Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie merken, dass alles, was Sie dachten, was wahr ist, nicht mehr gilt? Genau so fühlt sich der Blick auf das IC2MP an, das Zentrum für „Institut de Chimie des Milieux et Matériaux de Poitiers“ in Frankreich. Gegründet wurde es im Jahr 2012 an der renommierten Universität von Poitiers und es ist, ohne Übertreibung, eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen Europas, zumindest in der Welt der Chemie. Hier wird an innovativen Technologien auf den Feldern Chemie und Materialien gearbeitet. Und das größtenteils finanziert durch Steuergelder, die wir hart erarbeiten. Aber was steckt wirklich hinter diesen wissenschaftlichen Durchbrüchen, und was bedeuten sie für den Rest von uns?
Lassen Sie uns die Fakten beleuchten, bevor wir in die finsteren Ecken dieser so genannten Fortschritte eintauchen. Die Forschung, die am IC2MP betrieben wird, umfasst so unterschiedliche Bereiche wie die Entwicklung neuer Materialien und Methoden zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Klingt alles sehr zukunftsweisend, richtig? Na ja, vielleicht. Aber bevor Sie anfangen, sich auf diese „fortschrittlichen“ Entwicklungen zu stürzen, überlegen Sie, wie viel Kontrolle wir bereit sind abzugeben.
Erstens, es gibt die Frage der Finanzierung. Forschungszentren wie das IC2MP ziehen enorme Mengen an öffentlichen Geldern an. Das Geld kommt aus den Steuern, die harte arbeitende Bürger tagtäglich entrichten. Und wofür? Neue Arten von Materialien oder Techniken, die vielleicht irgendwann einmal in unserem geliebten Industrielandfernwerk Anwendung finden... oder auch nicht. Vielleicht landen diese Entdeckungen auch nur im Regal und verstauben. Wollen wir wirklich, dass unser hart verdientes Geld in solch spekulative Projekte fließt?
Zweitens, betrachten wir die Technologien selbst. Natürlich ist es gut für die Umwelt, wenn wir innovative, umweltschonendere Materialien und Prozesse entwickeln. Doch welchen Preis zahlen wir dafür? Um es deutlich zu machen: Jede Innovation führt dazu, dass alte Techniken obsolet werden und Arbeitsplätze verloren gehen. Denken Sie an die traditionellen Industrien, die in Europa zugrunde gingen, nur weil sich unsere Wissenschaftler entschlossen, ein bisschen zu „experimentieren“. Fortschritt kann gefährlich sein, wenn wir nicht vorsichtig sind.
Drittens, Theorien und Forschungen, die am IC2MP entwickelt werden, sind oft von einer ganz bestimmten Weltanschauung geprägt. Wissenschaft sollte objektiv sein, aber diese Zielsetzung ist in einer Welt, in der persönliche und politische Meinungen Wissenschaft und Technik leiten, schwer zu erreichen. Schlussendlich wollen wir keine Technologien, die uns einen einzigen, oftmals utopischen, Idealismus aufzwingen, der nicht den Werten entspricht, die viele von uns hochhalten.
Viertens, das Ziel von Institutionen wie dem IC2MP soll es angeblich sein, die Lebensqualität für Menschen überall auf der Welt zu verbessern. Doch wie weitgehend und universell ist diese Verbesserung wirklich? Neue, bessere Materialien und Methoden mag es geben, aber der Zugang zu diesen wird nicht für jeden gleich sein. Die besseren, neuen Lösungen „revolutionieren“ das Leben derer, die sie sich leisten können, während der Rest nur zusieht.
Zu guter Letzt: Wollen wir blind auf den Fortschritt setzen, nur um an vorderster Front der Technologie zu sein? Diese Entwicklungen kommen oft mit unbeabsichtigten Konsequenzen. Schaut man auf die großen wissenschaftlichen Sprünge der Vergangenheit, sieht man, dass sie zwar bedeutende Verbesserungen brachten, aber auch neue Probleme schufen. Fortschritt ohne volle Kontrolle kann wie ein Wildpferd sein, ein Zügel, der sich laufend bewegt und nie vollständig zu fassen ist.
Die Wissenschaft ist unbestritten ein notwendiger Bestandteil unserer modernen Welt, aber nicht um jeden Preis. Wir müssen hinterfragen, wohin unser Fokus geht, nicht nur aus Gründen der Effizienz, sondern auch aus ethischen Überlegungen. Wie viel von unserer Zukunft sind wir bereit, in einer technokratischen Blackbox zu verlieren? IC2MP steht an vorderster Front dieser „Revolution“ - wenn auch möglicherweise einer, die wir an keinem anderen Ort als in wissenschaftlichen Häusern erleben.
Es bleibt eine offene Debatte, wie unsere Steuerpolitik, Gesellschaft und Kultur auf diese moderne Wissenschaft reagieren sollten. Doch bevor wir das nächste Langzeitprojekt financieren, das uns hochgelobte „Fortschritte“ verspricht, sollten wir sehr genau überlegen, was wir davon bekommen, was wir verlieren könnten und ob es nicht andere Wege gibt, unsere Ziele zu erreichen, die weniger kostenintensiv sind, und die der Mehrheit der Bevölkerung zugutekommen.