Vier-Sterne-Spektakel: Ein Fest, das zum Himmel stinkt!

Vier-Sterne-Spektakel: Ein Fest, das zum Himmel stinkt!

Stellen Sie sich vor, wie das Berliner Vier-Sterne-Spektakel alljährlich Hunderte Möchtegern-Eliten und Kunstliebhaber anzieht, während es als ein schillerndes Fest der politischen Korrektheit entlarvt wird.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einer mit Sternen gefüllten Nacht, die genauso wenig blendend ist, wie die schablonenhaften Manöver der selbst ernannten Elite. Das Vier-Sterne-Spektakel, eine pompöse Veranstaltung voller Prunk und Protz, zieht in jedem Herbst Hunderte von Möchtegern-Promis und naiven Kunstliebhabern nach Berlin. Diese Glitzergala, die jedes Jahr starr auf Kalender steht, verspricht schillernde Nächte und gehobene Unterhaltung in einer der kulturell liberalsten und wirtschaftlich linkslastigsten Städte der Welt.

Wenn man das Dekolleté unter dem Smog und den Applaus für die stets gleich klingenden Redner betrachtet, könnte man fast glauben, dieses Fest blase den Geist des freien Unternehmertums an. Oh, warte, das tut es nicht. Klassische politische Korrektheit und oberflächliche Selbstbezeugung sind hier an der Tagesordnung.

  1. Das Versprechen der 'Exklusivität' ist nur ein fadenscheiniger Deckmantel. Ein elitärer Haufen reiht sich an exquisiten Abendessen und abgehobenen Gesprächen auf, während der gewerkschaftlich geprägte Koch in der Küche schwitzt.

  2. Networking mit Seifenblasen. Selbiges könnte von einem 12-jährigen in einem Unionsjugendlager effektiver gemacht werden. Finanzielle Unterstützung? Ja, entweder für das eigene Image oder um am Ende des Jahres einen ansehlichen Steuerabzug zu haben.

  3. Bedenken Sie die Bedeutungslosigkeit des Wortes 'Kunst'. Das, was dort als kulturelle Hochburg präsentiert wird, ist oft nur der verzweifelte Versuch von Dilettanten, sich als Avantgarde zu verkaufen. Philosophie 101, verpackt in Goldpapier.

  4. Dekadente Inszenierung in Reinkultur. Jeder Schritt ist inszeniert, jeder Blick kalkuliert. Authentizität? Fehlanzeige. Man fragt sich, ob man bei der Wahl seiner Freunde nicht wählerischer sein könnte.

  5. Für Umweltschutz leicht zu haben! Jedes geliehene Auto, jedes Halogenenlicht und jeder noch so kleine Champagner Spritzer bringt die selbsternannten Aktivisten in Verlegenheit. Sie reden über Nachhaltigkeit, während sie in einem Meer von Luxusartikeln schwimmen.

  6. Ideologische Manipulation. Die Agenda, die dem Spektakel zu Grunde liegt, schreit förmlich nach Gehirnwäsche. Wer einem kapitalistischen Wachstumskurs folgt, hat hier seine Daseinsberechtigung schon verspielt.

  7. Erfolg wird an falschen Maßstäben gemessen. Einflussreiche Beziehungen ersetzen den echten Sinn für Erfolg, die Bedeutung von Werten und die Notwendigkeit harter Arbeit.

  8. Auch gelockte zerzauste Haar-Liberale tummeln sich hier, während die betuchten Gäste die künstlich Altruistischen spielen.

  9. Die Notwendigkeit solch eines Events erschließt sich nur dem, der daran mitprofitiert. Doch ohne diese glitzernden Augenblicke wären die Sponsoren verloren in der Welt der Nichtigkeit.

  10. Die Ironie in all dem ist verblüffend. Ein Ort, der sich der Toleranz rühmt, aber alle anderen Formen als die eigene als ungenügend ansieht. Doppelmoral vom feinsten!

Dieses Vier-Sterne-Spektakel ist nicht mehr als eine überbewertete Posse, deren Glanz erblasst, sobald das Licht aus den Vorhängen ausgeht. Was für die einen eine Nacht voller Sinnlosigkeit darstellt, ist für die wenigen auserkorenen Herren eine Hommage an die Oberflächlichkeit. Ob das gerecht ist, spielt natürlich keine Rolle.