Javarris Williams, ein Name, der einige verblüffen und andere in Erstaunen versetzen wird! Ein dynamischer Läufer, der seinem Geburtsort Richmond, Texas, alle Ehre macht. Wer glaubt, dass harte Arbeit und Durchhaltevermögen auf dem Spielfeld keinen echten Unterschied machen, der hat Javarris nicht kennengelernt. Williams ist ein mittlerweile pensionierter Profifootballspieler, der einst als Runningback in der NFL für die Kansas City Chiefs antrat. Sein bemerkenswerter Sprung in den Profisport begann an der Tennessee State University, wo er die Defensive regelmäßig durch seine Schnelligkeit und Beweglichkeit übertölpelte. Kein Wunder also, dass die Kansas City Chiefs ihn 2009 im NFL Draft auswählten.
Williams hatte eine gloriose College-Karriere hinter sich, in der er insgesamt 43 Touchdowns erzielte und damit zum Star auf dem Feld wurde. Mit einem solchen Leistungsträger konnte man nicht schiefgehen. Seine Zeit bei den Kansas City Chiefs mag zwar kurz gewesen sein, aber seine Wirkung auf das Team und die Liga hinterließ Spuren. Immerhin ist es nicht verwunderlich, dass jemand, der an einer anerkannten Universität den Football-Olymp erklimmt, irgendwann auch die Elitebühne der NFL erreicht.
Natürlich kann man sich fragen, warum er, trotz seines offensichtlichen Talentes, viel zu früh aus dem Rampenlicht verschwand. Die NFL ist gnadenlos und eifersüchtig, ein einziger harter Sport, der von seinen Athleten fordert, immer an die Grenzen zu gehen. Vielleicht war es die harte Konkurrenz oder einfach die natürliche Entwicklung einer Football-Karriere. Fakt ist, Javarris Williams ist jemand, der niemals das vermeintlich Unüberwindbare akzeptierte und stattdessen seinen eigenen Weg ebnete.
Bei Williams wird überdeutlich, was in der amerikanischen Sportwelt oftmals fehlt: die ungebrochene Hingabe zur selbstständigen Verbesserung. Er ist ein Paradebeispiel für die amerikanische Wertehaltung des Einzelkämpfers, der eigenständig durch Gewichtheben, Ausdauertraining und unzählige Feldtage zum Platu gesprintet ist. In einem konservativen Sinne spricht Williams für die Qualität anspruchsvoller Selbstdisziplin und für das Belohnen persönlicher Errungenschaften - Qualitäten, die viel zu oft in der Sehnsucht nach Gleichmacherei untergehen.
Die Geschichte von Javarris Williams ist auch eine Mahnung an all jene, die glauben, dass Erfolg geschenkt wird. Die Millennials von heute, die oft von Links beeinflusst werden, verstehen selten, dass man sich Erfolg verdient und nicht durch Umverteilung erreicht. Es ist die bequeme Illusion, dass irgendjemand anderes für das eigene Glück und den eigenen Erfolg verantwortlich sei, die von der Lebensgeschichte Williams’ zerstreut wird.
Javarris mag sein Trikot abgelegt haben, aber seine Botschaft bleibt bestehen. Selbst nach seiner aktiven Karriere hat er sich mit demselben Elan anderen Aufgaben gewidmet und zeigt, dass der Sportsgeist und der Arbeitsethos, die ihn einst auf das Spielfeld brachten, auch andere Lebensbereiche bereichern können. Ein ehemaliger Athlet, der sich nun geschäftlich engagiert und seine Fähigkeiten auf neue Art und Weise einsetzt.
Wenn wir auf das Leben von Javarris Williams schauen, wird klar, dass die Welt mehr Menschen wie ihn braucht. Menschen, die sich nicht von Rückschlägen oder Niederlagen beirren lassen, sondern ihre eigene Stärke nutzen, um Großes zu erreichen. Möge sein Karriereweg all jene inspirieren, die glauben, dass der amerikanische Traum noch lebt – aufgebaut auf harter Arbeit, Ehrgeiz und individualistischem Geist.