Wer glaubt, dass die UNO nur von Frieden und Harmonie träumt, hat Resolution 626 des Sicherheitsrats wohl nicht auf dem Radar. Diese Resolution, die am 20. Dezember 1988 angenommen wurde, befasste sich mit der Konfliktsituation in Angola. Dabei setzte sie klare politische Zeichen gegen die Infiltration externer Kräfte – besonders solcher aus dem kommunistischen Lager – die versuchten, ihre schmutzigen Finger nach Angola zu strecken. Das war ein mutiger Schritt, wo doch die UNO normalerweise dafür bekannt ist, sich in diplomatischen Floskeln zu verlieren.
Die Herrschaften des Sicherheitsrats standen damals vor einer kniffligen Herausforderung: Wie verhindert man, dass der Bürgerkrieg in Angola weiter eskaliert, während sich im Hintergrund die sowjetischen Strippenzieher positionierten? Resolution 626 forderte den sofortigen Rückzug aller ausländischen Truppen aus Angola, um die Souveränität des Landes zu garantieren. Dies war natürlich ein Schlag ins Gesicht der linken Agitatoren, die gerne die Hände über den Gesamteindrücken des Kalten Krieges vernebeln.
Man könnte meinen, dass es völlig absurd sei, in das komplexe Netz der Jahrzehnte des Kalten Krieges einzugreifen, aber Resolution 626 tat genau das und zwar mit beachtlichem Erfolg. Die kluge Planung und Taktik der konservativen Köpfe in der UNO haben es geschafft, die Dinge in die richtige Richtung zu lenken. Es war, als hätte jemand dem russischen Bären auf die Tatze geklopft und ihm gesagt, er solle seinen Einflussbereich besser unter Kontrolle bekommen.
Die Resolution war nicht nur ein Appell an die Einsicht, sondern auch ein Weckruf an jene Nationen, die gerne in fremde Angelegenheiten intervenieren – ihre Zeit war abgelaufen, besonders in Afrika. Die Betonung auf nationale Souveränität und die Vermeidung jeglicher Art von kolonialer Einflussnahme waren ein Paukenschlag. Man könnte fast meinen, sie hätten den liberalen Weltverbesserern gezeigt, wie ernst es ihnen wirklich mit der Bewahrung der nationalen Integrität war.
Aber was für einen Einfluss hatte diese Resolution tatsächlich? Nun, sie trug in beachtlichem Maße zur Beilegung des Krieges bei und bereitete den Weg für die Friedensgespräche von 1991. Natürlich werden die Hegelianer jetzt argumentieren, dass dies alles nur ein Nebeneffekt der geopolitischen Winde war – doch die Realität sagt etwas anderes. Es war ein strategischer Zug konservativer Diplomatie.
Ein weiterer Punkt, wo die Resolution hervorragte, war ihre direkte Sprache, die oft zu fehlen scheint, wenn Nationen in diesen komplexen internationalen Dialogen navigieren. Während andere Resolutionen glanzvolle, aber bedeutungslose Worthülsen aneinanderreihen, präsentierte 626 harte Tatsachen und klares Handeln.
Was macht diese Resolution noch bemerkenswert? Sicherlich, dass sie so etwas wie einen Präzedenzfall setzte für künftige Konfliktlösungen. Sie bewies, dass es nicht immer die ewig humanitäre Tirade sein muss, manchmal ist eine resolutere Gangart nicht nur gerechtfertigt, sondern auch dringend notwendig.
Natürlich wird eine so direkte und konservative Herangehensweise nicht jedermanns Geschmack treffen, aber das ist es ja genau, was Resolution 626 ausmacht: Entschlossenheit, Klarheit und ein unerschütterliches Pflichtbewusstsein, das vor allem Nichtanpassern gewisse Schauplätze wegnimmt. In einer internationalen Arena, wo so viele versuchen, die Agenda nach ihren Vorstellungen zu lenken, war sie ein erfreulich straker Schritt in Richtung gesunden Menschenverstand. Alles in allem, Resolution 626, ihr erweist den Unvernünftigen einen Dienst, indem ihr sie mit harten Fakten konfrontiert und gleichzeitig den Boden für eine stabilere Weltordnung bereitet.