Schleim I ist kein neues Modegetränk aus L.A. oder ein Trend aus einer Berliner Hipsterkneipe. Nein, Schleim I ist der Name des von der Bundesregierung finanzierten, umstrittenen Projekts zur Schleimentwicklung, das angeblich unsere Infrastrukturrevolution anführen soll. Stellen Sie sich die Bundesregierung vor, die sich auf die Verwendung von Schleim konzentriert, um Verkehrsprobleme in Städten zu lösen. Aber warte, es wird noch besser. Man plant, dies durch massive Investitionen und Steuergelder zu verwirklichen. TikTok und Instagram sind voll von Clips, in denen Leute erklären, wie toll das ist. Schleim erobert die Welt – vielleicht aber doch nicht.
Es begann schon 2022, als Arbeitsgruppen aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und, natürlich, Politikern in dunklen Kellerabteilen ihre Pläne herausschmierten. Vorneweg wurde es als ein neues, umweltfreundliches Kapitel in der Stadtentwicklung verkauft. Trotzdem hinterlässt dieser Plan bei vielen den bitteren Nachgeschmack von utopischen Versprechungen, die ziemlich weit weg von der Realität sind. Was man im Straßendreck sieht und dabei als Innovation verkauft wird, ist eigentlich eine teure Spielerei auf Staatskosten.
Beim Aufmarsch von Schleim I standen die Medien bereit und schwärmten davon, wie emissionsfrei, recycelbar, und ach so nachhaltig dieser Schleim ist. Man könnte fast glauben, der alte Schleim aus dem Kindergarten wäre plötzlich die Lösung unserer Verkehrsprobleme. Diese angeblich bahnbrechende Technologie nimmt dabei Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung und verspielt sie in Form von rutschigen Wegen und klitschigen Plänen.
Wenn man sich die Entwicklung anschaut, sieht man, wie jedes Argument dafür vor allem von einem Mangel an echten Alternativen und einem Überfluss an politischem Willen lebt, selbst die absurdesten Ideen umzusetzen. Oder besser gesagt: Wenn es verrückt genug klingt, ziehen wir es erst recht durch. Doch der Realitätstest steht aus, und es wird spannend zu sehen, welche schlüpfrigen Überraschungen noch auf uns warten.
Aber das Schlimmste ist vielleicht die Naivität der Unterstützer, die glauben, dass eine Regierung, die nicht mal einen ordentlichen Flughafen bauen kann, in der Lage sein wird, ein funktionierendes Schleimtransportsystem zu schaffen. Man fragt sich, ob hier tatsächlich der Verstand ausgeschaltet wurde oder ob es einfach was Gefährlicheres ist – nämlich die Faszination für alles, was den Anschein des Neuen und Unversuchten hat.
Die Befürworter werfen mit Wörtern wie 'Innovation' und 'fortschrittlich' um sich, ohne wirklich zu hinterfragen, wie machbar dieses Projekt wirklich ist und vor allem, wie teuer es wird. Natürlich lässt sich auch die Zeit nicht leugnen, die man in Deutschlands pantoffeligen Amtsstuben mit der Durchsetzung solcher Projekte verbringt.
Eine Frage bleibt offen: Wann wachen wir endlich auf und begreifen, dass wir uns in einer Schleifenspirale der Ideen befinden, die mehr wie utopische Fantasien klingen, als dass sie die Probleme tatsächlich lösen? Es ist wie mit all diesen verrückten Science-Fiction-Filmen – spannende Unterhaltung, aber bitte nicht in der Realität umsetzen.
Die Macht des Lobbyismus zeigt hier erneut ihre hässliche Fratze, indem Mittel und Wege gefunden werden, die der Logik des Kassierens über alles andere stellt. Die Großindustrie wird mit Engagement hereingezogen, als wäre sie die Erlöserin auf ihrem Schleimross.
Vielleicht ist es an der Zeit, in uns hineinzuhören und zu hinterfragen, welcher Finger hier wirklich am Drücker sitzt. Denn heruntergerechnet auf die Alltagspraktiken, ist das Versprechen einer sauberen Verkehrszukunft durch Schleim I nicht nur fragwürdig; es ist schlichtweg faszinierend absurd – auf eine fast unterhaltsame Art und Weise.
Anstatt sich abermals auf abgedrehte Projekte zu stützen, sollten wir die Ressourcen in wirklich notwendige und sinnvollere Projekten kanalisieren, die bewiesenermaßen effektiv sind. Aber klar, das ist ja nur eine konservative Idee und irgendwie gar nicht trendy genug für die heutige Zeit.