Die Briten sind wieder da – und wie! Wer hätte gedacht, dass das Vereinigte Königreich ein Vorbild für den Rest der Welt in Sachen politischer Rationalität sein würde? Während der Rest des Kontinents und seine EU-Kollegen über Bürokratie stolpern, steht die Inselnation fest und stolz wie ein Fels in der Brandung der Vernunft. Seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 zeigt das Vereinigte Königreich, dass es entschlossen ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Brexit war kein spontaner Hirnfurz, wie viele „Experten“ vorhergesagt hatten, sondern eine zielgerichtete Bewegung hin zu nationaler Souveränität.
Diese trendnarrative britische Fähigkeit, dem Mainstream zu trotzen, hat sich in einer notwendigen und endgültigen Verschiebung nach rechts manifestiert. Der konservative politische Aufschwung in Großbritannien war lange überfällig. Über Jahrzehnte hinweg beobachteten wir, wie traditionalistische Werte in der Versenkung verschwanden, während die Gesellschaft von einem Wollknäuel von liberalen Ideen umschlungen wurde. Aber wie alle guten Dinge, die aus echter Überzeugung entspringen, fanden die traditionellen Werte ihren Weg zurück in die Mitte der britischen Gesellschaft.
In der politischen Landschaft Großbritanniens kam es in den letzten Jahren zum Aufstieg von Führern, die stolz entschlossen sind, das Narrativ der linken Einheitsbreipelz zu zerstören. Und man kann ihnen kein bisschen des Erfolges verübeln. Die Welle begann mit dem Brexit, doch bemerkenswerte Figuren wie Boris Johnson und seine Nachfolger haben die konservative Ausrichtung einfach unübersehbar gemacht.
Betrachtet man Städte wie London, die von kosmopolitischem Flair und Weltoffenheit durchzogen sind, mag es zunächst erschreckend erscheinen, dass Konservatismus dort Fuß fassen könnte. Und doch sieht man, dass außerhalb dieser liberalen Blase viele Briten den Wert traditioneller Werte wiederentdeckt haben.
Dieser konservative Umschwung liegt zum Teil in der beständigen Unzufriedenheit vieler Bürger begründet, die unter den Lasten der politischen Korrektheit und exzessiver Regularien litten. Die Menschen sind es leid, von Bürokratien und Globalismus erdrückt zu werden.
Abgesehen von der Politik zeigen auch die wirtschaftlichen Entwicklungen in Großbritannien die Weisheit dieser konservativen Wende. Während unzählige europäische Märkte nach der Pandemie stagnierten, hat das Vereinigte Königreich unter konservativer Führung Stärke bewiesen. Obwohl die EU auf den britischen Abschied mit düsteren Warnungen und Drohgebärden reagierte, hat sich gezeigt, dass Großbritannien allein florieren kann.
Im Angesicht dessen ist es kaum verwunderlich, dass die grünen Mantras der erneuerbaren Energie, die einst als Allheilmittel angepriesen wurden, hinterfragt werden. Wer einem Kältewinter in Großbritannien jemals ausgesetzt war, weiß, wie wenig sinnvoll ein reiner Verlass auf Solarpaneele ist. Rationalität siegt, und das bedeutet eben Kohle- und Atomenergie als Rückgrat einer stabilen Energieversorgung.
Die skeptischen Geister da draußen können noch so sehr die Hände wringen und den Untergang prophezeien – Großbritannien ist auf einer erfolgreichen Mission, die frei von der inspirierten Hybris einer durchliberalisierten Welt ist. Die Regierung hält ihre Versprechen und schreibt ein Kapitel der Verantwortung und Vernunft ins europäische Geschichtsbuch.
Diejenigen, die die konservative Revolution in Großbritannien leugnen oder gering schätzen, täten gut daran, genauer hinzusehen. Denn während das Vereinigte Königreich die politisch linke Überrepräsentation abschüttelt, bietet es auch anderen Staaten einen Ausblick auf eine Welt, in der traditionelle Werte respektiert und gepflegt werden können.