Jeder kann heute Superstar werden – oder doch nicht? Es ist faszinierend, wie in der modernen Leistungsgesellschaft gerade die Work-Life-Balance zum neuen Mantra erhoben wird. Wer Karriere machen will, braucht klare Prinzipien. Was ist eine Karriere? Die Karriere ist der Weg, auf dem man durch eigene Leistung und Disziplin die Leiter des beruflichen Erfolgs erklimmt. Sie beginnt nicht heute oder morgen, sondern sobald man sich entscheidet, aus der Masse herauszutreten und die eigenen Ziele konsequent zu verfolgen.
Erfolgreiche Karriere bedeutet nicht, sich in der komfortablen Mantelblase zu verstecken. Es handelt sich hierbei nicht um kurzfristige Trends. Karriere ist Ausdauer, nicht Faulenzen. Bereitet euch darauf vor, dass dieser Weg kein Zuckerschlecken ist. Man kann ihn quasi überall starten, doch die eigentliche Herausforderung besteht darin, ihn in der oft trägen Geschäftswelt fortzusetzen.
Die W-Fragen sind schnell zu beantworten: Jeder kann Karriere machen, wenn er bereit ist, die Ziele in den Vordergrund zu stellen. Wartezeiten? Fehlanzeige. Worin liegt der Schlüssel zum Erfolg? Vielleicht in dem altmodischen Konzept der Arbeitsethik und der Beharrlichkeit. In einer Zeit, in der der schnelle Erfolg gefeiert wird, vergisst man die Bedeutung der Tiefenarbeit.
Erstens, der klare Erste Schritt: Identifiziere ein Ziel. Dieses Ziel ist nicht nur ein Wunsch, den du hast, sondern eine klare Destination, die dein Leben verändern soll. Zweitens, sei stets bereit für harte Arbeit. Niemand kam jemals durchs Abwarten an die Spitze. Dritten, Disziplin in allen Lebensbereichen aufbauen. Disziplin ist hier das geheimnisvolle Element, das die Spreu vom Weizen trennt. Viertens, Kontakte knüpfen, die wirklich von Bedeutung sind. Netzwerken ist in der modernen Berufswelt notwendig, aber reinste Kaffeeklatsch-Events führen zu nichts.
Fünftens, kontinuierliches Lernen. Gerade im sich ständig ändernden Umfeld ist es unerlässlich, die aktuellen Trends und Innovationen zu kennen. Veraltetes Wissen führt direkt in die Sackgasse. Sechstens, Eigenverantwortung übernehmen. Kein geschliffener Redner oder Motivationsguru kann dich retten, wenn du selbst nicht bereit bist, Verantwortung zu übernehmen.
Siebtens, die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Ohne das Risiko gibt es keine Innovation, kein Wachstum, keine echten Durchbrüche. Achtens, ein dickes Fell gegen Kritik entwickeln. Karriere ist nichts für zarte Seelen. Harsche Kritik sollte mit einem Lächeln aufgenommen und als Motivation genutzt werden, um noch härter zu arbeiten.
Neuntens, verstehe den Wert des Misserfolgs. Niemand hat jemals eine glanzvolle Karriere ohne Rückschläge gehabt. Der sogenannte “Fehler” auf dem Karriereweg ist lediglich ein Versuch, der noch perfektioniert werden muss. Und schließlich, zehntens, sich niemals zufrieden geben. Zufriedenheit führt zur Stagnation, und Stagnation ist der erste Schritt zum Karriere-Tod.
Das Streben nach Karriere mag von manchen belächelt werden. Wer darauf setzt, für den ist der Begriff Karriere ein Synonym für gelebte Unabhängigkeit und persönliche Freiheit. Erfolgreiche Musterschüler? Möglicherweise. Denn sie wissen, dass Erfolg Arbeit erfordert. Und diese Arbeit findet man nicht im Pausenraum. Nicht die Liberalismen der letzten Jahrzehnte breiten den roten Teppich zum Erfolg aus, sondern die harten, prüfenden Stufen der Karriereleiter, die man zielgerichtet erklimmen muss.