Die Jugendstrafanstalt Wetherby mag auf den ersten Blick fast wie eine gewöhnliche Schule wirken, aber glaubt mir, es ist alles andere als das traditionelle Bild eines Internats. Diese Einrichtung ist ein Teil des Strafvollzugssystems in Großbritannien und befindet sich in der Region West Yorkshire in der Nähe der Stadt Wetherby. An diesem Ort, der oft von liberaler Seite falsch verstanden wird, kommen jugendliche Straftäter zwischen 15 und 18 Jahren hin, um die Konsequenzen ihrer Taten zu erleben. Es geht darum, die Jugendlichen nicht nur zu bestrafen, sondern sie auch zu resozialisieren, was in der heutigen Gesellschaft unerlässlich erscheint.
Erstens, lassen wir endlich den Weichspüler weg: Kriminelle Jugendliche sind immerhin schon alt genug, um zu wissen, dass sie sich nicht benehmen sollten wie Erwachsene auf Abwegen. Wer in der Jugendstrafanstalt landet, ist keineswegs ein kleiner Unschuldslamm. Diese Jugendlichen haben Verbrechen begangen, die ernst genug sind, um sie in eine Institution zu befördern, die mehr als nur eine Erziehungsmaßnahme ist. Wir sprechen hier von Jugendlichen, die wohl kaum einfach durch gepredigte Gleichheits- und Gerechtigkeitsbelehrungen zur Tugend zurückfinden. Diese Jugendlichen müssen aufgeweckt werden, wachgerüttelt, damit sie die Schwere ihrer Handlungen erkennen.
Zweitens, Realität statt rosiger Illusionen: Jugendliche in dieser Anstalt stehen vor Regeln und Konsequenzen. Wetherby fängt die Jugendlichen auf einem tiefen moralischen Tiefpunkt ab. Diese Maßnahmen sind notwendig, um den Kreislauf der Kriminalität zu durchbrechen und den eingeschlagenen falschen Weg der Jugendlichen umzulenken. Es sollte keine Überraschung sein, dass harte Disziplin in Wetherby den Alltag bestimmt. Von frühmorgendlichem Weckruf bis hin zu festgelegten Mahlzeiten und strikten Zeitplänen ist der Tag der Jugendlichen exakt durchgetaktet.
Drittens, ein harter Kontrast zu dem Dekadenzvorwurf, den viele allzu leichtfertig erheben: Diese Jugendlichen genießen keine Ferienfreuden. Stattdessen werden sie von Anfang an in Bildungsvorhaben integriert, die darauf abzielen, ihr Lebensniveau nachhaltig zu verbessern. Eine Anstalt wie Wetherby macht keine halben Sachen und versichert sich, dass den Insassen auch produktive Fähigkeiten beigebracht werden, die nach ihrer Entlassung von Wert sein können.
Viertens, lerne durch Erfahrung – das Konzept, das hier lebt. Überall hört man, dass Erfahrung der beste Lehrer sei. Nun, die Jugendlichen in Wetherby lernen definitiv aus ihren bisher eingefahrenen Erfahrungen. Anstatt in eine Zwecklosigkeit zu stolpern, zeigt ihnen die Jugendstrafanstalt Optionen, um sich zu ändern.
Fünftens, kommen wir zur Rehabilitierung: Das ist mehr als nur ein Schlagwort. Genau genommen bietet Wetherby Workshops und Programme, die maßgeschneidert sind, um den Jugendlichen tatsächlich bei ihrer Entwicklung zu helfen, Trotz wiederholter Vorwürfe über „Gehirnwäsche“ von Seiten derer, die die Anlage nie mit eigenen Augen gesehen haben. Für manche mögen Begriffe wie Disziplin und Konsequenz negativ konnotiert erscheinen, für Wetherby sind sie jedoch der Schlüssel zur Resozialisierung.
Sechstens, reden wir doch über die Sicherheit: Es gibt keine Hemmschwelle, wenn es um die Sicherheit geht. Achten wir auf den kompromisslosen Schutz unserer Gesellschaft. Wir können nicht zulassen, dass jugendliche Straftäter rücksichtslos ihre eigenen Wege gehen und am Ende die Gemeinschaft bedrohen. Wetherby hat Maßnahmen ergriffen, um sowohl die Sicherheit der Öffentlichkeit als auch der Jugendlichen selbst zu gewährleisten.
Siebtens, vergessen wir nicht die umstrittene Rolle der Psychologie: Hier bei Wetherby richten psychologische Einsätze ihre Aufmerksamkeit auf die Gedanken und Gefühlslagen der Jugendlichen. Man könnte meinen, dass diese Herangehensweise zu liberal sei, aber sie hat ihre Berechtigung. Den Stand der psychischen Gesundheit der Insassen zu verbessern, gleichwohl sie auf Kurs gebracht werden, ist ebenfalls ein Teil des erfolgreichen Konzepts.
Achtens, wenn wir über gesellschaftlichen Nutzen sprechen, dann zeigt uns Wetherby, dass ein fester, konsequenter Umgang das ideale Abschreckungsmittel vor weiteren kriminellen Verstrickungen ist. Die Bevölkerung sollte endlich aufwachen und erkennen, dass wir keine Illusion benötigen, sondern dass wirkungsvolle Methoden wie strikte Resozialisierung ein gangbarer Weg sind, Problem Fällen zu begegnen.
Neuntens, keine Geduld für Missverständnisse: Kritiker verteufeln gerne das gesamte Konzept, aber sie argumentieren oft aus sicherer Distanz. Man sieht selten jemanden, der tatsächlich Erfahrungen mit diesen Jugendlichen gemacht hat, über den wahren Nutzen sprechen. Bevor man hauptberuflich die Moralkeule schwingt, sollte man sich vielleicht über die tatsächlichen Verhältnisse ein Bild machen.
Zehntens, brechen wir falsche Mythen: Schluss mit der Tätschelrunde. In einer Gesellschaft, in der das übersteigerte Verständnis einen Mangel an Verantwortlichkeit gedeihen lässt, verkörpert Wetherby einen Ankerpunkt, um den Jugendlichen noch eine Chance zu ermöglichen. Die ungeschminkte Wahrheit über diese Institution ist: Sie tut das, was getan werden muss, um das Beste aus jenen herauszuholen, die den falschen Pfad eingeschlagen haben.