Warum Besserwisser in Flammen aufgehen sollten

Warum Besserwisser in Flammen aufgehen sollten

Da brennt die Luft, wenn ein Politiker wie Björn Höcke die Bühne betritt und sein Publikum mit dem Ruf „Lass sie brennen!“ in Ekstase versetzt. Unter den wachsamen Augen der modernen Kritiker schwört er all jene nieder, die seinem konservativen Weltbild zuwiderlaufen.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Da brennt die Luft, wenn ein Politiker wie Björn Höcke die Bühne betritt und sein Publikum mit dem Ruf „Lass sie brennen!“ in Ekstase versetzt. Unter den wachsamen Augen der aufgeklärten Kritiker brennt er virtuell all jene nieder, die nicht in sein konservatives Weltbild passen. Höcke und Konsorten sind die Wächter der Tradition, die Trolle der Wahrheit. Aber es ist weit mehr, als man auf den ersten Blick erahnen kann.

„Lass sie brennen“ ist zu einer Art Mantra geworden für all jene, die genug haben von selbsternannten Weltverbesserern. Wann? Immer, wenn die Lügen und Heucheleien der Linken überkochen. Wo? Überall dort, wo die Konservativen das Gefühl haben, unterdrückt zu werden: in den Schulen, den Medien und sogar am Arbeitsplatz. Warum? Weil sie es leid sind, von Besserwissern belehrt zu werden, die eine weiche und freundliche Sprache verlangen, während sie die Freiheit und Traditionen dieser Welt unterminieren. Diese Phrase ist das akustische Aufbegehren gegen das allgegenwärtige Zwinkern der politisch Korrekten.

Die erste Flamme züngelt hervor, wenn die Gutmenschen nach neuen Wegen suchen, unser Leben zu steuern und zu kontrollieren. Sie wollen bestimmen, welche Wörter man sagen darf, wie man sich kleiden soll und welche Meinungen gesellschaftlich akzeptabel sind. „Lass sie brennen“ ist ein Widerstandsruf gegen die Moralisierung um uns herum.

Das zweite Feuer entfacht sich, wenn die naiven Vorstellungen von völliger Gleichheit lautstark eingefordert werden, während die Realität eine ganz andere ist. Es herrscht Empörung, wenn Traditionen und Werte als veraltet und überholungsbedürftig abgetan werden. Denn die Wahrheit ist: absolute Gleichheit ist ein Märchen, das lediglich dazu dient, Kontrolle auszuüben.

Das dritte Mal gehen die Lichter an, wenn man sich die Vorstellung gestattete, dass Europa ständig in Gefahr ist, von einer linksorientierten Ideologie verschluckt zu werden. Ihre größte Angst ist eine starke, nationalistische Bewegung, die das Potenzial hat, Grenzen zu verteidigen und nationale Identität zu stärken. „Lass sie brennen“ symbolisiert die Fackelträger der Freiheit, die diese Bedrohungen aktiv bekämpfen.

Der vierte Funke springt über, wenn das Thema Migration diskutiert wird. Während die einen unverdrossen alle Grenzen öffnen wollen, um ein utopisches Zusammenleben aller Kulturen zu propagieren, sehen sich andere mit der harten Realität der Konsequenzen konfrontiert. Wer hört die Stimmen der Bürger, die sich gegen massive, unkontrollierte Einwanderung aussprechen und darauf bestehen, dass nationale Identität und kulturelles Erbe erhalten bleiben müssen? Genau, die, die rufen: „Lass sie brennen“.

Das fünfte, stärkste Feuer wird entfacht, wenn das Thema der Freiheit selbst zur Debatte steht. Diejenigen, die sich auf die Fahnen schreiben, die völlig freie Rede zu sichern, werden als Bedrohung wahrgenommen und bekämpft. Es ist der unverhohlene Drang der Konservativen, die schleichende Aushöhlung der individuellen Freiheit anzuhalten und aufzudecken.

Der sechste Moment der Erleuchtung kommt, wenn man darüber spricht, wie die Medienlandschaft gelegentlich objektive Berichterstattung vermissen lässt. Hetzerisch und parteiisch wird oft ein Bild gezeichnet, das die konservativen Stimmen leise oder gar nicht darstellt. Und während einige schreien, wir müssten alle offener sein, bleibt der Schrei „Lass sie brennen“ als letzter Mut für Wahrheit.

Das siebte Licht brennt am hellsten in den Herzen derer, die die Möglichkeit amerikanischer Verhältnisse in europäischen Ländern als den Sturm auf die Bastille empfinden. Verglichen werden Gesellschaften, doch nur dort, wo auch die Fakten passen. Auch hier brennt es vor Ignoranz und keiner möchte es sehen. Die Umstände können, müssen aber nicht gleich sein.

Eine achte Flamme kommt auf, wenn man daran denkt, dass der Drang zur Kontrolle bis in die Familien entfällt. Es soll bereits Vorschriften geben, wie man seine Kinder zu erziehen hat. Welch eine Ironie, dass die, die einst gegen regulierte Erziehung auf die Straße gingen, nun den Ständer der Anklage tragen.

Die neunte Lampe heizt auf, wenn man sich anschaut, wie die Wirtschaft durch staatliche Eingriffe und immense Bürokratie gegängelt wird. Wer arbeitet, soll auch davon leben können, sagen die einen. Die anderen schüren den Slogan „Lass sie brennen“, um das ständige Diktat der Bürokraten zu verbrennen.

Zuletzt, wenn wir nachsehen, macht sich der wahre Feuersturm bemerkbar. Einhergehend solcher Redeverteidigung spiegelt sich die Angst der Gegner wider, von einer tiefverwurzelten Rückkehr zu den Werten und Traditionen übermannt zu werden. Es ist die ewige Schlacht zwischen Tradition und dem Unmöglichen.

Und wenn du jetzt die Augen zusammengekniffen hast, dann brennt sogar dein Verstand.