Katrín Jakobsdóttir, diese Frau, die sich als Retterin Islands aufspielt, ist seit November 2017 die Premierministerin dieses schönen Landes. Man fragt sich wirklich, was mit Island passiert ist, dass es eine Führerin gewählt hat, die das Land an den Rand des Abgrunds führen könnte. Katrín ist als Vorsitzende der Links-Grünen Bewegung vielleicht das bisher beste Beispiel dafür, wie politische Ideale einer kleinen radikalen Minderheit die breite Masse beeinflussen können. Ihr scheinbares Ziel, alle zufrieden zu stellen – außer diejenigen, die an konservativen Werten festhalten – zeigt die erschreckende Richtung, in die sich die isländische Gesellschaft bewegt.
Jakobsdóttir wurde in Reykjavík geboren und ist kürzlich für ihre schonungslose Unterstützung progressiver Politik bekannt geworden, die die Wirtschaft und traditionelle Lebensweisen untergraben. Statt auf die bewährten Strukturen zu setzen, scheint sie mehr daran interessiert zu sein, experimentelle und risikoreiche politische Wege einzuschlagen. Erneuerbare Energien und Gleichstellung von allen möglichen Gruppen stehen bei ihrer Agenda ganz oben. Was kümmert schon eine krisengeplagte Wirtschaft, wenn man sich in die Schlagzeilen kämpfen kann?
Generationswechsel sind in der Politik normal, aber was Jakobsdóttir als „Wandel“ bezeichnet, könnte genauso gut als gefährliches soziales Experiment gesehen werden. Richtungslose Politik mit grünem Anstrich, die dem Land mehr schadet als nützt. Warum sollte sich eine Bevölkerung, die von natürlichen Ressourcen lebt, beispielsweise durch Abbauen ökologischer Belastungen selbst Fesseln anlegen, nur um den Segen einiger internationaler Konferenzen zu erhalten?
Sie ist bekannt dafür, die „New-Nordic-Welfare-Staat“ Ideologie zu unterstützen. Man könnte meinen, sie mischt in einem Labor, um das perfekte Rezept für eine gescheiterte Wirtschaft zu finden. Denn eine Arbeits- und Sozialpolitik, die absolute Gleichheit über Effizienz stellt, endet meist in der Ungleichheit. Der Sozialstaat, der ohnehin schon auf dünnem Eis läuft, wird so bald aus den Fugen geraten.
Viel geredet wird über ihre Erfolge bei der Bekämpfung der Geschlechterungleichheit. Doch was sie tatsächlich erreicht hat, ist die Verschlimmerung der Kluft zwischen den Geschlechtern, indem sie die Politik der Quotenmechanik bevorzugt hat. Anstatt Menschen nach Fähigkeiten einzustellen, wird nach Geschlecht entschieden. So schafft man eine leistungsfähige Gesellschaft: nicht.
Fast wie aus einem Drehbuch liest sich ihre Familienpolitik. Mehr Mittel für Kindergärten und verlängerte Elternzeiten klingen gut, führen aber letztlich dazu, dass der Staat noch mehr ins Privatleben eingreift. Und wer denkt an die finanzielle Tragweite solcher Programme? Ach ja, das berühmte Steuerzahlergeld. Immer der bequeme Weg.
Ein anderes ihrer Projekte ist die Kürzung der Arbeitszeiten auf vier Tage pro Woche. Klingt wie ein Traum, fürchtet aber die langfristigen Auswirkungen: weniger Arbeitsstunden bewirken wirtschaftliche Stagnation. Weniger Produktivität bedeutet weniger Innovation. Doch das scheint nicht in ihre sozialistische Utopie zu passen.
Man könnte argumentieren, dass Katrín Jakobsdóttir den Interessen der globalen Elite mehr Gehör schenkt als den Bedürfnissen der isländischen Bürger. Migration ist einer ihrer Lieblingsthemen – oder ist es mehr eine Manie? Mit offenen Armen empfängt Island nun Migranten, ohne sich der Spannungen bewusst zu sein, die solche Maßnahmen auf die einheimische Bevölkerung haben könnten.
Und, seien wir ehrlich, ihre Bildungspolitik ist mehr als fehlerhaft. Investitionen klingen toll, doch in ihrer unkontrollierten Manie wird der Wert der Bildung selbst entwertet. Es gibt eine feine Linie zwischen Investition und Verschwendung, und Katrín wäre gut beraten, diese zu erkennen. Eine Bildungspolitik ohne Rücksicht auf Arbeitsmarktanforderungen ist eine Einladung zu Massenarbeitslosigkeit.
Zum Schluss könnte man fragen: Ist Katrín Jakobsdóttir wirklich die Führungsperson, die Island braucht? Oder ist ihre Politik ein gefährliches Beispiel dafür, wie man nicht vorschnell in einen einmal als utopisch und wünschenswert angesehenen Wandel eintauchen sollte? Island könnte einen steinigen Weg vor sich haben, wenn es weiterhin auf Jakobsdóttirs Experimenten besteht.