Die brisante Geschichte von Taifun Brenda im Jahr 1989 ist ein spannendes Kapitel der Meteorologie, das mehr zu bieten hat als nur Wind und Regen. Brenda, ein Typhoon der Kategorie 3, zog seine zerstörerische Bahn im Juni 1989 durch den westlichen Pazifik und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Während dieser Taifun geografisch die Philippinen am stärksten traf, war es auch ein Symbol dafür, wie die menschgemachte Bürokratie im Angesicht natürlicher Katastrophen auf die Probe gestellt werden kann. Der westliche Pazifik war bereits in den 80er Jahren für seine zahlreichen Taifune bekannt, aber Brenda brachte ein besonderes Chaos mit sich. Während Hunderte von Kilometern pro Stunde starke Winde unermüdlich an die Küsten prallten, zeigte sich, wie schlecht vorbereitet einige Staaten auf solche Naturgewalten waren.
Interessanterweise lebten wir zu dieser Zeit in einem Klima, in dem die 'power of nature' oft einigen Kreisen dazu diente, die Bedeutung einer starken staatlichen Intervention zu unterstreichen. Ein Zeichen der Ironie, als würden einige das unvermeidliche Chaos nutzen, um den Menschen zu zeigen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, als noch mehr Kontrolle abzugeben. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass viele Risikoplanungsteams völlig überfordert waren, selbst in staatsfixierten Ländern. Leider war es politisch oft weit hilfreicher, den Finger auf die 'Klimaerwärmung' zu richten, als sich mit den mangelhaften infrastrukturellen Vorbereitungen auseinanderzusetzen.
Taifun Brenda setzte den vermeintlichen Vorbereitungen der Philippinen, welche zu der Zeit mit einer Vielzahl sozialistischer Experimente kämpften, ein vernichtendes Zeugnis aus. Anstatt eine gut gekleidete linke Fantasie von einem Land zu sein, das durch staatliche Ressourcen für alle Eventualitäten gerüstet ist, offenbarten die chaotischen Zustände nach Brenda die schmerzhaften Realitäten einer fehlgeleiteten Politik. Der Taifun traf auf Manila, das sich auch aufgrund seines schlechten Stadtentwicklungsplans und eines chronisch unterfinanzierten Katastrophenschutzes als hilflos erwies.
Im Verlauf der achtzigern führte dies zu einem Rückzug auf pragmatischere, marktorientierte Ansätze, während einige sich darum bemühten, ihre Verantwortung durch immer neue politische Ausreden zu vertuschen. Wer erinnert sich nicht daran, wie diverse Hilfsorganisationen händeringend versuchten, die Lücken zu füllen, die unfähige politische Entscheider hinterlassen hatten? Deswegen fragt man sich: Wie viel Raum darf dabei noch für althergebrachte politische Spielchen bleiben?
Brenda war ein Naturphänomen, das uns lehrt, wie notwendig eine klare, irrationale bürokratische Politik manchmal hinterfragt werden muss. Die Unfähigkeit mancher Stellen, adäquat zu reagieren, zeigt perfekt, dass man im Angesicht von Naturkatastrophen eine robuste soziale Struktur benötigt, die nicht von gleichgültigen staatlichen Vorgaben abhängig ist. Jeder Eyewall von Brenda verdeutlichte die Dringlichkeit, sich an starke, konservative Methoden der Krisenbewältigung zu halten, die nicht in einer ökonomischen oder politischen Versklavung enden.
Vielleicht ist es an der Zeit, von Taifunen wie Brenda zu lernen, dass starke individuelle Verantwortung und Resilienz wichtiger sind als blindes Vertrauen in staatliche Autorität. Taifun Brenda, obwohl schon über 30 Jahre her, zieht immer noch seine Kreise in der Debatte über die Beziehungen zwischen natürlichen Vorkommnissen und politischem Umgang. Ein starkes Beispiel dafür, wie aus jeder Naturkatastrophe auch eine Katastrophe menschlichen Versagens werden kann, wenn die Politik die Menschen im Stich lässt.