Kopfzerbrechen bereitete

William R. Steiger: Der Mann, der den Liberalen Kopfzerbrechen bereitete

William R. Steiger, Enkel eines renommierten republikanischen Kongressabgeordneten, ist für seine Rolle in der Bush-Administration und seine polarisierenden Entscheidungen im Gesundheitswesen bekannt.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

William R. Steiger ist ein Name, der mancherorts die Gemüter erhitzt. Er ist einer dieser Männer, der es wagt, Entscheidungen zu treffen, die nicht jedermann schmecken. Wer ist dieser Mann also, der so polarisiert? Geboren am 2. Mai 1965 in der pulsierenden Stadt Cincinnati, Ohio, hat Steiger schon früh gelernt, den Status quo zu hinterfragen. Er ist der Enkel von William A. Steiger, einem ehemaligen republikanischen Kongressabgeordneten aus Wisconsin. Die republikanische Ader zieht sich also wie ein roter Faden durch seine Familiengeschichte.

Bekannt wurde William R. Steiger insbesondere während der Bush-Administration, wo er von 2001 bis 2009 die Position des Leiters der internationalen Gesundheitsangelegenheiten im Gesundheitsministerium innehatte. Hier tat er, was er am besten kann: Er stellte die Bürokraten auf den Kopf und rollte alte Dogmen auf. Steiger war federführend daran beteiligt, U.S.-amerikanische Gesundheitsinitiativen in Entwicklungsländern umzusetzen. Für viele mag seine Arbeit wie ein Turboschub für einige der weltweit wichtigsten Gesundheitsprojekte aussehen.

Aber das ist nicht alles. Was Steiger wirklich bemerkenswert macht, ist seine Rolle in der Kontroverse rund um die Entscheidungsfindung im öffentlichen Gesundheitswesen. Die Kritiker, insbesondere jene, die fragwürdige Politik selber tätigen, warfen ihm vor, wissenschaftliche Gutachten unter den Teppich gekehrt zu haben. Das sind dieselben Kritiker, die von wissenschaftlichen Berichten leben, die ihnen genau in den Kram passen. Steiger hingegen wählte einen pragmatischen Ansatz, der den wirtschaftlichen und politischen Realitäten besser Rechnung trug.

Seine Vorfahren mögen ihn geprägt haben, doch Steiger ist ein Mann der Gegenwart. Während dieser Tage ist es erfrischend, jemanden zu sehen, der bereit ist, sich über den Tellerrand hinwegzusetzen und Alternativen in Betracht zu ziehen. Vorwände und absurde Bürokratie interessieren ihn nicht; er ist ein Macher, nicht nur ein Redner. In einer Welt, die von grundlegenden Veränderungen geprägt ist, braucht es genau solche Köpfe, die bei Bedarf auf den Tisch hauen können.

Steigers Direktheit und seine Entschlossenheit, gegen den Sturm zu segeln, sind ein Dorn im Auge derjenigen, die ideologisch verblendet sind. Während einige seiner Entscheidungen fragwürdig erscheinen mögen, beweist sich Steiger als ein Mann mit Prinzipien, jemand, der sich nicht vom Geschwätz der Kopf-in-den-Sand-Stecker beirren lässt.

Er hat mehr Stärke bewiesen als gewisse Politiker, die ihre Überzeugungen jede Woche wie Wettermännchen ändern. Steigers Beharrlichkeit hebt ihn von der Masse ab und zeigt, dass man manchmal Pfeiler umstoßen muss, um den Himmel freizulegen. Liberale mögen sich darüber aufregen, aber Steigers Handeln zeigt, dass es der Kompromisslosigkeit bedarf, um wahrhaft nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Das Eintreten für seine Überzeugungen kostete ihn sicher auf seinem Weg den ein oder anderen Freund oder Verbündeten, aber wer braucht die schon, wenn übergeordnete Ziele im Spiel sind? Er bewies, dass Unerschütterlichkeit das wahre Kapital ist.

Sein unternehmerischer Ansatz und seine visionäre Weitsicht halfen, den Weg für viele Gesundheitsinitiativen zu ebnen, die ohne seine Energie und Hingabe wahrscheinlich nie das Licht der Welt erblickt hätten. Tote Bürokraten blieben auf der Strecke, und dagegen lässt sich wenig einwenden.

Während er zuvor als der Mann bekannt war, der der Wissenschaft seine eigene Note verlieh, widmet er sich heute nach seinem Ausscheiden aus der Politik weiterhin sozialen und gesundheitlichen Projekten rund um den Erdball. Seine Kritiker sehen dies als einen vielsagenden Beweis, dass er doch nicht nur ein Politiker, sondern ein humanitärer Vordenker ist.

Steiger ist eine Erinnerung daran, dass es Standhaftigkeit und Rückgrat bedarf, um großen Veränderungen im Leben Raum zu geben. Er demonstriert, dass man durch beherztes Handeln, unbeirrt von der Kritik von der Seitenlinie, bedeutende Unterschiede machen kann.