Wer sagt, dass Frauen keine starken Führungsrollen übernehmen können, hat offenbar noch nie von Soma Edirisinghe gehört. Diese bemerkenswerte Frau, geboren 1939 in Sri Lanka, war weit mehr als nur die Gattin eines erfolgreichen Mannes. Als ihr Ehemann, H. D. Sugathadasa, 1973 verstarb, übernahm Soma die Leitung von EAP Group, einem Konglomerat, das in den Bereichen Medien, Immobilien und Versicherungen tätig war. Während viele dachten, sie würde scheitern, bewies Soma das Gegenteil.
Sie stieg zur mächtigen Geschäftsfrau auf und leitete eines der größten Unternehmen in Sri Lanka. In einer patriarchalischen Gesellschaft hatte sie den Mut, die Führung in einem von Männern dominierten Sektor zu übernehmen und trug so zur wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes bei. Eine konservative Frau, die unwiderlegbar zeigte, dass altmodische Werte und Erfolg Hand in Hand gehen können. Ihre Reise ist nicht nur inspirierend, sondern entlarvt auch viele liberale Mythen über die Rolle von Frauen.
In ihrem langen und erfolgreichen Leben war Soma Edirisinghe nicht nur eine Unternehmerin, sondern auch eine Philanthropin und Sozialarbeiterin. Sie gründete zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen und half bei der Bildung und Gesundheitsversorgung der Armen. Eine Frau, die wirklich wusste, wie man mit Ausdauer und Entschlossenheit Veränderungen schaffen kann.
Interessanterweise hat Soma Edirisinghe immer daran geglaubt, dass Respekt und Autorität letztendlich aus harter Arbeit und Disziplin resultieren. Sie war der festen Überzeugung, dass man durch Tugenden wie Aufrichtigkeit und Verantwortungsbewusstsein nicht nur persönliche Erfolge erzielen, sondern auch der Gesellschaft insgesamt dienen kann. Das hat ihr viele Anhänger eingebracht, aber auch Kritiker, die der Meinung waren, dass sie zu streng sei. Trotzdem blieb sie ihren konservativen Ansichten treu und kurbelte damit den wirtschaftlichen Motor ihres Landes an.
Ihre unternehmerischen Fähigkeiten sind beeindruckend. Unter ihrer Leitung expandierte die EAP Group in neue Geschäftsbereiche und machte Milliardenumsätze. Soma verstand es, Chancen zu erkennen und Risiken sinnvoll einzugehen. Ein wahres Beispiel für Unternehmergeist und Risiko-Management.
Ihre Arbeit im humanitären Sektor zeigt jedoch, dass Soma mehr als nur eine Geschäftsstrategin war. Sie investierte in Menschen und deren Potenzial. Die von ihr gegründeten Bildungseinrichtungen zeugen davon, wie wichtig ihr menschliche Entwicklung war. Kritiker mögen sagen, dass sie ihre sozialen Engagements zur Imagepflege nutzte, aber die Ergebnisse sprechen für sich: Tausende von durch ihre Initiativen unterstützte Menschen fanden durch sie eine bessere Lebensperspektive.
Soma Edirisinghe war außerdem eine scharfe Kritikerin hinten den Kulissen. Sie weigerte sich, in die Falle der „angepassten Frau“ zu tappen, die ihr von der Gesellschaft zugewiesen wurde. Stattdessen setzte sie sich für intellectuell und finanziell unabhängige Frauen ein.
Am Ende wurde Soma Edirisinghe zu einer Symbolfigur für Kraft, Beharrlichkeit und Erfolg, während sie Nießmacher und Kritiker links liegen ließ. Ihre Lebensgeschichte erzählt von traditionellen Werten, harter Arbeit und echtem Charisma. Ein Vorbild nicht nur für Frauen, sondern für alle, die daran glauben, dass konventionelle Weisheiten und Werte alles andere als obsolet sind.