Reichtum, dieses glitzernde Wort, lässt so manche gleich die Stirn runzeln. Doch was steckt wirklich dahinter? Wer hat ihn? Natürlich jene, die hart gearbeitet haben, kluge Entscheidungen trafen und oft auch ein wenig Glück hatten. Wo hat Reichtum Tradition? Vor allem in Ländern, die Unternehmergeist fördern, in den Vereinigten Staaten und in großen Teilen Europas, wo Kapitalismus eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Wann sollten wir Reichtum diskutieren? Die Antwort darauf ist einfach: immer, denn der Reichtum Einzelner treibt Innovation voran, schafft Arbeitsplätze und befeuert den Fortschritt der gesamten Gesellschaft. Warum? Weil es ohne Anreize für persönlichen Erfolg keine wirtschaftliche Dynamik gibt!
Nun, was wäre, wenn Reichtum stärker besteuert würde? Die Vorstellung, dass millionenschwere Vermögensbesitzer jede ihrer Münzen fair mit anderen teilen sollten, mag in einigen Ohren gut klingen. Doch was folgt daraus? Die Schaffung eines Systems, das durch Entmutigung statt Anreiz betrieben wird. Ohne den Anreiz für Wohlstand würde niemand Risiken eingehen, und ohne Risiko gäbe es keine Innovation! Wie sähe unsere Welt aus, wenn es keine mutigen Unternehmer gäbe, die ihr Geld in neue Entwicklungen investieren? Wir hätten nicht die Technologien, die unser Leben so komfortabel machen.
Reichtum ist keine Schande, sondern eine Essenz für Fortschritt und Erfolg. Man sollte eher feiern, was erreicht wurde, anstatt es niederzureden. Beispielsweise ist kaum eine Erfindung aus altruistischen Motiven entstanden, sondern aus dem Wunsch nach Erfolg und Einfluss. Erinnern wir uns an die Silicon-Valley-Milliardäre, die durch ihre Visionen und ihren Unternehmergeist die Welt verändert haben.
Natürlich hegen einige eine romantische Vorstellung von einer egalitären Gesellschaft, in der jeder gleich ist und gleich viel besitzt. Doch wir sehen, dass ein solcher Ansatz meist den Fortschritt behindert. Man reiche mir ein Beispiel für Erfolg ohne Motivation, das könnte spannend werden. Oft wird vergessen, dass es der Anreiz ist, der beflügelt, und nichts beflügelt mehr als die Aussicht auf Wohlstand.
Wer hat in der Geschichte das meiste vorangebracht? Die Industriemagnaten des 19. Jahrhunderts, die ihre Visionen durch Reichtum umgesetzt und Arbeitsplätze geschaffen haben. Eisenbahnen, Fabriken, das Automobil, all das entstammt den Köpfen derer, die über die Mittel verfügten, ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Und was könnte Zyniker mehr ärgern als die Tatsache, dass so mancher von ihnen als Philanthrop in die Geschichte einging?
Es gibt jene, die behaupten, Kapitalismus sei ungerecht. Doch merkt man, dass die besten sozialen Fortschritte oft dank jener möglich wurden, die reich geworden sind. Natürlich steckt im Kapitalismus auch Kritik, doch sie sollte sich an den schlechten Auswüchsen orientieren, nicht am Prinzip selbst.
Stellt sich nicht die Frage, wem es nutzt, Reichtum zu verteufeln? Verwischen wir die Grenze zwischen den Anreißern neuer Ideen und den Mitläufern ohne eigene Visionen, ist der Schaden immens. Keine Führungsrolle, kein Pioniergeist, keine neuen Errungenschaften – das berühmte Ende der Fahnenstange.
Mit Neid löst man keine Probleme. Diejenigen, die es geschafft haben, verdienen nicht Argwohn, sondern Respekt. Sie tragen Verantwortung, nicht nur für sich selbst, sondern oft auch für viele andere. Ihre Ausgaben sind Investitionen in die Zukunft. Weshalb sollten wir darüber sprechen, wie wir Reichtum schmälern können, wenn dieser unser Leben kontinuierlich besser macht?
Reichtum ist in seiner reinsten Form eine Ehrerbietung an die Errungenschaften und Fähigkeiten des Einzelnen. Lasst uns Reichtum nicht als Schimpfwort, sondern als das feiern, was es wirklich darstellt: Die Kraft zur Veränderung.