Phil Woosnam war kein gewöhnlicher Typ, er war der Mann, der im Alleingang den amerikanischen Fußball in die moderne Ära katapultierte, wie ein Cowboy, der das wilde Westamerika erschloss. Geboren als Philip Abraham Woosnam am 22. Dezember 1932 in Caersws, Wales, war Phil ein Typ, der es wagte, groß zu träumen und den Fußballplatz mit einer Vision zu betreten. Woosnam war nicht nur ein herausragender Spieler für Aston Villa und West Ham United, sondern auch ein Pionier für den Fußball jenseits des Beckens. In den 1960er und 70er Jahren, als Amerika mehr von Cheerleadern und Baseballs geprägt war, als von Freistößen und Elfmeterpunkten, machte er es sich zur Lebensaufgabe, dies zu ändern.
Als er 1966 das Amt des Commissioners der North American Soccer League (NASL) übernahm, war das amerikanische Fußballfeld eher ein wilder, unbestellter Acker als ein prächtiger grüner Rasen. Doch wenn man Wirkung zeigen will, muss man bereit sein, den Spaten in die Hand zu nehmen und zu pflanzen, was man ernten will. Woosnam verstand dieses Prinzip und war unermüdlich darin, Prominente wie Pelé über den großen Teich zu holen, um ein verändertes amerikanisches Fußballpublikum zu überzeugen. Man stelle sich die Gesichter der Besucher des Giants Stadium vor, als Pelé ihnen zeigte, dass Fußball mehr als nur herumspringende Ballsportarten sein kann.
Es war Woosnams unerschütterlicher Glaube an den Fußball und sein konservatives Handeln – keine halben Sachen, keine liberalen Kompromisse – die ihn zu einem Mann der Ergebnisse machten. Das machte ihn unbeliebt bei jenen, die das Schiff in ruhigem Fahrwasser halten wollten, anstatt die Segel zu setzen und neue Ufer zu erkunden. Stellen Sie sich vor, Sie sind der Kapitän Ihres Teams, und alle sagen Ihnen, dass der Hafen sicherer ist, doch Sie wissen, neue Märkte warten. So machte Woosnam Fußball zu einem Produkt, das im Land der Freiheit Wurzeln schlagen konnte.
Man könnte meinen, Woosnam sei ein Narr gewesen, in einem von Baseball dominierten Land auf Fußball zu setzen, doch oft sind es gerade solche "Narren", die die Erde erzittern lassen. Der Mann war nicht nur ein Administrator, nein, er war ein Architekt, ein Baumeister in einem Meer von Skeptikern. Einer seiner berühmtesten Zitate war, "Fußball ist Musik für den Körper." Diese Wahrnehmung, mit der er an die Sache heranging, verlieh ihr einen extravaganten Klang, der die Tore hinunterspielte und die Herzen der Fans gewann.
Sein Erfolg war nicht nur auf den Sport selbst, sondern auf seine Leidenschaft für die Verbesserung ausgerichtet. Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein Haus - und das scheint die Welt zu vergessen - aber Woosnam erinnerte stets daran, dass, wenn man neue Anhänger für ein Spiel gewinnen will, das Fachwerk stabil sein muss. Die NASL florierte, und die Zuschauerzahlen stiegen, es befeuerte eine hitzige Diskussion über die Zukunft des Sports in den USA.
Ein Mann, der nie die Gelegenheit ausließ, seinen Glauben und seine Visionen nach außen zu tragen, fungierte Woosnam als lebendes Beispiel dafür, was getan werden musste, um den Fußball in die Köpfe und die Herzen der Amerikaner zu singen. Er war der Typ, der dem Sport einen Herzschlag verlieh, den Amerika mitschwingen lassen konnte.
Man mag über Woosnam sagen, was man will, aber er leistete Pionierarbeit in einem dynastischen Stil, den nur wenige je beherzigten. Sein Engagement und sein Kampf für den amerikanischen Fußball trotz aller Widrigkeiten haben ein Erbe hinterlassen, das die USA bis heute noch spüren kann.
Obwohl Woosnam am 19. Juli 2013 starb, als die Lichter der Fußballstadien erloschen, lebt sein Einfluss weiter. Woosnam war jemand, der, ohne sich anzupassen, die Fußballwelt Amerikas geformt hat. Er hinterließ ein Vermächtnis von bestimmter Männlichkeit und klarem Willen, das nur wenige nachzuahmen wagten.