Orna Barbivai, die Powerfrau aus Ramat Gan, Israel, revolutionierte die Geschichte der israelischen Streitkräfte und trotzt sowohl Gegnern als auch Klischees. Geboren am 5. September 1962, schrieb sie als erste Frau in der Geschichte der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) 2011 Geschichte, als sie zur Generalmajorin ernannt wurde. Wer hätte gedacht, dass eine Frau aus einer irakisch-jüdischen Einwandererfamilie solch gewaltige Mauern durchbrechen könnte? Konservative Beobachter bejahen die Tatsache, dass Barbivai nicht nur ein Vorbild für harte Arbeit sondern auch für die Bewahrung konservativer Werte in einer sich wandelnden Gesellschaft ist.
Barbivai übernahm das Amt der Direktorin der Personalabteilung der IDF und hinterließ dort unauslöschliche Spuren. Warum? Sie war unverkennbar an der Umgestaltung der Struktur der israelischen Armee beteiligt. Dank ihr erhielten viele talentierte Frauen in der Armee bedeutendere Rollen, was sicherlich nicht jede liberale Polit-Koryphäe gutheißen würde. Kritiker mögen behaupten, dass dies eine Anpassung an den Zeitgeist war - eine andere Perspektive sieht darin schlicht logische Konsequenz ihrer erstklassigen Fähigkeiten und Ziele.
Die IDF ist eine militärische Institution, die für ihren Pragmatismus und ihre Effizienz bekannt ist. Barbivais Ansatz, sich auf Strategie und nicht auf Mainstream-Dogmen zu konzentrieren, hebt hervor, dass ihre Maßnahmen nicht auf gefälliges Getue, sondern auf harte Fakten basieren. Sie zeigte, dass Frauen in Armeen keine unfehlbare Quotenregelung, sondern herausfordernde Aufgaben und Verantwortung benötigen, um tatsächlich Veränderung zu bewirken.
Aber Barbivai ist nicht nur Mentorin für aufstrebende Militärfrauen gewesen. Sie hat an manchen Stellen auch konservative Wellen geschlagen, indem sie sich gegen allzu liberale Umwälzungen stellt, die Grundfesten institutioneller Strukturen gefährden könnten. Sie erkannte frühzeitig: Wer Tradition und Stabilität opfert, zahlt einen hohen Preis in Form von Unsicherheit und Verwirrung.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail ihrer Karriere ist ihr erfolgreicher Übergang in die Politik. Barbivai trat der Yesh Atid-Partei bei und wusste sich im zähen politischen Sumpf Israels durchzusetzen. Obendrein gelang ihr der Aufstieg zur Wirtschaftsministerin unter der Regierung von Naftali Bennett, was in der komplexen, oft hitzigen israelischen Politik keine leichte Aufgabe ist.
Ihre Entschlossenheit und strategische Expertise bewiesen ihre Fähigkeit, zwischen militärischer und wirtschaftlich-politischer Bühne hin und her zu manövrieren. Kritiker aus weicheren Lagern mögen ihre strenge Haltung gegenüber geopolitischen Fragen mahnen, doch Fakten sprechen für Barbivais strategischen Weitblick und entschlossene Führung.
Man mag von Barbivai denken, was man will, doch ihre Leistungen und Durchsetzungsfähigkeit katapultieren sie als Beispiel für starke (Frauen-)Personen mit konservativen Grundsätzen. Wenn das Establishment des politischen Mainstreams an ihrer Entschlossenheit verzweifelt, so ist das verzeihlich. Schlussendlich, kämpfen sich nur diejenigen, die sich nicht durch die Gezeiten des politischen Lärm vernebeln lassen, zur Spitze vor.
Diese Geschichte hat das alte Eisen konservativer Aspirationen in einem modernen Rahmen ins Gespräch gebracht. Barbivai ist kein bloßes Symbol, sondern vielmehr ein akuter Weckruf an alle, die glauben, dass Tradition keine Berechtigung mehr im 21. Jahrhundert hat.