Warum Judy Schwank nicht der Champion ist, den Pennsylvania braucht!

Warum Judy Schwank nicht der Champion ist, den Pennsylvania braucht!

Seit sie 2011 in die Landespolitik von Pennsylvania eingetreten ist, hat Judy Schwank es geschafft, mit ihren liberalen Ansätzen eine kontroverse Figur zu bleiben.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Judy Schwank in Pennsylvania zu haben ist so aufregend, wie einem Faultier beim Kriechen zuzusehen. Seit sie 2011 die politische Bühne betreten hat, treibt sie ihre eigenen sanftmütigen politischen Agenden voran, während die konservative Basis der Bürger im Keystone-Staat die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Schwank, die im Senat von Pennsylvania dient, setzt sich ganz klar für Themen ein, die fragwürdiger nicht sein könnten. Anstatt auf die Wachstumsbedürfnisse der Wirtschaft einzugehen oder der Landwirtschaft den Schub zu geben, den sie wirklich verdient, konzentriert sie sich lieber auf so „wichtige“ Angelegenheiten wie „grüne“ Energien. Im Licht von Pennsylvanias Herausforderungen fragt man sich wirklich, ob ihre Prioritäten den Realitäten ihres Staats entsprechen.

Der bemerkenswerte Aufstieg von Judy Schwank begann keineswegs mit einem fulminanten Paukenschlag, sondern mit trefflicher Berechnung. Nach langjähriger Tätigkeit im Berks County als gewählte Beamtin, wuselte sie sich ins Herz der Landespolitik. Die Demokraten freuen sich über ihren vermeintlich unermüdlichen Einsatz für bildungspolitische Anliegen; allerdings sind diese oftmals mit einer ordentlichen Portion übermäßiger staatlicher Regulierung verknüpft. Während sie vielleicht als Heldin bei den liberalen Fraktionen gefeiert wird, sind es genau solche Politiken, die dem Bundesstaat mehr schaden als nützen.

Wo bleibt der eigentliche Fortschritt? Man könnte meinen, dass jemand mit einem Universitätsabschluss und geschliffenen politischen Instinkten etwas mehr Weitblick beweist. Stattdessen wird uns eine Polit-Taktik dargeboten, die darauf aus ist, den Regierungsapparat aufzublähen und die Eigeninitiative der Menschen zu ersticken. Sie wirbt für steigende Bildungsbudgets, ohne nachhaltig darauf zu achten, dass die Qualität des Unterrichts tatsächlich verbessert wird. Das Ende der Fahnenstange erreicht sie aber, als sie mit Vehemenz gegen steuerliche Entlastungen für Unternehmen auftritt, die nach Pennsylvania kommen wollen. Wo ist da der Anreiz für Investitionen und Wachstum?

Die Erstaunlichkeit ihrer Ambitionen kennt scheinbar keine Grenzen, wenn es um staatliche Eingriffe geht. Indem sie soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, indem sie massive Reformen im Gesundheitssystem oder Mindestlohnerhöhungen fordert, verkennt sie die Basis: den Arbeitsplatz und die eigenständige Lebensführung. Judy Schwank sieht Familien nicht primär als Ausführende ihrer eigenen Lebensgestaltung, sondern als Empfänger einer staatlich orchestrierten Gesellschaft. Ein Konzept, das so manch einen konservativen Wähler in Aufruhr versetzen könnte.

Sie propagiert ihre Agenda geschickt mit direkter Anknüpfung an das Herz der modernern Themen: sei es Klimawandel oder digitale Innovation. Bewundernswert ist die rhetorische Kunst, mit der sie diese Anliegen verkauft. Doch inmitten von all dem bleibt der Skeptiker fragend zurück: Werden wirklich Fortschritte erzielt, oder werden Probleme in schönerer Verpackung maskiert? Wenn sie von Digitalisierung spricht, ist es eher eine Farce des Fortschritts, denn die grundlegende Infrastruktur wird von Bürokratie gebremst, die sie selbst unterstützt. So schaut die Kehrseite eines jeden glänzenden Projekts aus.

Nicht nur auf der Landesebene, sondern auch bei der Mitgestaltung bundesweiter Abkommen und Netze stellt sie sich in den Mittelpunkt. Man könnte fast meinen, Judy Schwank hätte sich den Jahresrückzug von den ideologisch gegenüberstehenden Investoren und Unternehmern auf die Fahnen geschrieben. Wenn der Preis dafür Arbeitsplätze und industrielle Innovationen sind, lässt das nicht nur konservative Herzen schneller schlagen, sondern auch Ökonomen die Gesichter verziehen.

Letztlich fragt man sich, ob die Leute im Osten Pennsylvanias wirklich die Visionen dieser Politikerin teilen oder ob sie nur im Mahlstrom der politischen Maschine gefangen sind. Indem ihre Wählerschaft auf die kurzfristigen Versprechungen hereinfällt, wie etwa verbesserte Sozialdienste ohne garantierten Rückhalt oder nachhaltige Finanzierung, verpassen sie oft den langfristigen Schaden.

Judy Schwank könnte einmal auf eine außerordentliche Politikerkarriere zurückblicken – zumindest von der anderen Seite des politischen Spektrums aus. Doch in einem Bundesstaat wie Pennsylvania, der konstant zwischen Wachstum, Tradition und Innovation balanciert, könnte es durchaus sein, dass der Rückhalt für solch eine Position schwindet.