Der Name Mike Terpstra mag nicht jedem ein Begriff sein, aber seine Geschichte im Basketballzirkus der NBA ist durchaus bemerkenswert. Geboren in einem kleinen Städtchen in den USA, hat Terpstra sich von den Anfängen als unterbezahlter Trainer bis hin zur NBA-Coachingmitte nach oben gearbeitet. Warum sollten wir also von diesem Mann hören? Weil er ein konservativer Mann ist, der sich nicht davor scheut, seinen Weg in einer von Liberalismus durchtränkten Welt zu gehen. In einer Zeit, in der einige aufpassen müssen, dass sie niemanden vor den Kopf stoßen, bleibt Terpstra seiner Linie treu, und das macht ihn bemerkenswert.
Terpstras Karriere begann wirklich Fahrt aufzunehmen, als er zum Assistant Coach bei den Oklahoma City Thunder ernannt wurde. Von 2013 bis 2015 arbeitete er mit einigen der größten Namen im Basketball zusammen, darunter Kevin Durant und Russell Westbrook. Seine Erfahrung im College-Basketball und sein scharfsinniges Auge für Talent brachten ihm diesen Eindruck in die NBA-Dimension ein. Doch was macht ihn so anders als seine Kollegen? Während viele im Basketball versucht haben, schnell politische Punkte zu sammeln, bleibt Terpstra ein leiser, aber entschlossener Vertreter konservativer Werte.
Böse Zungen hätten ihm einen viel leichteren Weg prophezeit, wenn er dem Mainstream gefolgt wäre, aber so funktioniert Terpstra nicht. In einem Gespräch über Coaching-Philosophie sagte er einst, dass es in erster Linie darum geht, harte Arbeit zu belohnen und entschlossen an Zielen festzuhalten. Seine rigorose Disziplin und sein Glaube daran, dass man für seine Erfolge hart arbeiten muss, haben ihm den Respekt von Spielern und Kollegen gleichermaßen eingebracht. Klassische Werte, die viele heutzutage vielleicht als veraltet betrachten.
Eine weitere bemerkenswerte Station seiner Karriere war seine Zeit als Director of Player Development bei den Perth Wildcats in Australien. Nicht nur hat er dort einen bedeutenden Erfolgsbeitrag geliefert, sondern er hat auch gezeigt, dass Coaching keine Grenzen kennt, wenn die richtige Einstellung auf Leidenschaft trifft. Australien war nicht nur eine neue berufliche, sondern auch eine kulturelle Herausforderung, die er mit Bravour meisterte.
Mike Terpstra ist keineswegs ein durchschnittlicher Trainer, und vielleicht ist es genau diese Zurückhaltung, die ihn so effektiv macht. In der oft skandalträchtigen und von persönlichen Interessen überladenen Welt des Profisports bleibt Terpstra, wer er ist; ein Trainer, der mit Überzeugung und Durchhaltevermögen seine Karriere gestaltet. Er ist als einer bekannt, der von seinen Spielern nicht verlangt, dass sie an irgendwelchen unnötigen Social-Media-Spielereien teilnehmen, sondern stattdessen konzentriert an ihren Fähigkeiten arbeiten. Was für eine altmodische, aber unglaublich erfrischende Einstellung.
Und da wären wir nun, am Punkt angelangt, an dem wir uns den Tatsachen stellen müssen. In einer Welt, die von Schnelligkeit und Lautstärke geprägt ist, bietet Mike Terpstra eine alternative Lebensweise. Ein Leben, das nicht vom Streben nach Reichtum oder Ruhm bestimmt ist, sondern von der Frage, welchen positiven Einfluss man auf die Menschen um einen herum hat. Und vielleicht schleicht sich gerade deshalb ein leisers Störgefühl bei manchen ein, denn Terpstra zeigt, dass integritätgetriebenes Handeln selbst im rauesten Umfeld nicht nur möglich, sondern gar essenziell ist.
Ist er der Menschentyp, den man in der hektischen Glitzerwelt der NBA vielleicht allzu oft vermisst? Mit Sicherheit. Und genau deshalb sollte man sich hin und wieder die Frage stellen, ob es mehr wie ihn geben sollte. Solange die Welt sich von schnellen Schlagzeilen und Konsumlogik treiben lässt, werden Männer wie Mike Terpstra immer wieder willkommene Ausnahmen darstellen. Das Einzige, was wir nun tun könnten, ist, von ihm zu lernen und vielleicht die eine oder andere konservative Tugend selbst im Alltag umzusetzen.