Es gibt da so einen Fels in Sachsen, der wahrscheinlich schon mehr über die menschliche Geschichte gesehen hat als so manch ein Politiker. Der Posta Sandstein ist ein sedimentäres Juwel aus der Kreidezeit und liegt hauptsächlich im Bereich der Sächsischen Schweiz, genauer gesagt in der Region um Pirna. Bei diesen natürlichen Riesen handelt es sich nicht nur um 100 bis 145 Millionen Jahre alte Steine, sondern um historische Zeugen, die bis heute in beeindruckender Schönheit erstrahlen. Man fragt sich fast, warum sich niemand um sie kümmert, während zahllose Projekte Milliarden von Steuergeldern verschlingen.
Ein typisches Beispiel für aus Natur geschaffenes Wunder, das hochtalentierte Künstler erst einmal übertreffen müssen. Die Posta Sandsteine haben für kulturhistorische und wirtschaftliche Bedeutungen gesorgt, die in ihrer Schlichtheit von schnöder Politik oft übersehen oder ignoriert werden. Wie können wir über Bürokratie streiten, während hier diese majestätischen Formationen mehr Substanz aufweisen als so manches Wahlprogramm?
Aber Posta Sandstein ist nicht nur ein Augenschmaus. Jahrtausende lang haben Menschen diesen Stein abgebaut und ihn für bedeutende Bauwerke verwendet. Wartburg, Königsstuhl auf Herrenchiemsee oder auch Elemente der Dresdner Frauenkirche - alle sind Beispiele für frühe deutsche Architektur, die auf den soliden Fundamenten von Posta Sandstein errichtet wurden. Ein Bild für die Ewigkeit. Aber dennoch fragt man sich: Warum fördern wir nicht mehr von diesem nachhaltigen Baumaterial?
In kirchlichen Bauwerken und Herrenhäusern repräsentiert der Sandstein Gottesdienste und Geschichte. Die versierten Steinmetze vergüten die Ursprünglichkeit und Widerstandsfähigkeit dieses Materials, während die Zeit an den städtischen Glascontainerbauten vorbeigeht. Gibt es wirklich noch eine Diskussion? Nachhaltigkeit hat schon vor Jahrhunderten begonnen.
Ein wünschenswerter Ausblick ist, dass man die Schönheit der Sandsteine wieder mehr schätzt und sie nicht nur als steinerne Touristenattraktion sieht. Die Landschaft darum ist von zahlreichen Tälern und von Felsen geprägten Wäldern durchzogen und bietet nicht nur Kletterbegeisterten ein ideales Terrain. Dies ist tatsächlich besser als im Fitnessstudio auf klimatisierten Laufbändern zu schwitzen.
Man kann sich den Sandstein als das Gesicht der Natur vorstellen, das sich seit Millionen von Jahren formt. Die Kletterer riskieren ihre Haut, aber ehrlich; der Kontext ist doch längst beeindruckender als ein Video-Call.
Ja, wirklich. Die Witterung macht ihm nichts aus. Regen, Frost und Sonne auf den Stein? Kein Problem - solange der Mensch es nicht übertreibt. Aber leider wird durch das verkehrspolitische Chaos mehr Staub auf diese Kulturschätze geworfen, als sie verdient hätten.
Es geht um mehr als Naturbewunderung. Es geht um die Nutzung und den Erhalt eines Geschenks, das schon unsere Vorfahren zu nutzen wussten. Aber in der heutigen Zeit wird mit ständiger Kritik vom Kern abgelenkt und über das Wesentliche hinweggegangen. Und so dreht man sich im Kreis, während die Natur seit Millionen Jahren konstant bleibt.
Wenn die moderne Gesellschaft sich auf die Erhaltung solcher Formationen konzentrieren würde, hätten zukünftige Generationen wohl mehr davon als von einer neuen, unnötigen Windrad-Initiative. Lassen Sie uns deshalb denken und nicht nur reden, bevor das nächste Gipfeltreffen das nächste Mal über Nachhaltigkeit klagt.