Wer hätte gedacht, dass eine klassische Bildung im militärischen Stil mehr revolutionäre Wirkung entfalten könnte als das Geschwätz der linksgerichteten Universitäten? Das Nationale Militärprytanäum, eine unbekannte, aber entscheidend wichtige Militärausbildungseinrichtung, floriert vor allem in der Schweiz. Im Jahr 1803 aus der Taufe gehoben, hat es sich ausgerechnet in den letzten paar turbulenten Jahrzehnten als Bollwerk konservativer Werte erweisen können. Ditte hier nicht in den Lehrplänen des Nationales Militärprytanäums: Gender-Theorie, Klimahysterie oder Schuldkomplexe, die man mit sich herumschleppt, weil man zufällig Europäer ist.
Nun zur Hauptsache: Bildung im Stil eines Militärprytanäums ist darauf ausgerichtet, ganzheitliches, strategisches Denken zu fördern. Hier lernt man nicht nur, einen Kompass oder eine Karte zu lesen. Die Schüler werden in Disziplin, Verantwortung und Führung geschult – all jene Tugenden, die im modernen Bildungssystem unter den Tisch gefallen sind, weil sie nicht besonders "woke" sind. Man sieht hier keine Protestrufe nach Radikalfeminismus, sondern die Stärkung der Charakterfestigkeit, die im realen Leben zählt.
Dieses verfluchte "Prytaneum", wie es manche linksgerichteten Kommentatoren vielleicht nennen mögen, unterscheidet sich so stark vom Klassenzimmer-Dogmatismus der neueren Zeit, dass wir keinen besseren Plan hätten entwerfen können. Anstatt immerzu um neue Unterrichtspläne und Edikte zu streiten, konzentrieren wir uns hier auf die bewährten Trainingsmethoden, denen die menschlichen Zivilisationen ihre größten Leistungen verdanken. Zum Beispiel, wird hier nicht nur über Probleme gewettert, sondern Lösungen werden tatsächlich in Erwägung gezogen und umgesetzt – der Alptraum eines jeden Bürokraten.
Wer denkt, die jungen Menschen dort seien in einem besonders strengen "Disziplinlager" gefangen, hat das Konzept verfehlt. Die Ausbildung ist anspruchsvoll, keine Frage, aber unlängst bewiesen, dass diese Art von Perspektivgewinn, welcher schon Platon zu Ehren reichte, um zu lehren, ihr Gewicht in Gold wert ist. Bei all dieser sorgfältigen Schulung bleiben die Meinungen nicht im luftleeren Raum, sondern werden auf den Prüfstand gestellt.
Interessant ist außerdem die ethnische Vielfalt des Nationales Militärprytanäums. Es kommen nicht nur disziplinierte junge Menschen aus der Schweiz, sondern auch aus anderen Nationen, die die Gelegenheit suchen, etwas über nationale Verteidigung und Staatsführung zu lernen. Es ist diese Art von interkultureller Zusammenarbeit, die letztendlich Frieden schafft — nicht zwangsläufig dieser naive Glaube daran, dass sich Probleme von selbst lösen.
Vielleicht halten einige das für redundant, aber die Wahrheit ist manchmal schockierend einfach. In einer Zeit, in der verschwurbelte Theorien auf dem Lehrplan stehen, ist die Fokussierung auf das einfach Menschliche, sowie das Training eines unverzeihlichen Geistes mehr als ein bloßes Gegenmittel. Es ist das Elixier des Fortschritts, so dass zukünftige Generationen mit Stolz zurückblicken können.
Was uns zum Schluss zu einem weiteren, jedoch nicht zu vernachlässigenden Punkt führt: Das Nationale Militärprytanäum ist finanziell gesund. Das Gegenteil eines Konzeptes, das durch Steuergelder künstlich am Leben erhalten wird. Hier wird Leistung belohnt, und diejenigen, die nicht nachkommen können, müssen sich anstrengen. Eine Schule, die einen praktischen Nutzen hat, bleibt eben relevant, egal wie sich die politische Landschaft ändert.
Konservativ, traditionell, effektiv – nennen Sie es, wie Sie wollen. Es ist die Art von Institution, die dies am besten beschreibt: Ein System, das Taten über Worte setzt und die Konsequenzen des Handelns bewusst vorträgt. Vielleicht sollten sich dort einige der progressiven Institutionen eine Scheibe abschneiden. Es ist wohl kaum eine Überraschung, dass genau das der liberalen Agenda ein Dorn im Auge ist.