Schmutzteufel: Die wahre globalistische Gefahr in Ihrem Wohnzimmer
Ein Schmutzteufel ist nicht nur ein nettes kleines Gadget, das den Staub aus unseren modernen Wohnungen entfernt. Im technischen Zeitalter geht es um weit mehr: Unter dem harmlosen Mantel eines nützlichen Haushaltsgeräts verbirgt sich eine tiefere gesellschaftspolitische Problematik, die uns alle angeht. Während die Städter in ihren hippen Lofts einen Schmutzteufel einsetzen, um die Böden sauber zu halten, verbirgt sich dahinter die ultimative Faulheit unserer Zeit – das Streben nach Bequemlichkeit um jeden Preis.
Zuallererst sollte man eines klarstellen: Der kleine Staubsaugerroboter, der auch als Schmutzteufel bekannt ist, ist eine Revolution im Haushaltssektor. Aber was macht das mit unserer Fähigkeit, uns auf die grundlegendsten Aufgaben im Leben zu konzentrieren? Die Frau von heute setzt vielleicht einen Schmutzteufel ein, weil es bequemer ist, während ihr Mann sich auf seiner Couch ausruht und glaubt, dass all das Geplänkel um moderne Technik wirklich gebraucht wird, ist es in Wahrheit ein großer Kniefall vor dem technischen Fortschritt ohne Rücksicht auf die Folgen.
Schon Orwell hat uns gewarnt. Nein, nicht vor Kameras, die alles überwachen, sondern vor Technologie, die uns glauben lässt, sie sei unverzichtbar. Was sagen die Leute, die an der Uni lernen, dass alles anpassbar und ersetzbar ist? Sie sagen, dass der Schmutzteufel ein Beispiel für den technologischen Singularity-Prozess ist. Was sie verschweigen, ist, dass die Dinge, die uns menschlich machen, durch schlichtweg utopische Versprechen ersetzt werden. Man fragt sich, wann die Menschen das letzte Mal wirklich einen Besen geschwungen haben.
Hier spielen die Auswirkungen auf die körperliche Fitness eine Rolle. Die modernen Haushaltshelfer reduzieren uns auf faule Sofakartoffeln. Während der Schmutzteufel durch das Haus summt und das Zuhause an den Rändern sauberer macht, verlieren wir den natürlichen Antrieb, selbst Hand anzulegen. Während des pandemischen 21. Jahrhunderts, als viele gezwungen waren, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, übersetzten sich helfende Technologien in weniger Bewegung, mehr Kilos und einen Verlust an eigens unternommener körperlicher Aktivität.
Es ist nicht nur eine Frage der persönlichen Fitness. Auch eine kulturelle Metamorphose scheint im Gange zu sein. Seit wann ist es akzeptabel, dass Maschinen den Löwenanteil unserer grundlegenden Aufgaben übernehmen? Nicht nur die Schmutzteufel sind hier die Übeltäter. Eine Tools-verliebte Gesellschaft, die glaubt, dass die Maschinen alle Arbeiten übernehmen können, läuft Gefahr, aus Bequemlichkeit den Bezug zu harter Arbeit und echter Leistung zu verlieren.
Und dann gibt es noch den Aspekt der Privatsphäre und Daten. In einem Zeitalter der uneingeschränkten numériques ist das Wissen darüber, dass ein kleiner Roboter meinem Hausplan folgt und möglicherweise Daten an den Server eines Herstellers sendet, nicht beruhigend. Es ist eine bodenlose Nachgiebigkeit zu akzeptieren, dass der Staubsauger mehr über unser Zuhause weiß als unser bester Freund.
Die Argumente für den Schmutzteufel als nachhaltig und ressourcenschonend sind pure Illusion. Tatsächlich münden diese kleinen Technologien in den gleichen Berg an Elektroschrott, der unseren Planeten ohnehin schon belastet. Die Energie, die für die Herstellung und Pflege dieser Geräte verwendet wird, besteht nicht aus lauter Luftblasen. Echter, konkreter Stromverbrauch ist die Folge und etwas, das in den Diskussionen der umweltbewussten Bewegungen selten angesprochen wird.
Man könnte behaupten, dass alles dies technophobe Bedenken sind. Aber um die Implikationen im Leben der Menschen zu erkennen, muss man nicht technophob sein. Eher eine gesunde Skepsis gegenüber einer allzu weit greifenden Akzeptanz von Geräten, die zwar gut gemeint, aber schlecht für die menschliche Haltung gegenüber einem ausgewogenen Lebensstil und Arbeitsethos sind.
Schmutzteufel sollen Staub fressen, aber in Wirklichkeit fressen sie einen Teil dessen, was uns menschlich und autark macht. Dies alles mag übertrieben erscheinen, jedoch der Gedanke, dass wir uns in einer Spirale der Bequemlichkeit und Verweichlichung befinden, ist kaum von der Hand zu weisen. Der Schmutzteufel ist vielleicht klein und rund, aber er schafft es, die großen Fragen der Menschheitsgeschichte zu bestäuben: Wer wir waren, wer wir sind, und wer wir sein wollen.