Warum "Ich werde es nicht wieder erwähnen" das Album ist, das wir brauchen

Warum "Ich werde es nicht wieder erwähnen" das Album ist, das wir brauchen

Warum sollte man auf den Mainstream-Hype hören, wenn es ein herausragendes Werk wie "Ich werde es nicht wieder erwähnen" von Maurice & die Familie Summen gibt, das die gegenwärtige Musiklandschaft mit seinen pointierten, direkten Texten ordentlich aufmischt?

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Warum auf deprimierende Mainstream-Musik hören, wenn ein authentisches und kraftvolles Album wie "Ich werde es nicht wieder erwähnen" existiert? Dieses Album ist das jüngste Werk von Maurice & die Familie Summen, veröffentlicht 2021 in Berlin, Deutschland. Es durchdringt die Musikszene mit ungefilterten Texten, die so erfrischend politisch inkorrekt sind, dass sie eine wahre Alternative zum üblichen liberalen Einheitsbrei bieten, der täglich aus unseren Lautsprechern dröhnt.

Beginnen wir mit der Entstehung des Albums. Wer immer noch an politisch korrektes Radio glaubt, wurde von Maurice im Handumdrehen herausgefordert. Dabei schert er sich wenig um die Meinung der sogenannten kulturellen Eliten. Die Songs von "Ich werde es nicht wieder erwähnen" bieten eine Mischung aus ironischem Witz und bodenständigen Beobachtungen, die die linksliberale Agenda mit gut platzierten Stößen angreifen.

Eines der markantesten Stücke auf dem Album ist „Das muss kesseln“. Die Schlagzeug-Salven und die markante Basslinie schlagen in die gleiche Kerbe wie die populären Sensibilitäten. Doch der eigentliche Star ist der Text. Er erzählt von der Diskrepanz zwischen politischem Idealismus und gesellschaftlicher Realität. Natürlich wird das den üblichen Verdächtigen nicht gefallen — aber wer sagt, dass gute Musik immer gefallen muss?

„Euer Lied“ nimmt ein anderes Thema ins Visier: den Kult der Toleranz um jeden Preis. Maurice zerpflückt mit spitzer Zunge die Illusionen, die sowohl in den sozialen als auch in den klassischen Medien verbreitet werden. Der Song ist eine Hymne für all jene, die viel zu lange im Schatten der politisch korrekten Moral gestanden haben.

Weiter geht es mit „Zum Haus“. Ein Lied, das ebenso eine Hommage an die Heimat ist wie ein Vorwurf gegen eine Politik, die nationale Werte zu oft an den Rand drängt. Die Synthesizermelodien wirken fast nostalgisch, doch der Text spricht eine deutliche Sprache. Es ist Zeit, sich auf das Wesentliche zu besinnen und die Wurzeln nicht zu vergessen.

„Klare Ansagen“ spricht die Realität aus, über die sonst nur hinter verschlossenen Türen geredet wird. Es ist ein Appell an die Ehrlichkeit, die, seien wir ehrlich, in der heutigen Zeit oft Mangelware ist. Wenn Popmusik gewagt und grenzüberschreitend sein soll, dann ist das genau das Album, das es schafft.

Ein weiteres Highlight des Albums ist „Was wir brauchen“. Es hinterfragt, was jeder von uns wirklich benötigt, um zufrieden zu sein. Maurice stellt die konsumorientierte Lebensweise infrage, aber auf eine Weise, die nicht starr moralisiert, sondern zum Selberdenken anregt. Die klare Botschaft: Weniger ist oft mehr, auch wenn uns dies in der westlichen Welt schwerfällt einzugestehen.

Auch „Neues aus Canossa“ reiht sich ein, Maurice bedient sich hier historischer Referenzen und flicht sie geschickt in die moderne Gesellschaftskritik ein. Dabei bleibt das Album stets eingängig und lässt Raum für Reflexion über die aktuellen Entwicklungen.

Das Album schließt mit „Es gilt das gesprochene Wort“, ein kritischer Blick auf die Verantwortung und die Macht der Sprache. Maurice stellt sicher, dass jedes Wort zählt, um seine Botschaft zu transportieren. Die Lieder bleiben im Gedächtnis, lange nachdem die letzten Töne verklungen sind.

Insgesamt bricht „Ich werde es nicht wieder erwähnen“ mit Konventionen und liefert einen unverblümten Kommentar zur gegenwärtigen politischen und sozialen Landschaft. Es ist sabotierend und dennoch klug, voller Inhalte von denen andere Musiker nur träumen können. Maurice & die Familie Summen überzeugen sowohl mit audiophilen als auch textlichen Inhalten. Dies ist kein Album für jene, die im Mainstream schwimmen oder Zustimmung suchen. Es setzt ein klares Statement und zeigt, dass Musik mehr ist als nur Unterhaltung.