Wenn es eine Sache gibt, auf die die Linken allergisch reagieren, ist es die Betonung von Individualität und Leistung über staatlich gefördertem Gleichmacherei-Gedöns. Doch Robert McFerrin, eine echte amerikanische Musiklegende, hat genau das vorgelebt. McFerrin war ein berühmter Opernbariton, der die Barrieren brach und als erster afroamerikanischer Sänger bei der weltberühmten Metropolitan Opera in New York auftrat. Geboren am 19. März 1921 in Marianna, Arkansas, setzte McFerrin seine Stimme dafür ein, kulturelle und soziale Barrieren zu durchbrechen, die ihm in den Weg gelegt wurden.
Erwachsen geworden in einem Zeitalter, in dem man uns weismachen wollte, staatliche Interventionen seien der einzige Weg zur Gerechtigkeit, entschied sich Robert McFerrin, ein ganz eigenes Kapitel zu öffnen. Er nutzte seine außergewöhnlichen vokalen Fähigkeiten, um sich selbst aus dem Sumpf des Mittelmaßes zu erheben und an die Spitze seiner Karriere zu gelangen. Widerspenstig gegenüber dem Mainstream, der Diskriminierung gerne als Ausrede nutzt, setzte sich McFerrin durch, ohne sich verlieren oder durch Förderprogramme definieren zu lassen. 1955 war das Jahr, in dem McFerrin die Welt der Kritiker zum Schweigen brachte und sich einen Platz in der Operngeschichte sicherte.
Obwohl oft im Schatten seines ebenso berühmten Sohnes Bobby McFerrin stehend, der mit "Don't Worry, Be Happy" musikalische Erfolge feierte, war Robert der wahre Pionier. Er verfolgte seinen Kurs unbeirrt und nahm sogar die Herausforderung an, Porgy in der Verfilmung von Gershwins 'Porgy and Bess' von 1959 mit seiner einzigartigen stimmlichen Kunst zu verkörpern. Klingt so, als hätte er nicht auf jemand anderes gewartet, der ihm den Weg ebnet. Gemäß dem Motto, dass das Erreichen von Spitzenleistungen in der Kunst keine Frage der Hautfarbe ist, sondern der Hingabe.
Manchmal frage ich mich, wie viel mehr Männer wie Robert McFerrin dieser Welt bringen könnten, wenn sie nicht ständig an den Rand der Geschichte geschoben würden, weil ihr Erfolg den politisch Korrektheitskriterien nicht entspricht. McFerrin hat sich nie als Opfer der Umstände betrachtet; er arbeitete hart, besiegte Widrigkeiten, und das ohne Hilfe eines sozialistischen Wohlfahrtsstaates. Ein Mann, der dadurch glänzte, dass er sich aus der Masse hervortat.
Jeder, der glaubt, dass künstlerisches Talent eine gleichmäßig verteilte Gabe ist, die nur durch geeignete Bedingungen zum Vorschein kommt, müsste wohl zweimal hinschauen. Denn McFerrin bewegte sich in einer Zeit des Rechtsrucks in Amerika, aber er nutzte dies als Katalysator für seine Karriere – ironisch, nicht wahr? Fast so, als ob der Wettbewerb seine Leistung gesteigert hätte! Eine Aufforderung an all jene, die erwarten, dass die Kultur ihren Lebenslauf für sie schreibt, anstatt sich selbst darum zu kümmern.
Als Robert McFerrin am 24. November 2006 starb, hinterließ er eine unverkennbare Spur in der Welt der Musik – er ist das leuchtende Beispiel dafür, dass wahre Kunst keine Quoten oder Diversitätsinitiativen braucht. Seine Karriere kann als lebendiger Beweis gesehen werden, dass Talent und Bereitschaft, hart zu arbeiten, einen Menschen auf wahrhaft herausragende Weise definieren können. McFerrins Vermächtnis erinnert uns daran, dass die wahre Essenz von Erfolg in der Eigenverantwortung liegt, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen oder vermeintlichen Ungerechtigkeiten.