10 Gründe warum Resolution 391 der UN nicht das ist, was sie scheint
Resolution 391 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen lässt die Köpfe heißer rauchen als mancher Vulkan in Island. Diese Resolution, die am 15. Juni 1976 in New York verabschiedet wurde, behandelt die Situation im Nahen Osten, speziell betreffend den Libanon, und zwar mitten im Bürgerkrieg. Zu den Initiatoren gehörte Frankreich, ein Land, das bekanntlich eine Vorliebe dafür hat, sich in Angelegenheiten einzumischen, die es nichts angehen. Manchmal fragt man sich doch, warum wir unseren Glauben in eine Organisation setzen sollten, die glaubt, alles regeln zu können.
Die nebulösen Absichten der Resolution: Dass Resolutionen der Vereinten Nationen nicht immer durch Klarheit glänzen, ist den meisten bekannt. Doch Resolution 391 toppt alles. Als ob Politiker nicht schon kryptisch genug reden würden, diese Resolution kommt als Paradebeispiel für vag gehaltene politische Absichten daher. Ein Text, der mehr Fragen offenlässt als er beantwortet. Wer hat etwas davon? Gewissen Machtzentren vielleicht.
Die übliche Heuchelei: Könnte es sein, dass die Resolution mehr dem Anschein als der tatsächlichen Lösung dient? Politiker haben die unangenehme Angewohnheit, ein Problem zu identifizieren, darüber zu diskutieren, um dann das finale Stückwerk als bahnbrechende Lösung zu verkaufen. Man sagt ja, zeigen und nicht erzählen. In diesem Fall wird erzählt und wenig gezeigt.
Die Einflussnahme von außen: Wer glaubt, dass Resolutionen ausschließlich im Namen des Friedens verabschiedet werden, hat noch nicht genau hingesehen. Mag es überraschen? Kaum. Jeder weiß, dass in den Hallen der Macht taktiert und geschachert wird. Die Einmischung westlicher Staaten im Nahen Osten ist weniger hilfreich und mehr der Ausübung ihrer Einflusssphären geschuldet.
Die Auswirkungen auf den Boden: Resolutionen schreiben sich leicht. Aber wie steht es mit der Umsetzung? Diese Resolution forderte den Rücktritt ausländischer Truppen und zeichnete sich durch beschwichtigende Rhetorik aus, die tatsächlich keine schnellen Lösungen bieten konnte. Lokale Akteure brauchten Unterstützung und keine symbolpolitischen Manöver.
Der historische Kontext wird ignoriert: Wann wird die internationale Gemeinschaft lernen, dass historische Zusammenhänge Beachtung finden müssen? Der Libanonkonflikt ist tief verwurzelt in religiösen und politischen Auseinandersetzungen. Eine Resolution aus dem Westen versteht selten die Grundlage dieser Konflikte und trägt so wenig zum echten Fortschritt bei.
Die selektive Wahrnehmung von Gerechtigkeit: Wo bleibt die Gerechtigkeit, wenn die Resolution nur einen bestimmten Teil der Problematik anspricht? Oft wird nur eine Seite gehört oder unterstützt, während andere Interessen ignoriert werden. Es fragt sich, wie diese willkürliche Herangehensweise wirklich den Frieden fördern kann.
Werden wirklich alle Stimmen gehört?: In den Machenschaften der UN wird gern so getan, als ob alle auf Augenhöhe kommunizieren. Aber wir alle wissen, dass die große Macht in den Händen weniger liegt. Resolution 391 ist ein weiteres Kapitel im Buch der großen Erzählung mit der Berücksichtigung von Interessen einiger weniger.
Falsche Prioritäten setzen: Die UN kennt eine Vielzahl von Krisen und Konflikten auf der ganzen Welt. War der dringlichste Handlungsbedarf bei der libanesischen Frage zu finden, oder hätten andere Krisen ebenfalls genauso dringend einer Resolution bedurft? Warum genau JETZT handeln und warum genau HIER?
Die Rolle der Vereinten Nationen hinterfragen: Die schöne Idee einer Weltgemeinschaft zur Friedenssicherung gerät durch Resolutionen wie diese ins Wanken. Kritiker werden nicht müde zu behaupten, dass Resolutionen häufig lediglich Prestigeprojekte sind, die keinen echten Unterschied bewirken.
Die Frustration der Bevölkerung verstehen: Es gibt eine reale Kluft zwischen den Resolutionen und den Menschen, die deren Auswirkungen direkt spüren. Einigkeit in einem Bürokomplex in New York führt nicht automatisch zu Einigkeit auf den Straßen des Nahen Osten, nicht ohne eine Verbindung zu denen, die wirklich betroffen sind.
Diese Punkte zeigen ganz klar, wie Vorschläge der Vereinten Nationen oft mehr heiße Luft als tatsächliche Lösungen darstellen. Statt das große Ganze zu sehen, verlieren sie sich im Klein-Klein diplomatischer Verwirrungen.