Wer hätte gedacht, dass ein Hotel mitten im geschäftigen New York City zur Ikone von Aufstieg und Fall in einer einzigen Ära werden könnte? Das Marriott World Trade Center, ein prächtiges Beispiel für luxuriöse Hotellerie und ein tragisches Symbol für die Verwundbarkeit unserer modernen Welt, war genau das. 1981 eröffnet, machte sich das Hotel schnell einen Namen und katapultierte sich selbst in die oberen Ränge der Hotelbranche, nicht zuletzt durch seine unvergleichbare Lage am Fuße der Twin Towers. Mit 825 Zimmern und dem Ehrgeiz, Geschäfts- und Freizeitreisende gleichermaßen zu beeindrucken, war das Marriott ein Meisterwerk der Zeit.
Man fühlt sich fast versucht, nostalgisch zu werden und mit den schwarzen Perlen im Marmorboden den Glanz von vergangenem Reichtum zu vergleichen. Die Architektur des Gebäudes entsprach voll und ganz der Ästhetik der 80er Jahre: kräftig und selbstbewusst, viel Glas und Metall, um Blitzlichtgewitter und Neonlichter gleichermaßen perfekt zu reflektieren. Doch lassen Sie uns Realisten bleiben; schließlich war das Marriott nicht einfach nur ein Hotel. Es war ein Geldmagnet.
Geschäftsleute, Touristen, Prominente - jeder wollte ein Stück von diesem Kuchen haben. Ob Sie in der Bar über die neusten Geschäftstrends plauderten oder im Restaurant bei einem Filet Mignon mit Meeresblick saßen, das Hotel war ein Treffpunkt der Schönen und Wichtigen. Politische Versammlungen und öffentliche Veranstaltungen suchten sich das Marriott als Bühne für ihre cleveren Inszenierungen. Und das, meine Damen und Herren, war nicht nur dem Zufall geschuldet.
Die Nähe zu den Twin Towers war ein genialer Schachzug und ließ die Kassen Jahre lang klingeln. Wen kümmert es schon, ob man bei der Buchung ein paar Dollar mehr zahlen musste, wenn man die Gelegenheit hatte, im Schatten eines der größten Gebäude der Welt zu schlafen? Hier schufen sich Gäste Erinnerungen, die sie gern wiederholen wollten. Die Spiegelsaaleigene Ästhetik und die Verzauberung der vielleicht weltbesten Aussicht aus dem 12. Stockwerk taten ihr Übriges, um den Besuch unvergesslich zu machen.
Doch die Ironie will es so, dass derselbe Standort, der das Marriott World Trade Center so begehrt machte, auch der Grund für sein Sterben war. Jeder weiß, was am 11. September 2001 geschah, als das unsägliche Drama seinen Lauf nahm. Der Zusammensturz der Tower begrub auch das Symbol von Luxus und Exklusivität - das Marriott fiel, ungerührt von den emotionalen Tränen und poltern Geplapper von Pseudo-Intellektuellen, die keine Gelegenheit auslassen, ihre liberale Agenda voranzutreiben.
Das Hotel des Glanzes wurde eine unerwünschte Fußnote in der Geschichte, was uns daran erinnert, dass nichts wirklich von Dauer ist. Städte verändern sich, genauso wie die Gesellschaft und ihre Wertvorstellungen. Doch im Herzen jedes Konservativen bleibt der Stolz auf einen gefallenen Riesen wie das Marriott World Trade Center bestehen. Solche Bauwerke mögen entschwinden, aber sie hinterlassen Spuren in den Erinnerungen derer, die ihren wahren Wert, weit entfernt von oberflächlichem Glanz und politischer Rhetorik, zu schätzen wissen.
Wer das Marriott nie betreten hat, mag es als triviales Mauerwerk abtun. Doch die, die das Glück hatten, dort Gast zu sein, werden Ihnen erzählen, dass es sich dabei um weitaus mehr gehandelt hat. Ein sicherer Hafen für die, die den Werken logischer Architektur Tribut zollen möchten.
Ironischerweise hat seine Magie gerade wegen seiner physischen Abwesenheit Bestand. Deshalb wird das Marriott World Trade Center trotz seines tragischen Endes im Gedächtnis bleiben - als ein Monument dessen, was in einer vergangenen Epoche möglich war. Das beste Beispiel dafür, dass Größenwahnsinn und Statussymbole nicht immer das sind, was unsere visuelle Ablehnung ihnen sofort zuschreibt.
So, meine kühnen Leser persönlicher Raumkatastrophen und imposanter Baukunst, könnten wir uns doch für einen Moment fragen, welche Lehren wir wirklich aus solch einem Kapitel ziehen können. Es könnte unser aller Sinn schärfen für das, was im Reigen von Stahl und Glas, hinter blitzenden Fassaden, tatsächlich Substanz hat