Preisschild-Attacken: Die Kosten linker Utopien enthüllt

Preisschild-Attacken: Die Kosten linker Utopien enthüllt

Wenn man denkt, der Wahnsinn der Linken könnte nicht weitergehen, überraschen sie uns mit ihrer neuen Erfindung: Preisschild-Attacken. Sie bringen ungebetene Schilder an Produkten an, um auf vermeintlich ungerechte Preise aufmerksam zu machen.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Wenn man denkt, der Wahnsinn der Linken könnte nicht weitergehen, dann überraschen sie uns mit ihrer neuen Erfindung: Preisschild-Attacken. So nennt man es, wenn Aktivisten ungebetene Schilder an Produkten in Geschäften anbringen, um auf vermeintlich ungerechte Preise aufmerksam zu machen. Unsere Lieblingslinken, meist junge Leute, die sich vor Verantwortung drücken, lieben es, in Geschäfte zu stürmen, bewaffnet mit selbstgedruckten Schildern, um den Kapitalismus zu bekämpfen. Sie wollen uns die Augen über ‚ungerechte‘ Preisstrukturen öffnen. Hauptsächlich geschehen solche Aktionen in reicheren Gegenden von Großstädten, wo die Kundschaft ohnehin jedes zweite Schlagwort der linken Ideologie teilt und man sich diese Art von 'Aktivismus' leisten kann.

Wäre das alles nicht so lächerlich, könnte man fast amüsiert sein. Aber in einer Zeit, in der Kleinunternehmer und einfache Bürger in Preisschlachten verwickelt sind, gibt es keinerlei Verständnis für solche Aktionen. Die von den Linken ins Visier genommenen Produkte sind häufig jene mit einer eher höheren Preiskategorie, denn man will ja auf „die Gier der Unternehmer“ hinweisen. Trotz all der Scheinheiligkeit ignoriert man dabei die wirtschaftlichen Realitäten. Die Ladenmieten steigen, die Energiekosten explodieren, und auch die Lieferkosten bewegen sich jenseits aller historischen Trends.

Statt dessen präsentieren die Aktivisten die Kosten ihrer Utopien. Die öffentliche Darstellung als Robin Hoods moderner Tage mag zwar Eindruck machen, doch sie hätte einen gewaltigen Einfluss, würde man statt auf Konsumgüter auf unnötige Bürokratie und drakonische Vorschriften blicken. Warum kümmern sich die Preisschildkünstler nicht um die wahren Preistreiber? Warum wagen sie sich nicht in die Welt der Bürokratie und schauen, wie Regularien und ineffiziente Besteuerung den Bürger wirklich ausbluten lassen?

Ökonomischer Analphabetismus hat Hochkonjunktur. Es ist von Politikern bis hin zu Hochschulgelehrten eine gängige Mär, dass Preise einzig durch die Gier von Unternehmern in die Höhe schnellen. Keiner erzählt uns von den versteckten Kosten, die Unternehmen zu schultern haben, wenn Überregulierung und Steuerlast ihr Geschäft beinahe unmöglich machen. Und so spielen die Preisschild-Attacken den Vertretern eines durchregulierten Staates direkt in die Karten.

Der Harmonieziegel gegen die kapitalistische Welt kommt bei Millennials und den folgen theologischen Studenten an, die sich für den Spross des Sozialismus halten. Kein Wort über die Armen, die nichts von diesen Spielchen haben - jene, die im städtischen Umfeld ohnehin zu kämpfen haben. Wer einmal sieht, dass Wirtschaft nicht auf dem bloßen Anstieg des Konsumierens beruht, der begreift, dass solch oberflächlicher Aktivismus reiner Selbstzweck ist.

Mehr noch: Diese Attacken helfen niemandem, vor allem nicht denen, die sie angeblich verteidigen wollen. Der kleine Ladenbesitzer? Den trifft es. Ein Rückgang beim Umsatz wegen voreiliger Aktivisten könnte seine Entlassungen bedeuten oder gar Geschäftsaufgabe. Wer rettet diese Betreiber vor den 'gutmütigen' Preisschildhelden?

Letztendlich bleibt die Frage: Haben jene Aktivisten – durch ihre selbstzufriedene, revolutionäre Pose – je daran gedacht, die Wirtschaft besser zu verstehen? Wissen sie, dass all ihre Schilder nichts an den grundsätzlichen Problemen ändern, und dass ohne tieferes Verständnis und Veränderungen auf ökonomischer Ebene solch armselige Manöver nur Rauch ohne Feuer bleiben?

Auch unsere Regierungen spielen gefällig mit. Der Pseudokampf gegen infiltrierende Multis könnte wirklich effektive Lösungen finden, die jenseits der Blockflöten-Attacken angesiedelt wären. Doch scheinen solche konkreten Unternehmungen keinen politischen Ertrag zu bringen. Letzten Endes zahlen die Bürger, während pseudo-revolutionäre Ideen wie diese ungestört weiter experimentieren.

Was also sind Preisschild-Attacken? Ein Pflaster auf Brustschmerz – da, um mal eben den moralischen Highground einzunehmen, ohne die Ursachen der Schmerzen anzugehen. Die Politik der Preisschild-Attacken ist nichts als Augenwischerei für Gutmenschen und lässt die wahren Herausforderungen unserer Zeit völlig außer Acht.