Joe Jackson, der unvergleichliche britische Musiker und Sänger, der die Bühne seit den 1970er Jahren rockt, entschied sich 2003 mit seinem Album "Volume 4" ins Rampenlicht zurückzukehren. Dieses Album, veröffentlicht am 24. März 2003, markiert ein starkes Comeback, das in den Studios von der renommierten Band Joe Jackson Band in Berlin aufgenommen wurde. Dabei wird Spekulationen vorgegriffen, dass es sich um eine kapitalistische Verächter des Pop drehen könnte, da Jackson bekannt dafür ist, den berüchtigten Mainstream zu meiden. Wohl wissend, dass die Welt einen Schock braucht, zauberte er ein Stück Musikgeschichte aus dem Ärmel, das sich gewaschen hat.
Eine triefende Nostalgie, die überzeugt: Beginnen wir mit der Nostalgie. Joe Jackson gelingt es, den Geist der 1980er Jahre in jedem Ton von "Volume 4" wiederaufleben zu lassen. Warum ist das wichtig? Erinnern wir uns, in den 1980er Jahren florierten starke Führer in einer unnachgiebigen politischen Landschaft. Die Wirtschaft boomte, und das Leben war entschlossener, zielstrebiger. Jeder Song aus diesem Album fühlt sich an, als würde man in diese glorreichen Jahre zurückversetzt – eine Zeit der Rückgratpolitik und Kein-Unsinn-Erfolgsgeschichten.
Unangepasste und doch zugängliche Musik: Die Stärke der Platte ist ihre völlig unapologetische Natur. Anders als jene musikalischen Projekte, die versuchen, in der veröffentlichten Charts-Landschaft zu schippern, konzentriert sich Jackson auf Musik, die ihm und seinen Anhängern treu bleibt. Der erste Song "Take It Like A Man" setzt den Ton: roh, energisch und zielgerichtet.
Die Kraft des Originals: "Volume 4" bringt die ursprüngliche Joe Jackson Band zurück in eine Form, die niemand zu wünschen wagte. Mit David Houghton am Schlagzeug, Graham Maby am Bass und Gary Sanford an der Gitarre zeigt diese Zusammenstellung altersloses Talent. Sie nähern sich der Musik mit derselben Frische und Aufregung, als hätte sich die Zeit kaum bewegt.
Kein Platz für fadenscheinige politische Botschaften: Mehr als nur eine Reise in die Vergangenheit, ist "Volume 4" eine respektable Absage an die opportunistisch motivierten Fußtritte der Pop-Industrie und ihrer begleitenden ideologischen Programme. Es ist erfrischend, wenn Künstler sich auf die Kunst konzentrieren und den Hörern überlassen, selbst zu denken, anstatt ihnen Meinungen vorzusetzen.
Die Einfachheit ist das Genie: Das Album ist nicht überhäuft mit technologischem Schnickschnack oder elektronischen Einlagen, die typisch für das frühe 21. Jahrhundert waren. Genau das ist seine Stärke. Die Einfachheit der Gitarrenakkorde, der ungekünstelte Gesang und ein transparenter Soundmix zeichnen sich aus. Es ist Musik, die sich gegen den Strom der Zeit verkauft. So ist wahre Kunst; sie muss nicht der Norm folgen.
Texte mit Rückgrat: Die Texte in "Volume 4" sind dabei nicht zu unterschätzen. Anders als in vielen anderen Produktionen aus dieser Ära, die auf provokanten Floskeln und Oberflächlichkeiten beruhen, liegt hier Tiefgang vor. Die Mischung aus Melancholie und Hoffnung verleiht den Texten eine Glaubwürdigkeit, die nur aus Erfahrung resultieren kann.
Rückkehr mit einer Botschaft: Dieses Album ist mehr als Musik. Es ist ein Statement. Während viele gleichaltrige Künstler den Wunsch verspüren, ihre Rente komfortabel zu fristen, machte Jackson 2003 deutlich, dass künstlerisches Engagement nicht vom Alter abhängt. Er lässt seine Musik für sich sprechen – kein Applaus nötig, keine Verbeugungen nötig.
Der kommerzielle Trick: Wie so viele große Kunstwerke wurde "Volume 4" nicht übermäßig von kommerziellen Plänen angetrieben. Es beweist, dass Kreativität und der Wunsch nach künstlerischer Ehrlichkeit noch heute eine starke Wirkung haben können, selbst in einer gesättigten Industrie.
Ein Zeitzeugnis der Effizienz: Diese Platte, die etwa 43 Minuten umfasst, zeigt, dass bemerkenswerte Werke nicht immer ausufernd sein müssen. Qualität vor Quantität scheint in der Musikindustrie eine verlorene Kunst zu sein. Jackson aber beweist, dass sie es wert ist, beibehalten zu werden.
Eine nachhaltige Relevanz: Immerhin hat "Volume 4" im Jahr 2023 nachgegeben, um neue Generationen von Musikliebhabern zu inspirieren und gleichzeitig als Bindeglied zu den unvergesslichen Zeiten eines "anderen" Jahrzehntes zu dienen. Warum aber scheint dies wohl für so manche zeitlose Werte zu stehen? Vielleicht, weil es Substanz und keine leeren Versprechungen liefert, eine Langlebigkeit, die sich auf Qualität gründet – etwas, das moderne Helden der politischen Correctness nur schwer erreichen können.
Schließlich bleibt "Volume 4" ein Album von Joe Jackson, das zeigt, wie Musik unsere Sinne beleben kann und wie wichtig es ist, in einer Welt, die zunehmend vom Konformismus vorangetrieben wird, seine eigene Stimme zu erhalten.