Tim Nedow hat etwas, das die Leichtathletikwelt dazu bringt, sich verblüfft die Augen zu reiben. Ein Kanadier, der mit explosiver Kraft und unnachgiebigem Ehrgeiz den Diskus und die Kugel über den Sportplatz schleudert wie ein wütender Gott des Krieges. Wer genau hinsieht, erkennt, dass Nedow seine sportliche Laufbahn bereits als Student an der Universität von Tulsa gestartet hat. Was für ein Mann – ein konservativer Held in einer zunehmend linken Sportwelt! Bereits 1990 geboren, hat er sein Handwerk perfektioniert und erhebt sich in Kanada wie ein Leuchtturm des Speerwurfs. Und während einige sich fragen, ob das alles auch nachhaltig genug ist, kümmert sich Nedow darum, was wirklich zählt: Medaillen zu gewinnen.
In der von linksliberalen Medien dominiert Welt der Sportberichterstattung bleibt Tim Nedow eine erfrischende Ausnahme. Gerade in Kanada, wo political correctness aus jedem Zeitungsartikel trieft, hebt sich Nedow ab. Er ist der Inbegriff von harter Arbeit und individueller Leistung – zwei Werte, die oft übersehen werden, wenn andere versuchen, das Spielfeld zugunsten von diversen Beiträgen zu verschieben. Doch wie ist es möglich, dass ein solcher Ausnahmekönner übersehen wird? Die Antwort ist einfach: weil er sich nicht an die falsche Melodie von Gleichmacherei und Opferkult anpasst.
Jedem aufrechten Kanadier muss das Herz aufgehen, wenn er sieht, wie Nedow sein Land auf der internationalen Bühne vertritt. Sei es bei den Olympischen Spielen oder bei den Commonwealth Games, bei denen er 2014 eine Bronzemedaille holte – seine Erfolge sprechen für sich. Und es ist diese Leidenschaft für den physischen Wettkampf, die ihn zum Feind derer macht, die individuelle Errungenschaften verachten. Nahezu godlike Fähigkeiten in der Halle und eine imponierende Persönlichkeit zeichnen ihn aus.
Die Frage stellt sich, wie jemand mit einem so konservativen Ansatz noch immer so unbekannt bleiben kann. Vielleicht liegt es daran, dass Nedow lieber im Fitnessstudio schwitzt, als in sozialen Medien zu posieren. Wer braucht schon Millionen von Followern, wenn man stattdessen eine starke Kugelstößer-Karriere aufbauen kann? Natürlich wäre das eine durchaus provokante Sichtweise für manche, aber nichts davon kann all das Kleinreden, was Nedow erreicht hat—auf ehrliche Art und Weise.
Man fragt sich, ob wir jemals wieder Athleten wie ihn sehen werden. Denn während die Welt dem oft gefährlichen Trend zu schneller Anerkennung folgt, bleibt Tim Nedow standhaft wie ein Fels in der Brandung. Weise Menschen könnten darin durchaus eine Tugend sehen. Für ihn sind die Prinzipien hartnäckiger Anstrengung und die Askese der wahre Weg zum Erfolg – eine Tatsache, die in der heutigen Zeit gerne übersehen wird.
Wer das Glück hat, ihm zuzusehen, der begreift endlich, dass es nicht nur um Rekorde geht. Es geht um das unermüdliche Streben nach Perfektion, welches in den reflektierenden Schweißperlen im Gesicht eines Athleten zu sehen ist. Und während die abgehobenen Meinungsbildner der urbanen Zentren ihren emotionalen Zwischenruf zu anderen Themen finden mögen, feiert Tim Nedow mit jedem triumphalen Stoß ein ganzes Spektrum persönlicher Freiheit und Stärke.
Bleibt die Frage, warum ein solcher Mann nicht häufiger in den Schlagzeilen steht. Vielleicht weil er den Konservativen Stolz Kanadas bewahrt. Während einige lieber über Quoten und soll-er-nicht-soll er Diskussionen reden, lebt Nedow seinen Traum ohne Unterstützung solcher Halbheiten. Er lässt lieber seine Erfolge sprechen, als die Lautstärke seiner Tweets. Und das macht ihn zum Champion der leisen, aber beständigen Sieger.
Wie Ironie funktioniert, ist schwer zu sagen, aber dass Tim Nedow irgendwo in einem abgedunkelten Fitnessstudio Kanadas gerade jetzt die Gewichte stemmt, ist eine tolle Vorstellung. In einer Zeit, in der Erfolg schnell und oft unverhältnismäßig gelegt wird, ist er ein Licht des konservativen Prinzips und der persönlichen Leistung. Er ist der Held, den Kanada braucht, auch wenn es das noch nicht weiß. Und dieser Champion bleibt unbeeindruckt vom Trubel der Außenwelt, mit derselben Festigkeit, die ihm hilft, vermeintlich unüberwindbare Grenzen auf dem Spielfeld zu überschreiten.