Montenegrinischer Präsident: Ein echter Staatsmann in einem Meer von Bürokraten

Montenegrinischer Präsident: Ein echter Staatsmann in einem Meer von Bürokraten

Der Präsident von Montenegro, Jakov Milatović, sorgt seit Mai 2023 mit konservativer Politik für Furore und stellt sich mutig gegen den EU-Mainstream.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Wenn Sie glauben, dass die politischen Führer Europas nur aus grauen Funktionären bestehen, die nichts anderes tun, als sich an die Globalisten anzubiedern, dann sollten Sie einmal einen Blick nach Montenegro werfen. Hier führt Jakov Milatović, der seit dem 20. Mai 2023 als Präsident von Montenegro seinen Amtsitz in Podgorica eingenommen hat. Wo sich andere Politiker im blinden Gehorsam üben, schlägt Milatović neue Wege ein, weg von der EU-Vasallenschaft und hin zu einem eigenständigen Kurs.

In einer Region, die seit dem Fall Jugoslawiens politisch zerrissen ist, hat Milatović das Ruder übernommen, um Montenegro in eine Zukunft zu führen, die nicht zwangsweise nur durch die Brille Brüssels betrachtet wird. Ob Förderungen aus der EU noch lange in den gleichen Bahnen fließen werden, hängt entscheidend davon ab, wie er die Fahnen in den kommenden Jahren stellt.

Eine der ersten bemerkenswerten Taten des Präsidenten war es, den moralischen Verfall und die ideologische Bevormundung anzuprangern, die mit der westlichen Einflussnahme einhergehen. Kritiker mögen ihn als autoritär und nationalistisch abtun, doch in Wirklichkeit spricht er Themen an, denen sich viele in Montenegro lange bewusst waren, aber aus Angst, ihre Zuwendungen aus Europa zu verlieren, nie ausgesprochen haben.

In den ersten Monaten seiner Amtszeit hat Jakov Milatović sich als jemand gezeigt, der die Souveränität seines Landes nicht nur verteidigen, sondern weiter ausbauen will. Besonders seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen, die er aus seiner Zeit als Ökonom mitgebracht hat, versprechen Montenegro unabhängiger zu machen. Eine bessere Nutzung der natürlichen Ressourcen und die Förderung heimischer Unternehmen stehen ganz oben auf seiner Agenda. Gespräche darüber, ob Montenegro die eigene Währung wieder einführen sollte, hängen wie ein Damoklesschwert über dem europäischen Finanzgefüge.

Ein weiteres Thema von Milatović war der Angriff auf die liberalen Medien, die von vielen als Sprachrohr ausländischer Mächte gesehen werden. Wo andere schlagen würden, trifft er die Massnahmen, die seine konservative Basis stärken. Milatović will Ordnung und Traditionen wiederherstellen, anstatt nationalen Stolz gegen kosmopolitische Träume einzutauschen. Seine Durchsetzungskraft lässt Gegner erzittern, während seine Basis ihm wie nie zuvor zujubelt.

Zwar mögen einige im liberalen Europa über seine Haltung zur LBGTQ+-Community die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil er nicht in das Raster der 'progressiven' Vorstellungen passt, doch Milatović steht zu seinen Überzeugungen. Traditionalisten betrachten seine Standpunkte als notwendigen Schutz des gesellschaftlichen Gefüges.

In der Außenpolitik überrascht Milatović ebenso. Während seine Vorgänger bereit waren, einfach den Kurs der großen Nachbarn oder der USA zu übernehmen, verfolgt er eine Flüchtlings- und Sicherheitspolitik, die dem Land und seiner Stabilität dienen sollen. Beachtung findet diese Haltung insbesondere auf dem Balkan. Durch seinen Einsatz ist Montenegro möglicherweise auf dem Weg, seinen Platz als wahrer Verwalter der regionalen Sicherheit zu festigen.

Sein Regierungsstil, oft als nationalistisch und protektionistisch gebrandmarkt, bietet Montenegro eine Chance, seine Identität nicht in einem gesichtslosen Kollektiv zu opfern, sondern als eigenständige und starke Nation in die Zukunft zu blicken. Wer die politische Landschaft Europas mit offenen Augen betrachtet, mag zu dem Schluss kommen, dass Präsident Milatović ein Gegenmodell zum westlichen Einheitsbrei darstellt, und genau das macht ihn zu einem echten Staatsmann.