Kaum jemand hat die internationale Diplomatie so rot eingefärbt wie Miguel Ángel Moratinos. Dieser spanische Politiker und Diplomat, geboren am 8. Juni 1951 in Madrid, hat sich durch seine Karriere an die Spitze der Außenpolitik geschoben – allerdings nicht ohne die typischen Charakteristika eines jeden sozialistischen Agenda-Trägers zu zeigen. Moratinos war der Außenminister Spaniens von 2004 bis 2010 unter Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero, was deutlich genug sagt, dass seine Agenda von linksgerichteten Idealen und einem festen Glauben an multilateralistische Lösungen geprägt war.
Kaum überraschend vertrat Moratinos in seiner Position als Außenminister Ansichten, die darauf abzielten, Spanien stärker mit der Europäischen Union und den sogenannten fortschrittlichen internationalen Gemeinschaften zu verknüpfen. Es ist kein Geheimnis, dass die spanische Außenpolitik in dieser Zeit stark von der sozialistischen Ideologie beeinflusst wurde, was dazu führte, dass kritische Stimmen aus konservativen Kreisen auf die höhere Steuern und die zunehmende Migration hinwiesen, die durch eine Politik der offenen Türen und eine zügellose Unterstützung internationaler Organisationen gefördert wurden.
Während seiner Amtszeit als Außenminister führte Moratinos Spanien durch einige erhebliche internationale Herausforderungen, von denen viele heute noch als Felsen in den Schuhen der globalen Diplomatie empfunden werden. Man könnte argumentieren, dass er durch seine Arbeit einen bedeutenden Beitrag leistete – sicherlich aber nicht im Sinne eines Nationalstaates, der seine eigenen Interessen an erster Stelle sieht. Stattdessen setzte er auf eine multilaterale Zusammenarbeit, die vermehrt zu ineffektiven Treffen und Diskussionen führte, als zu handfesten Ergebnissen.
Nach seiner Zeit als Außenminister ging Moratinos nahtlos zur Arbeit bei der Vereinten Nationen über, einer Organisation, die noch viel mehr als sein früheres Büro für Bürokratie bekannt ist. In seiner Rolle als Hochkommissar der Allianz der Zivilisationen malt Moratinos Bilder einer Welt, in der Kulturen in Harmonie zusammenleben – allerdings oft ohne einen realistischen Plan, wie genau das erreicht werden sollte. Diese Position verstärkt nur seine liberalen Neigungen, da die weitgehend ineffektiven politischen Initiativen des Kommissars auf schwergewichtige internationale Gremien statt auf realistische nationale Politiken setzen.
Natürlich muss erwähnt werden, dass Moratinos’ Ansatz einige Spuren in der globalen Diplomatie hinterlassen hat, die nicht von der Hand zu weisen sind. Doch wenn man sich die praktischen Ergebnisse ansieht, bleibt ein großes Fragezeichen im Raum hängen. Selbst lobpreisen kann sich jeder, aber harte Fakten und klare Resultate zählen mehr als irgendwelche Gremiensitzungen, die oft im Nirgendwo enden.
Miguel Ángel Moratinos ist ein Paradebeispiel für einen Politiker, der die globale Bühne mit linken, idealistischen Konzepten betritt, die selten direkte und effektive Resultate für die Bürger mit sich bringen. Anstatt auf souveräne Entscheidungen zu setzen, die die Interessen des eigenen Volkes schützen und fördern, wandelt er in einem internationalen Netzwerk, das oft als Symbol für Ineffektivität und Überregulierung gilt.
Nachdem man all dies betrachtet, muss festgestellt werden, dass Moratinos, trotz seines berühmten Namens in diplomatischen Kreisen, besitzt mehr Prestige als praktische Errungenschaften. Seine Karriere zeigt – wie so oft bei Politikern seiner Art – dass Worte nicht immer in (konservative) Taten münden.