Warum Herschel Rosenthal ein Dorn im Auge der Linken war

Warum Herschel Rosenthal ein Dorn im Auge der Linken war

Herschel Rosenthal war ein unberechenbarer Demokrat mit konservativen Zügen, dessen politische Karriere die kalifornische Politik nachhaltig prägte. Ein Mann, der nicht davor zurückschreckte, die unbequeme Wahrheit auszusprechen.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Was passiert, wenn ein Mann im Kalifornien der 80er in der politischen Arena auftritt und mehr Chaos entfesselt als ein unkontrollierbarer Tornado? Das ist Herschel Rosenthal, ein ehemaliger demokratischer Senator, der von 1974 bis 1998 im Senat von Kalifornien für den 27. und später den 20. Distrikt saß. Trotz seiner Zugehörigkeit zur demokratischen Partei gestaltete er sich oft als unberechenbarer Politiker, der nicht immer den konventionellen Vorstellungen von politischer Korrektheit entsprach. Man könnte sagen, Rosenthal war ein Mann der Tat, der sich nicht davor scheute, in der sonst so trägen Welt der kalifornischen Politikkeitskultur seine Spuren zu hinterlassen.

Wenn man an Rosenthal denkt, könnte man sich vorstellen, dass er mit einem breiten Lächeln auftauchte, um dann die politische Bühne mit einem Knall zu betreten. Obwohl seine Partei ihn als eine Art Wunderwaffe sah, war er nicht bereit, sich einen Maulkorb umlegen zu lassen. In den 1970er und 80er Jahren, während seiner bemerkenswerten Amtszeiten, hat er bedeutende Beiträge zur Politik geleistet. Ob es nun die Themen Umweltfortschritte oder Verbrechensbekämpfung waren, Rosenthal hatte immer das letzte Wort – und das gefiel nicht jedem.

Auch wenn sich Rosenthal in seiner Ziellinie stereotypisch als die Stimme der Vernünftigen präsentierte – seine eigentlichen Taten sprachen eine andere Sprache. In einer Zeit, in der man von den demokratischen Repräsentanten erwartete, progressive Schritte zu fördern, handelte Rosenthal oft im Widerspruch und bewies, dass er seinen eigenen Kurs zu verfolgen wusste. Die kalifornische Legislative schätzte seinen pragmatischen Stil oft nicht genug wert. Aber fragen Sie sich selbst, ob es in der modernen Politik nicht genau dieser Pragmatismus ist, der fehlt?

Mit seiner Umweltpolitik biss Rosenthal sicherlich nicht auf Granit, sondern auf urbane Kritik. Zwei seiner bekanntesten Gesetzesentwürfe waren der California Coastal Act und der Integrated Waste Management Act. Diese Gesetze waren der Inbegriff von Naturschutzmaßnahmen – eine klassische Masche, könnte man meinen, die seinen Parteikollegen den Wind aus den Segeln nahm. Liegt nicht gerade hier das Paradoxon? Ein Mann, der für die Demokraten arbeitet und dennoch mit einem konservativen Ansatz die Ressourcen zu schonen weiß.

Und wie die alten Römer schon wussten: „Quod licet Iovi, non licet bovi“ – was Jupiter darf, darf der Ochse noch lange nicht. Rosenthal nutzte seine Position skrupellos, um den kalifornischen Haushalt in die Schranken zu weisen. Seine unnachgiebige Haltung gegenüber übertriebenen öffentlichen Ausgaben erlaubte es ihm, im Senat Akzente zu setzen, die heute dringend in der überzogenen finanziellen Planlosigkeit der Regierung fehlen.

Es ist fast schon komisch, diese Ironie: Ein Mann, der während seiner politischen Karriere Konflikte anrührte, von denen sogar seine Feinde lernensollten. Man könnte ihm vorwerfen, dass er seine eigene Partei kompromittierte, aber könnte es nicht eben diese Unkompliziertheit gewesen sein, die den Staat Kalifornien, die wirtschaftliche Hölle schlechthin, zu seiner Blütezeit führte?

Rosenthals Liebe für dramatische Einsätze war weitreichend bekannt. Beispiel gefällig? Er setzte sich leidenschaftlich für die Erneuerung maroder Infrastruktur ein, was in einer Versammlung seiner Schutzpatrone für allerlei Wirbel sorgte. Wer hätte vermutet, dass dieser scheinbar unauffällige Politiker solche Veränderungen bewirken könnte? Ah, die Überraschungen der politischen Bühne!

Schließlich hätte man Rosenthal nicht vorwerfen können, das Wahlvolk zu ignorieren. Ganz im Gegenteil: Er begriff die kalifornische Landschaft wie kein anderer, und nutzte seine strategische Position, um Gesetze anzustoßen, die das öffentliche Leben nachhaltig verbesserten. Immerhin, was wissen Liberale über die wahre Realität des Volkes?

Man kann über Herschel Rosenthal sagen, was man will – schlussendlich bleibt eines klar: Er war ein ungeschliffener Diamant in der Fassade der politischen Zauderei, dessen Vermächtnis man nicht übersehen kann. Seine erstaunlichen Taten im kalifornischen Senat hinterließen Spuren, die bis heute nicht verschwunden sind.