Partula varia, eine faszinierende Schnecke aus der Familie der Partulidae, ist nicht das gewöhnliche Radioprogramm, das man beim Zubereiten des Abendessens hört – es gibt viel mehr, was man von diesem molluskartigem Wesen lernen kann. Diese Schneckenart ist vor allem in den feuchten, tropischen Wäldern der Marquesas-Inseln zu finden. Während viele Umweltschützer jubeln, wenn sie über die Notwendigkeit sprechen, jede Schneckenart dieser Erde zu sichern, stellt sich die spannende Frage: Sollte man wirklich jede Art um jeden Preis erhalten? Manche Konservative würden sagen, dass dies in die utopischen Träumereien gewisser politischer Flügel fällt.
Wer diese kleinen Mollusken versteht, weiß, dass sie sich ungewöhnlich fortpflanzen und sich von Pflanzen in ihrem Umgebungsklima ernähren. In den 1970er Jahren begann die Geschichte von Partula varia jedoch eine Wendung zu nehmen, die auch die unbescheidensten Positivdenker überraschen würde. Naturschützer machten es sich zur Aufgabe, jede Partula-Art zu bewahren. Ironischerweise führte dies zur absichtlichen Freisetzung eines anderen Raubschneckenraubtier, Euglandina rosea, ein potenziell gefährlich naiver Versuch, die „schädlicheren“ nicht-einheimischen Schnecken populärwissenschaftlich zu kontrollieren.
Natürlich spricht hier niemand darüber, wie dieser „liberale“ Schutzversuch, der wie ein misslungenes Science-Fiction-Projekt verlief, in Wirklichkeit ganze Schneckenbestände ausgerottet hat. Partula varia ist eines der Opfer, die von Langzeitfolgen dieser Intervention betroffen sind. Es ist fast, als ob der Schutz der Schnecken von Regierungsbehörden die perfekte Metapher für Interventionen ist, die sich letztlich als kontraproduktiv erweisen. Warum etwas bewahren, was sich nicht anpassen kann?
Und warum sollte der Mensch in die natürliche Ordnung eingreifen? Eine Frage, die manchen Bürokraten im Umweltschutzwesen vielleicht nie in den Sinn kommen würde. Stattdessen hielt man Glaubensprozessionen ab, um die Natur „zu tunen“, und erwartete, dass alles gut gehen würde. Welche Ironie! Es ist fast so, als seien wir dazu bestimmt, aus unseren Fehlern zu lernen, indem wir durch künstlich herbeigeführte Krisen navigieren. Vielleicht sollten wir lernen, nicht alles und jeden fachfälle zur Rettung zu heben.
Der geschulte Naturliebhaber aber, der nicht von pathologischer Rettungsobsession getrieben wird, sieht die natürliche Ordnung als eine grundlegende Komponente des Lebens an. Partula varia mag dahingerafft worden sein, aber es zeigt uns, wie wichtig es ist, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen, anstatt sich sofort in voreilige Rettungsaktionen zu stürzen. Es bleibt abzuwarten, ob wir im Hinblick auf andere Tierarten klüger vorgehen werden. So tappen wir durch die Geschichte, mit dem Wissen, dass wir ausklingen, wie wir begonnen haben – manchmal verloren, aber immer lernend.